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Kreiskicker starten neue Meisterschaft

Bad Doberan Kreiskicker starten neue Meisterschaft

Kreisoberligist Neubukow ist als Vorjahreszweiter Favorit auf den Staffelsieg/ Trainer Wendt rechnet nicht damit

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Sven Neubert von der TSG Neubukow setzt sich gegen zwei Gegenspieler durch.

Quelle: Jan Gehrmann

Bad Doberan. In seine mittlerweile achte Spielzeit geht das Oberhaus des Kreisfußballverbandes Warnow – die Kreisoberliga (KOL).

OZ-Bild

Kreisoberligist Neubukow ist als Vorjahreszweiter Favorit auf den Staffelsieg/ Trainer Wendt rechnet nicht damit

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Acht Jahre nach der damit verbundenen Neueinteilung im Kreisfußball wirft in diesem Jahr eine Ligareform im Landesfußball ihre Schatten voraus. Zur nächsten Meisterschaftssaison 2017/18 strömt eine größere Schar von Absteigern in die Kreisoberliga. Damit erhöht sich auch in dieser Spielklasse und den nachfolgenden Ligen die Zahl der Absteiger von bisher zwei auf drei.

Als ein Anwärter auf den Staffelsieg gilt die TSG Neubukow. Der Zweitplatzierte des Vorjahres geht mit wenig Veränderungen in die neue Spielzeit. Die Grün-Weißen konnten ihren Kader weitesgehend zusammenhalten. Lediglich Martin Zielinski (Sanitz/Gr. Lüsewitz) verließ die TSG. Auch in den Testspielen zeigten sich die Neubukower sehr stabil. Größtes Problem der abgelaufenen Saison war die Quantität des eigenen Kaders. Fielen zwei bis drei Akteure aus, mangelte es Trainer Jan Alexander Wendt an Alternativen.

Für den SSV Satow zählt hingegen nur der Klassenerhalt. Das Team um Kapitän Thomas Bässler (kam von PSV Rostock II) wurde durch vier Spieler aus der eigenen U19 weiter verjüngt. In der Vorsaison akklimatisierten sich die A-Jugendlichen sehr schnell und stiegen zu Leistungsträgern auf. Gelingt es, das angedeutete Potenzial zu bestätigen, ist wie im Vorjahr eine Platzierung unter den ersten Sechs möglich. Doch es droht ein Fehlstart. Coach Thorsten Altmann muss zum Start auf eine Vielzahl von Stammspielern verzichten. Gegen ausnahmslos unterklassige Gegner spielte der SSV eine mäßige Vorbereitung und schied zudem im Pokal aus. Die anvisierte Umstellung der Abwehr auf Viererkette überlegt der Übungsleiter daher zu verschieben.

Eine wechselhafte Spielzeit absolvierte der FSV Kühlungsborn II in der Vorsaison. Nach Platz vier in der Hinrunde war in der Rückserie nur Absteiger SV Reinshagen noch erfolgloser als die FSV-Reserve. Marius Granz, Stefan Eichhorst (beide Rerik) sowie Rückkehrer Johannes Niemann (Pastow) sollen in der neuen Saison für mehr Kontinuität sorgen. In den vergangen Wochen bastelte Trainer Stefan Schielke zusammen mit dem neuen Co-Trainer René Schultz viel an der Taktik. „Wir haben uns zweimal die Woche getroffen, um taktische Inhalte zu besprechen und alle Spieler auf den selben Stand zubringen" so Stefan Schielke, der mit seinem Team „eine Platzierung unter den ersten Fünf“ anstrebt.

In den selben Sphären wird auch Aufsteiger SV Parkentin von vielen gesehen. Die Trainer aus Sievershagen und Neubukow wollen in dem SVP sogar einen Aufstiegsfavoriten ausgemacht haben.

Ganz soweit möchte SVP-Coach Christoph Wagner nicht gehen: „Der Aufstieg ist für uns kein Thema. Wir wollen aber dennoch soweit oben wie möglich mitspielen. Etwas anderes ist bei unseren Neuzugängen auch nicht vermittelbar." Mit Ingo Schultz (Kühlungsborn) und Tom Blödorn (Kröpelin) kommen u.a zwei Spieler mit Landesligaerfahrung. „Wir hatten ja bereits eine intakte Aufstiegsmannschaft und müssen die Neuen erst mal erfolgreich integrieren“, dämpft Wagner die hohen Erwartungen an den Aufsteiger.

In der Kreisliga Warnow gibt es in diesem Jahr nur einen Aufstiegsplatz zu vergeben. Bisher waren es zwei. Heißester Anwärter für diesen Rang ist der Doberaner FC II. Die Doberaner waren in der vergangenen Saison der beste Nichtaufsteiger und das beste Team der Rückrunde in der Staffel I.

Ein Platz im gesicherten Mittelfeld streben der 1. FC Obotrit Bargeshagen und der SV Pepelow an. Beide Clubs sind in ihrer Kaderstruktur gefestigt und können mit einem guten Start vielleicht auch als Überraschungsmannschaft durchstarten.

Vor einer Saison mit vielen Fragezeichen stehen der SV Steilküste Rerik und Absteiger SV Reinshagen. Die Reinshäger müssen nach dem Abstieg erst mal in der Liga ankommen. Die deutlichen Testspielpleiten geben Grund zur Sorge. Der SV Steilküste muss den Abgang von drei wichtigen Torschützen verkraften (35 von 81 Toren). Wenn die Weihrauch-Elf diese Lücke nicht füllen kann, droht sogar der Kampf um den Klassenerhalt. In diesem sehen sich auch der SV Rethwisch und der SV Wittenbeck.

In der 1. Kreisklasse hat der Kröpeliner SV noch die größten Chancen auf einen möglichen Aufstieg. Die Reserveteams aus Neubukow, Parkentin, Rethwisch und Satow sollten aufgrund der vorhandenen Qualität die Spielzeit in der 2. Kreisklasse auf einem einstelligen Tabellenplatz abschließen können.

Ansetzungen

Landesliga Nord, Sa. 15 Uhr: Laager SV – FSV Kühlungsborn; So. 14 Uhr: SG Richtenberg – Doberaner FC.

Landesklasse VI, Sa. 15 Uhr: FC Aufbau Sternberg – Mulsower SV.

Kreisoberliga Warnow Staffel I, So. 11 Uhr: SV Parkentin – SV Grün Weiß Jürgenshagen; 15 Uhr: FSV Kühlungsborn II – SSV Satow, TSG Neubukow – FC Rostock United.

Kreisliga, Staffel I, Sa. 11 Uhr: Doberaner FC II – SV Reinshagen; So. 10 Uhr: SV Wittenbeck – 1. FC Obotrit Bargeshagen; 14 Uhr: SV Pepelow – Post SV Rostock; SV Rethwisch – SV Fortuna Bernitt, FSV Rühn – SV Steilküste Rerik.

1. Kreisklasse, Staffel I, Sa. 12.30 Uhr: HSG Warnemünde II – Kröpeliner SV; 14.00 Uhr: TSG Neubukow II – Rostocker FC IV; 13.30 Uhr: SV Parkentin II – FC Rostock Rangers.

2. Kreisklasse: In der 2. Kreisklasse bestreiten die beiden hiesigen Teams SSV Satow II und SV Rethwisch II ihre ersten Punktspiele erst später.

DREI FRAGEN AN...

1Wie sind Sie mit der Vorbereitung Ihrer Mannschaft auf die neue Saison zufrieden? Ich bin sehr zufrieden. Die Vorbereitung verlief sehr gut. Auch die Resultate in den Turnieren, den Testspielen und im ersten Pokalspiel am vergangenen Wochenende stimmten.

2In der vergangenen Saison lieferte sich Ihre Mannschaft lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Mulsower SV und wurde am Ende Zweiter. Wird die TSG in der neuen Saison wieder oben mitspielen?

Das gute Abschneiden aus der vergangenen Saison zu wiederholen, wird äußerst schwer. Unserem Kader fehlt es dafür etwas an Breite. Ich halte eher eine Platzierung zum Ende zwischen dem dritten und sechsten Rang für realistischer.

3 Wer sind denn für Sie die großen Aufstiegsfavoriten?

Neben den Aufsteigern TSV Bützow II und SV Parkentin sehe ich auch Sievershagen in dieser Rolle. Vielleicht kann auch Kühlungsborn II ganz oben mitmischen.

Jan Gehrmann

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