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Letzter Auftritt: Landesligisten beenden Saison

Bad Doberan/Kühlungsborn Letzter Auftritt: Landesligisten beenden Saison

Kühlungsborn und Doberan trennen sich von ihren Gegnern jeweils 1:1/ Sieben Spieler verlassen die Ostseekicker, zwei den Doberaner FC

Bad Doberan/Kühlungsborn. Sowohl der FSV Kühlungsborn, als auch der Doberaner FC müssen sich am letzten Spieltag mit einem 1:1 zufriedengeben.

FSV Kühlungsborn – TSV Bützow 1:1 (1:0) . Lange Zeit waren die Kühlungsborner die ärgsten Verfolger der Bützower. Nach Punktabzug gegen den FSV konnte der TSV jedoch vorzeitig den Aufstieg perfekt machen (OZ berichtete). Trotzdem wollten sich die Gastgeber um Trainer Jens Hillringhaus mit Anstand verabschieden. Im Zeichen des Abschieds stand dann auch die Auflaufzeremonie. Sieben Spieler, darunter einige Leistungsträger, verlassen den Ostseeverein (s. Statistik).

Mit Rico Keil und Hannes Zirnsack zieht es gleich zwei Spieler zum Verbandsligisten Güstrower SC. Auch für den ehemaligen Kapitän Ingo Schultz, der sich heute einem möglichen neuen Verein vorstellen will, gab es Extra-Applaus und die Mannschaft sagte per Transparent „Danke Capitano!“.

Nach dem Anpfiff entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, bei dem die Gäste zunächst mehr Torgefahr ausstrahlten. Robert Schwanitz blieb bei mehreren Standards jedoch Sieger und ermöglichte Robert Franke die eigene Führung. Der aufgerückte Innenverteidiger stieg nach einer Flanke am höchsten und überköpfte den Bützower Torwart. Nur kurze Zeit später stand wieder Schwanitz im Mittelpunkt, als er einen flachen Schuss aus der zweiten Reihe gegen den Pfosten lenkte. Auch die letzte Aktion der ersten Hälfte spielte sich im Kühlungsborner Strafraum ab. Der Ball verfehlte aber erneut sein Ziel.

In der 53. Minute tankte sich Rico Keil bis zur Grundlinie durch und bediente Hannes Zirnsack, der nur knapp verzog und in der 70. Minute glich Bützows Torschütze Felix Engert mit einem strammen Schuss aus.

Aus Sicht der Gastgeber hatte die Entstehung jedoch einen Beigeschmack, da es auch einen Freistoß in die andere Richtung hätte geben können. „In der Schlussviertelstunde hingen wir ziemlich in den Seilen“, räumte FSV-Trainer Hillrunghaus ein, meinte aber: „Das Unentschieden geht in Ordnung, da beide Seiten gute Chancen hatten.“

Trinwillershagen – Doberaner FC 1:1 (1:0) . In Trinwillershagen ging ebenfalls die Heimmannschaft mit 1:0 in die Pause. Gegen einen zum letzten Wochenende personell stark veränderten Doberaner FC, besaß sie auch die besseren Torchancen. Kurz nach Wiederanpfiff trafen erneut die Hausherren, jedoch ins eigene Tor. „Während Trinwillershagen im ersten Abschnitt bessere Chancen hatte, konnten wir uns in der zweiten Halbzeit steigern“, so Doberans Trainer Ronny Susa. Wie der Kader aufgestellt war, zeigte der Wechsel in der 68. Minute. Der angeschlagene Carsten Strohecker wurde für den als Stürmer eingesetzten Torwart Sven Scheibner eingewechselt und Meikel Spengler wurde vom Trainer der zweiten Männermannschaft, Max Prust, ersetzt. Im Tor stand dafür Christian Urgast.

„Die Luft war am letzten Spieltag etwas raus und einige angeschlagenen Spieler ließen wir zu Hause. Wir wussten allerdings auch schon, dass es für den Gegner um nichts mehr ging“, fasste Susa zusammen und zeigte sich zufrieden mit der Punkteteilung.

David Pusch

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