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Landesligisten punkten in Heimspielen

K�hlungsborn Landesligisten punkten in Heimspielen

Kühlungsborn siegt nach Leistungssteigerung im zweiten Durchgang / Doberan spielt unentschieden

K�hlungsborn. Kühlungsborn/Bad Doberan Während es der FSV Kühlungsborn als Spitzenteam der Fußball-Landesliga Nord mit dem Abstiegskandidaten Hafen Rostock zu tun hatte, musste der Doberaner FC den Tabellennachbarn aus Laage auf Distanz halten. Diese Konstellation spiegelte sich auch in den Ergebnissen wider.

FSV Kühlungsborn — SV Hafen Rostock 7:1(1:0). So klar die Vorzeichen vermeintlich waren, so schwer kamen die Kühlungsborner in Schwung. Das erste Tor fiel erst in der 41. Minute durch Rico Keil. Aus dem Gewühl heraus sorgte er für den Brustlöser. Im zweiten Durchgang gelangen dem Torjäger der Kühlungsborner noch vier weitere Treffer.

Nach der ersten Halbzeit war Trainer Jens Hillringhaus jedoch alles andere als zufrieden: „Wir hatten zwar auch sehr gute Torchancen, hätten uns über ein 3:3 zur Pause allerdings auch nicht beschweren dürfen. In der Spieleröffnung waren wir immer wieder zu umständlich und luden die tiefstehenden Rostocker teilweise ein“.

Die Unzufriedenheit des Trainers drückte sich in gleich drei Wechseln zur zweiten Hälfte aus. Und die zahlten sich aus. Zwischen der 53. und 64. Minute zogen die Hausherren nämlich auf 5:0 davon. Der eingewechselte Toni Levetzow erzielte per Kopf das 2:0. Danach kam Keil richtig in Fahrt, traf drei Mal in Folge.

Hillringhaus machte klar, dass dies nicht nur reine Zahlen waren: „In der zweiten Hälfte zeigten die Jungs eine richtige starke Leistung und traten deutlich sicherer auf. Am Ende wäre auch ein zweistelliges Ergebnis nicht unverdient gewesen aber auch sechs Tore in einer Halbzeit gegen einen defensiven Gegner sprechen schon für sich“. Aus zehn Toren wurde es zwar nichts, Keil und Leutert sorgten in den Schlussminuten jedoch immerhin für ein klares 7:1 des FSV. Leutert setzte dabei einen besonders sehenswerten Schlusspunkt mit einem platzierten Distanzschuss knapp unter die Latte.

Doberaner FC — Laager SV 0:0. „Wir wollen gegen Laage gewinnen“, hatte DFC-Cheftrainer Ronny Susa als Ziel für die Partie gegen Laage ausgegeben. Dass es gegen den Laager SV allerdings nicht einfach werden sollte, zeigte die Tabelle, in der die Gäste nur einen Platz und zwei Punkte hinter dem DFC rangierten. Tore sollten zwar nicht fallen, aber Chancen waren auf beiden Seiten vorhanden. Mehr davon gab es für die Hausherren, die allerdings auch beste Möglichkeiten nicht nutzten. Im Gegenzug durfte Doberan sich dafür bei Keeper Sven Scheibner und der Latte bedanken, dass die Laager sie nicht nach dem Motto ‘Wer sie vorn nicht macht, bekommt sie hinten‘ bestraften.

Während die Gäste gar nicht wechselten und merkbar glücklich waren mit einem Punkt, setzte Susa für die letzten Minuten alles auf eine Karte und brachte bei seinem dritten Wechsel einen Offensivspieler für einen Verteidiger.

Der junge Alshtiwi, der aus Syrien kam und seit dem Winter beim DFC trainiert, gab damit sein Debüt und sorgte auch noch mal für reichlich Schwung. Unter anderem holte er einen Freistoß raus, der jedoch wieder nur am Pfosten landete und auch im Nachschuss nicht über die Linie gebracht werden konnte.

„Dass es wie im Hinspiel nur zum 0:0 gereicht hat, ist ärgerlich“, war Susa mit dem torlosen Ergebnis nicht zufrieden. Der DFC verpasste es, mit dem Gnoiener SV gleichzuziehen. Für die nächsten Wochen haben die Doberaner allerdings noch einiges vor. „Der April soll unser goldener Monat werden. Zwar reichte es in diesem Spiel nur zu einem Punkt, die restlichen Spiele wollen wir aber siegreich gestalten und am Ende auf 39 Punkte kommen“, betont Ronny Susa.

Am kommenden Wochenende müssen beide Landesligavertreter der Region auswärts ran. Kühlungsborn tritt am Sonnabend in Warnemünde an und Doberan spielt am Sonntag in Richtenberg.

Von David Pusch

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