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Landesligst Doberan verliert unglücklich

Ribnitz-Damgarten/Richtenberg Landesligst Doberan verliert unglücklich

DFC unterliegt in Ribnitz-Damgarten 1:2 / Kühlungsborn siegt 3:0 in Richtenberg

Ribnitz-Damgarten/Richtenberg. . Ronny Susa steht in seiner Coaching-Zone und schüttelt den Kopf. Der Trainer des Doberaner FC ist sichtlich verärgert. Kurz zuvor hatte er seinen Mannen noch lautstark zugerufen: „Langer Pfosten, langer Pfosten!“ Doch Gehör finden diese Worte bei den Kickern auf dem Rasen nicht. Sie lassen stattdessen Marc Kuster vom PSV Ribnitz-Damgarten an eben jenem langen Pfosten nach einer Freistoßflanke frei zum Kopfball kommen und zum 2:1 einnetzen. Das war die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber aus der Bernsteinstadt in dieser Begegnung der Fußball-Landesliga Nord. „Von den Spielanteilen her war der Sieg des PSV sicherlich verdient. Aber wie die Gegentore gefallen sind, war äußerst bitter", kommentierte Ronny Susa die Niederlage.

Lange Zeit durfte seine Mannschaft sogar von einem dreifachen Punktgewinn träumen. Bereits in der sechsten Minute hatte Matthias Zettel die Platzherren vom Elfmeterpunkt aus in Führung gebracht.

Danach wurden die Ribnitz-Damgartener stärker, hatten mehr Spielanteile, blieben vor dem Doberaner Tor aber zunächst wirkungslos. „Die Bälle in die Schnittstellen müssen wir vermeiden", riet Ronny Susa an der Seitenlinie seiner Mannschaft, die selbst kaum Torgefahr entwickeln konnte.

Das änderte sich dann nach dem Seitenwechsel. Der PSV war zwar weiter überlegen, doch Doberan kam zu Möglichkeiten. Matthias Zettl (69.) vergab die beste. „Wir haben immer wieder unsere Nadelstiche gesetzt und es selbst in der Hand gehabt, das Spiel mit dem zweiten Tor für uns zu entscheiden", ärgerte sich der Trainer. Der musste schließlich mit ansehen, wie der Ball im Kasten des DFC landete.

Unglücksrabe war dabei Tino Capito, der das Spielgerät nach einer Hereingabe ins eigene Tor lenkte (82.). Der PSV drängte nun auf den Siegtreffer, der schließlich nach besagtem Freistoß kurz vor dem Ende auch fiel. „Es macht sich schon bemerkbar, dass wir nur einen Wechsler mit hatten. Als Ausrede soll das aber nicht gelten“, meinte Ronny Susa. Sein Trainerkollege vom PSV Ribnitz-Damgarten, Steven Oklitz, lobte den Kontrahenten: „Das ist ein schwer zu bespielender, taktisch cleverer Gegner, der uns sehr ähnlich ist. Mit voller Kapelle auf Doberaner Seite hätte es vielleicht auch anders laufen können", mutmaßte er. Trotz der Niederlage fand Susa auch positive Ansätze im Spiel seiner Mannschaft. „Das war schon eine deutliche Steigerung gegenüber den vergangenen Wochen."

Durch die Niederlage rutschte der Doberaner FC vom fünften auf den achten Platz der Landesliga-Tabelle ab. Am kommenden Sonnabend (15 Uhr) ist die Mannschaft aus der Münsterstadt in ihrem neunten Auswärtspiel in Folge zu Gast beim Laager SV.

Ein Nutznießer der Doberaner Niederlage ist der FSV Kühlungsborn. Das Team von Trainer Jens Hillringhaus gewann am Sonntag souverän mit 3:0 beim Tabellenschlusslicht SG Empor Richtenberg und klettert auf den fünften Rang. Im vergangenen Jahr hatte der FSV bei den Randstralsundern noch eine 1:3-Niederlage kassiert.

„Das war eine klare Angelegenheit“, meinte der Kühlungsborner Karsten Pflieger-Leutert, der das Team nach Richtenberg begleitet hatte. Tom Wilke brachte die Gäste mit einem Foulstrafstoß in der 17. Minute in Führung. Doch der zweite Treffer ließ trotz spielerischer Überlegenheit auf sich warten. In der 79. Spielminute gelang Lucas Leutert schließlich das 2:0 aus Kühlungsborner Sicht. Für den Torschützen wechselte Hillringhaus wenig später Abwehrspieler Karsten Jurk ein. Der bedankte sich prompt mit dem 3:0.

Marco Schwarz und Rolf Barkhorn

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