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Landespokal: Kühlungsborn nach Elfmeterkrimi weiter

Landespokal: Kühlungsborn nach Elfmeterkrimi weiter

Nach torlosen 120 Minuten besiegt der Gastgeber Konkurrent Greifswald mit 6:5

Kühlungsborn . Die Fußball-Landesliga machte am Wochenende Pause, dafür wurde es im Landespokal umso spannender. Im Duell der Landesligisten FSV Kühlungsborn und FSV Blau-Weiß Greifswald sicherte sich Gastgeber Kühlungsborn den Einzug ins Viertelfinale nach Elfmeterschießen.

FSV Kühlungsborn – FSV Blau-Weiß Greifswald 6:5nE (0:0). Großer Jubel herrschte nach dem Treffer von Ole Säger. 120 Minuten lang blieb es zunächst torlos, aber im Elfmeterschießen hatte der heimische FSV dann eben einen abgeklärten Schützen mehr aufzubieten als die Gegner. Zufrieden äußerte sich Kühlungsborns Trainer Jens Hillringhaus: „Es ist das erste Mal, dass unser Verein beim Landespokal den Sprung ins Viertelfinale schafft. Natürlich sind wir stolz, es geschafft zu haben.“

Dass die Partie erst so spät ihren Sieger fand, sei aber nicht nötig gewesen. Über die meiste Zeit hatten die Kühlungsborner mehr Anteile und viele Abschlüsse. Richie Ahrens stand in der ersten Hälfte zwei Mal allein vor dem Greifswalder Torwart Tom Borchardt, konnte diesen jedoch nicht bezwingen. Auch ein Freistoß der Platzherren in der 10. Spielminute landete nur an der Latte. Die Gäste traten sehr defensiv auf. Um den Ball wurde verbissen gekämpft. Hillringhaus dazu: „Schön war das Spiel nicht“.

Selbst in der Verlängerung fand der klassengleiche Pokalfight immer noch keinen Sieger, es gab lediglich einen weiteren Lattentreffer. Die Entscheidung musste also vom Punkt fallen.

Die Gäste aus Greifswald machten den Anfang und führten zwischendurch mit 3:2, als der Kühlungsborner Tim Schmitt den Ausgleich verpasste. Blau Weiß hätte die Partie entscheiden können. Aber der Schuss des vierten Greifswalder Schützen landete an der Latte. Der Schlagabtausch ging bis in die siebte Runde. Für Kühlungsborn hatten bis dahin Robert Franke, Tobias Hagedorn, René Schultz (der als Spieler der zweiten Mannschaft aushalf), Tom Wilke und Tino Säger getroffen.

Für den nächsten Jubel bei den Kühlungsbornern sorgte Keeper Robert Schwanitz, als er den Schuss des siebten Elfmeterschützen der Gäste parierte. Als nächster Einheimischer musste Ole Säger antreten, der seinen FSV in die nächste Runde schoss.

Sollte der Ligakonkurrent Gnoiener SV im noch nachzuholenden Pokalspiel gegen den Oberligisten FC Mecklenburg Schwerin ausscheiden, wäre das Team von Jens Hillringhaus der einzige verbleibende Landesligist im Wettbewerb. Einen Wunschgegner hat der Coach nicht, meint aber: „Wir nehmen jeden Gegner an, nur auf die Teams aus der dritten Liga oder der Regionalliga können wir verzichten.“

Verzichten muss der Coach in der nächsten Runde allerdings auch auf seine Stammspieler Puschkaruk, Schmitt und Ahrens, die jeweils durch eine zweite Gelbe Karte gesperrt sind.

Die Auslosung der Paarungen im Pokalviertelfinale lässt jedoch noch auf sich warten. Sie soll erst im Rahmen des Lübzer-Pils-Futsal-Masters am 28. Dezember in Schwerin öffentlich zelebriert werden.

David Pusch

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