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„Mit viel Aufwand noch alles gewuppt“

Bad Doberan „Mit viel Aufwand noch alles gewuppt“

Über 6000 Besucher kamen an beiden Tagen zum Ostsee-Meeting / Wettumsatz 210000 Euro

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Stamm-Besucher: Heidi Grawe, Eveline Pokriefke, Heidi Kuhn, Rosi Wittmiß und Angelika Lemke.

Quelle: Fotos: Renate Peter

Bad Doberan. „Wir sind das erste Mal auf der Rennbahn und wetten das erste Mal“, sagt Gisela Müller. Sie und Dieter Peukert machen gerade Urlaub in Kühlungsborn. Das Paar aus dem Sauerland hatte von dem Rennen gelesen und sich gesagt: „Da fahren wir heute hin.“ „Wir haben auf Platz gesetzt“, sagt Dieter Peukert. „Zehn Euro eingesetzt, elf gewonnen“, lacht er. Viele der Damen und Herren, die den Rennen zuschauen, sind jedoch schon viele Jahre dabei. Stammgast des Ostsee-Meetings ist auch die Gruppe, die es sich auf Klappstühlen gemütlich gemacht hat – bei einem guten Schluck. Die Damen natürlich mit Hut. „Wir sind von Anfang an dabei. Das ist alte Doberaner Tradition“, meint Heidi Kuhn aus Hinter Bollhagen. Gemeinsam mit Angelika Lemke und Eveline Pokriefke aus Bad Doberan, Rosi Wittmiß aus Lischow und Heidi Grawe aus Bützow schauen sie den Rennen zu. Angefangen hätten sie auch mit einer Decke, erzählen sie. Auf Decken haben es sich ebenfalls viele Besucher bequem gemacht.

OZ-Bild

Über 6000 Besucher kamen an beiden Tagen zum Ostsee-Meeting / Wettumsatz 210000 Euro

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Harald Morgenstern, Vorsitzender des Doberaner Rennvereins, ist nach den beiden Renntagen erleichtert. Es sei gelungen gewesen, meint er. Und hob die Sponsoren hervor, die dafür gesorgt hätten, dass es keinen Bruch, keine Unterbrechung auf dem Weg zum 25. Ostsee-Meeting gegeben hat. Über 6000 Besucher zählten die Renntage. Der Wettumsatz lag bei 210000 Euro.

„Viele Ehrenamtler haben mit viel Aufwand das alles gewuppt. Es ist anerkennend, was in nur acht Wochen auf die Beine gestellt wurde“, betont Morgenstern. Erste Resonanz habe gezeigt, dass das Ostsee-Meeting einen positiven Eindruck hinterlassen habe und eine gute Außendarstellung hatte. „Selbst das Geläuf hat einen grünen englischen Touch gekriegt“, freut sich Morgenstern. Die Anlage sei mit viel Aufwand hergerichtet worden. „Wir haben die finanzielle Verantwortung übernommen. Wir sind auf einem guten Wege“, unterstreicht der Vorsitzende. „Mit einer Mannschaft, die den Willen hat, wollen wir rechtzeitig ins 25. Jahr starten“, sagt ein entspannter Rennvereins-Vorsitzender.

rp

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