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Kühlungsborn II und Mulsow sind raus

Bad Doberan Kühlungsborn II und Mulsow sind raus

Zwei Favoriten aus der Kreisoberliga schieden am Wochenende aus dem Pokalwettbewerb aus

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Wenn wir nur zwei dieser Torchancen nutzen, läuft das Spiel von Anfang an anders.“Jens Neumann, Trainer Mulsower SV

Bad Doberan. Güstrow/Gnoien Der Traum vom doppelten Titelgewinn ist ausgeträumt. Der Mulsower SV unterlag im Pokalviertelfinale am Sonnabend vor rund 150 Zuschauern dem gastgebenden Güstrower SC II mit 1:4. Der FSV Kühlungsborn II verlor bereits am Donnerstagabend in Gnoien mit 2:3.

 

OZ-Bild

Der Mulsower Peter Voß (l.) bleibt am ballführenden Güstrower Spieler dran. Das Pokalduell der beiden Staffelersten aus der Kreisoberliga gewann der Güstrower SC II mit 4:1.

Quelle: Heiko Jörn

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Kreispokal Viertelfinale. Güstrower SC II — Mulsower SV 4:1 (2:0). „Es war unterm Strich ein absolut verdienter Sieg für Güstrow, vielleicht aber vom Ergebnis etwas zu hoch. Wir selbst spielen einfach nicht gut“, zeigte sich MSV-Trainer Jens Neumann nach dem Ausscheiden aus dem Kreispokalwettkampf als fairer und selbstkritischer Verlierer. Das Ausscheiden aus dem Wettbewerb war für ihn kein Drama. Mehr ärgerte sich der Mulsower Trainer über zwei Unsportlichkeiten, die das Spiel in Güstrow trübten. „Zwei Mal gab es ein Handspiel des selben Güstrower Verteidigers als letzter Mann. Beim ersten Mal hatte das keine Konsequenzen für den Spieler und beim zweiten Mal bekam er nur Gelb! Klare Torchancen wurden mit den Händen voraus zum Ball verhindert“, erklärte Jens Neumann, fügte aber an: „Ich will das nicht als Spiel entscheidende Situation bewerten. Aber es war sehr unsportlich!“

Die Probleme begannen für den MSV-Trainer allerdings schon bei der Zusammenstellung des Kaders. „Wir hatten sechs Ausfälle“, berichtet Neumann, der sich in der 85. Minute selbst einwechselte.

Im Duell der beiden Tabellenführer der Kreisoberliga Warnow erwischten die Gäste sogar den besseren Start. Mulsow erspielte sich in der „Phase des Abtastens“ in den ersten 20 Minuten gute Chancen, während die Güstrower mehr auf Kontergelegenheiten lauerten. Jedoch sprang für den MSV nichts Zählbares heraus. „Wenn wir nur zwei dieser Torchancen nutzen, läuft das Spiel von Anfang an anders“, meinte der MSV-Coach.

Allmählich kamen die Güstrower besser ins Spiel. Sie kombinierten zunehmend besser und sorgten so für wachsende Torgefahr im Mulsower Strafraum. Es dauerte bis zur 22. Spielminute Minute, bis Helmut Derr, freistehend vor dem Mulsower Tor, zur Führung des GSC09 einschob. Die Güstrower dominierten fortan das Spielgeschehen, während die Mulsower versuchten mit lang geschlagenen Bällen in die Spitze zum Erfolg zu kommen. Doch die Hintermannschaft des GSC stellte sich schnell darauf ein. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff nutzte der Güstrower Michael Barachini ein Wirrwarr am Mulsower Strafraum und erhöhte auf 2:0.

Hoffnung keimte bei den Gästen auf, als Eddy Bormann fünf Minuten nach dem Seitenwechsel nach einer Ecke per Kopf den 2:1-Anschlusstreffer erzielte. Doch die Freude hierüber währte nicht lange. Nur fünf Minuten später verwertete Verbandsligaspieler Barachini einen Freistoß aus 20 Metern zum 3:1. Das war die Vorentscheidung. Die Güstrower übertrafen sich nun gegenseitig im Auslassen von Torchancen, ließen aber auch keine Gegentore mehr zu. Den Schlusspunkt setzte Paul Lemke in der 87. Minute mit dem 4:1.

Gnoiener SV — FSV Kühlungsborn II 3:2 (0:1). Auch die Landesligareserve des FSV Kühlungsborn verlor ihr Pokalspiel in regulärer Spielzeit. Aber die Niederlage war für die Ostseekicker noch bitterer. „Es wäre mehr drin gewesen“, berichtet FSV-Spieler René Schultz. Kapitän Matthias Westphal war gegen Ende der ausgeglichenen ersten Halbzeit, kurz vor dem Pausenpfiff, der Führungstreffer für den FSV gelungen. „Das war eine sehenswerte Einzelaktion von ihm“, beschrieb Schultz. Der FSV wähnte sich auf der Siegerstraße, musste dann aber mit ansehen, wie die Gastgeber mit Weitschüssen in die Spitze zweimal zum Erfolg kamen und so den Spielstand drehten. Mit dem 3:1 aus Sicht des GSC in der 83. Minute war das Spiel fast entschieden. Aber mit dem 3:2-Anschluss vier Minuten später machte Jonathan Niemann die Partie nochmal spannend. In der Nachspielzeit verpasste der Kühlungsborner Christoph Kröger noch knapp den Ausgleich und damit die Chance auf die Verlängerung.

Anders als bei den Herren und den Nachwuchskickern startet die neue Meisterschaftssaison in den Spielklassen der Alten Herren traditionell im Frühjahr und endet noch im Herbst desselben Jahres.

Die Oldie-Mannschaften aus der Doberaner Region nehmen an den Kreismeisterschaften des Fußballverbandes Warnow teil. In der mit 31 Teams am stärksten besetzten Altersgruppe Ü35 finden zunächst die Meisterschaftsvorrunden in drei Staffeln statt. Die Teams der Region um Bad Doberan spielen alle in der Staffel III und beginnen bereits am kommenden Freitag mit dem Punktspielbetrieb, der wie bei den Herren auf dem Großfeld ausgetragen wird. Anfang der nächsten Woche folgen die Auftaktspiele der Kleinfeldklassen Ü42 und Ü50, in denen jeweils eine Mannschaft vom Doberaner FC mitwirkt. Zu den Favoriten auf den Gruppensieg in der Doberaner Staffel der Ü35 gehören zweifellos die Oldies vom Kröpeliner SV, die in den vergangenen Jahren schon mehrfach als Staffelsieger an der Endrunde zum Saisonabschluss teilnahmen, 2014 zuletzt Kreismeister wurden, auch den Landesmeistertitel gewannen und zum krönenden Abschluss Deutscher Meister in dieser Altersklasse wurden. Der KSV startet am kommenden Freitag mit einem Heimspiel in die neue Saison.

Angepfiffen wird die Partie gegen den FSV Dummerstorf um 17.45 Uhr. Zur selben Zeit beginnen auch die Spiele zwischen der LSG Elmenhorst und der SG Bützow/Rühn sowie zwischen dem SV Steilküste Rerik und dem SV Reinshagen. Erst um 19 Uhr, dann aber unter Flutlicht, treten der SV Grün Weiß Jürgenshagen und Sievershäger SV sowie der FSV Kühlungsborn und die TSG Neubukow (Sportplatz West) gegeneinander an.

Die beiden Doberaner Oldieteams müssen in der nächsten Woche am Montag (Ü42, um 18 Uhr beim FC Förderkader in Rostock) und am Mittwoch (Ü50, um 18.15 Uhr beim SV Pastow) zunächst auswärts ran.

Statistik

Gnoiener SV II — FSV Kühlungsborn II 3:2 (0:1).

FSV II : Vrabec — Westphal, Hagedorn. Brossen (56. Zirnsack), Kaiser (83. Keil), Niemann, Hogh, Hofmann, Batke (66. Gräber), Kröger, Schultz.

Tore: 1:0 Westphal (42.), 1:1 (54.), 2:1 (57.), 3:1 (83.), 3:2 Niemann (89.).

Güstrower SC II — Mulsower SV 4:1 (2:0).

MSV: Deckert — H. Neumann, Zöller, P. Voß, L. Neumann, Klimt, Becker (J. Neumann), v. Fabeck (56. Kraatz), Bormann, Westphal, M. Voß.

Tore: 1:0 (22.), 2:0 (40.), 2:1 Bormann (50.), 3:1 (55.), 4:1 (87.).

Weiter spielten: Warnemünde II — UFC Arminia Rostock II 5:1, Sievershäger SV — Union Sanutz II 6:0.

Von Roba Heiko Jörn und Rolf Barkhorn

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