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Landespokal: DFC enttäuscht, FSV ist eine Runde weiter

Landespokal: DFC enttäuscht, FSV ist eine Runde weiter

Doberaner verlieren eine verrückte Partie in Warnemünde mit 7:8 nach regulärer Spielzeit / Kühlungsborn bezwingt Verbandsligisten

Warnemünde/Kühlungsborn. Nach einem regelrechten Scheibenschießen ist der Doberaner FC in der ersten Runde des Fußball-Landespokals ausgeschieden. Der FSV Kühlungsborn schaffte dagegen das Weiterkommen durch einen Sieg über Verbandsligist SV Pastow.

SV Warnemünde – Doberaner FC 8:7 (1:4). Dieses verrückte Spiel wird der Doberaner FC so schnell nicht vergessen. „Ich hab zwar schon einiges in meiner langen Laufbahn erlebt, aber solch ein Spiel noch nicht“, verdeutlichte DFC-Kapitän Christian Urgast.

Nach einer 4:1-Pausenführung wurden die Münsterstädter im zweiten Abschnitt für ihre Nachlässigkeiten abgestraft. „Das war eine Frechheit, was wir nach dem Wiederanpfiff in der Defensive abgeliefert haben“, war Doberans Trainer Ronny Susa mächtig angefressen. Dabei lagen seine Schützlinge nach dem ersten Durchgang noch auf Kurs. Auf den Rückstand aus der 24. Minute antwortete Doberan mit viel Offensivpower. Innerhalb von zwölf Minuten schlugen die Gäste durch Tore von André Grenz (33., 35.), Carsten Strohecker (34.) und Christian Urgast (43.) vier Mal zu. Zu dem Zeitpunkt war ein Comeback des SV Warnemünde kaum zu erwarten.

Mit Beginn der zweiten Hälfte nahm das Unheil für den DFC jedoch seinen Lauf. „Es darf nicht sein, dass wir den Gegner nach der Pause noch so stark machen“, kritisierte Urgast. Die Doberaner offenbarten große Abwehrschwächen, kassierten innerhalb von zwölf Minuten fünf Gegentore und lagen 4:6 hinten. „Das kommt davon, wenn man sich zu arrogant präsentiert“, ärgerte sich Susa.

Zwar schafften es die Doberaner in der Folge drei Mal den Anschluss durch Isaac Amoah (63., 87.) und Urgast (81.) herzustellen. Doch am Ende jubelten die Hausherren. „Es wäre fatal gewesen, wenn wir zum Schluss noch mit der Verlängerung belohnt worden wären“, sagte Susa.

Der Coach kündigte für das morgige Training Konsequenzen an: „Die Mannschaft wird zu spüren bekommen, dass ich mit dem Auftritt alles andere als einverstanden war.“ Defensivspieler Urgast zeigte sich selbstkritisch und will mit seinen Teamkollegen am kommenden Wochenende Wiedergutmachung betreiben. „Solch eine katastrophale Hälfte dürfen wir uns in den Punktspielen nicht erlauben, ansonsten kriegen wir zehn bis zwölf Gegentore.“

FSV Kühlungsborn – SV Pastow 2:0 (0:0). Die Gastgeber bestimmten über weite Strecken die Begegnung gegen die Rand-Rostocker. „Der Sieg geht völlig in Ordnung. Wir haben schön über die Außenbahnen gespielt, während Pastow sich kaum zwingende Torchancen erarbeiten konnte“, resümierte Kühlungsborns Trainer Jens Hillringhaus.

Lucas Leutert hatte für den FSV nach 24 Minuten die beste Möglichkeit im ersten Durchgang. Seinen Kopfball kratzte Gäste-Torhüter Danny Zimmermann noch von der Linie. Pastows Schlussmann war kurz nach dem Seitenwechsel ebenfalls auf der Hut, als er den Versuch von Stanislaw Puschkaruk (52.) noch mit dem Fuß abwehren konnte.

Treffsicherer zeigte sich nach 70 Minuten Alexander Fogel. Der Offensivspieler erzielte die Führung für die Gastgeber. Kurz danach gab er die Vorlage zum 2:0-Endstand. Dabei rutschte Pastows Nils Lindemann in die Flanke und bugsierte den Ball ins eigene Tor. „Wir haben den Gegner gut unter Kontrolle gehabt, der sich sehr auf das Verteidigen konzentriert hatte“, meinte Hillringhaus.

Die Auslosung für die zweite Runde im Landespokal nimmt der Landesfußballverband heute um 18.30 Uhr vor.

Weitere Berichte zum Landespokal unter: oz-sportbuzzer.de

Johannes Weber

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