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Letztes Heimderby: DSV-Sieben fordert Fortuna Neubrandenburg

Bad Doberan Letztes Heimderby: DSV-Sieben fordert Fortuna Neubrandenburg

Handballer peilen zwei Punkte und weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt an

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Auf seine Rückkehr hofft der Bad Doberaner SV im Heimspiel morgen gegen Fortuna Neubrandenburg: Linksaußen Jakub Zboril FOTOS (2): ANJA OTT/OZ-ARCHIV

Bad Doberan. In den vergangenen beiden Oberliga-Spielen gingen die Handballer des Bad Doberaner SV (10. Platz/12:20 Punkte) jeweils als Gewinner vom Feld und damit einmal öfter als in den zehn vorherigen Begegnungen zusammen. Im morgigen Heimspiel gegen den SV Fortuna Neubrandenburg (13./5:25) peilen die Münsterstädter den Sieges-Hattrick an. Anwurf ist um 19 Uhr in der Doberaner Stadthalle.

OZ-Bild

Handballer peilen zwei Punkte und weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt an

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Für DSV-Trainer Lars Rabenhorst waren die jüngsten Erfolge gegen die Berliner Teams von der SG OSF (21:20) und dem BSV 92 (35:24) deutlich mehr wert als die vier Punkte, die seinem Team dafür in der Tabelle gutgeschrieben wurden. „Das waren im Grunde schon Spiele mit Finalcharakter“, betont der 42-Jährige. Dass die zuvor andauernde Negativserie damit beendet werden konnte, sei enorm wichtig gewesen.

In der Partie gegen Fortuna Neubrandenburg wollen die Doberaner nachlegen. Es ist das letzte Landesduell vor eigenem Publikum in der laufenden Saison.

„Wir haben schon vor den Spielen gegen die Berliner Teams von drei Endspielen im Januar und Februar gesprochen“, meint Rabenhorst. Das Derby gegen die überraschend tief im Abstiegskampf steckenden Vier-Tore-Städter hat demnach einen ebenso hohen Stellenwert. Klar ist: Gewinnt die DSV-Sieben, könnte sie sich vorerst bis auf neun Zähler von den Fortunen absetzen und würde einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

Doch trotz des 22:20-Erfolgs im Hinspiel hebt Rabenhorst schon fast warnend den Zeigefinger: „In den vergangenen Jahren haben wir uns in den Heimspielen gegen die Neubrandenburger immer enorm schwer getan.“

Und seine Erinnerung trügt ihn nicht. In den fünf bisherigen Gastspielen des SV Fortuna in der viertklassigen Oberliga Ostsee-Spree gab’s für die DSV-Sieben nur ein einziges Mal Grund zum Jubeln.

Sonst stehen zwei Unentschieden und zwei Niederlagen zu Buche, von denen allen voran die historisch anmutende 13:18-Pleite vor gut einem Jahr – seinerzeit unter ähnlichen Grundvoraussetzungen wie am Sonnabend – noch heute schmerzt.

Personell hoffen die Doberaner morgen auf die Rückkehr ihres Goalgetters Jakub Zboril (49 Saisontore). Der Tscheche hat jedoch aufgrund einer Nasen-Operation seit Dezember kein Spiel mehr bestritten und dürfte wohl noch etwas Anpassungszeit benötigen. Vielleicht ist sein Einsatz auch gar nicht erforderlich: Immerhin sorgte auf Zborils angestammter Linksaußenposition zuletzt Maximilian Lendner mit neun Toren im Auswärtssieg beim Berliner SV 92 für ordentlich Furore.

Rückraumspieler Sebastian Voigt geht ebenso wie sein Bruder und Torwart Florian angeschlagen in das 17. Saisonspiel des DSV-Teams, das bis zum der Ende Spielzeit noch sechs Heimspiele vor der Brust hat. „Diesen Umstand wollen wir auf dem Weg zu unserem Saisonziel nutzen, den Klassenerhalt. Aber: Das Heimrecht allein ist noch lange keine Garantie für Punkte“, sagt Coach Rabenhorst. Er fordert eine konzentrierte Leistung im Derby. „Nur wenn wir voll fokussiert sind und die richtige Einstellung zeigen, werden wir auch das Spiel gewinnen.“

Simone Seidel

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