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Mulsow baut Tabellenführung aus

Mulsow baut Tabellenführung aus

Spitzenreiter vom Hellbach profitiert vom Ausrutscher des Verfolgers Neubukow in Schwaan

Bad Doberan Die Mulsower landeten einen Big-Point im Aufstiegsrennen der Kreisoberliga. Die „Störche“ bestätigten ihre beeindruckende Form und fegten den SV Klein Belitz von dessen eigenem Platz. Konkurrent und Lokalrivale TSG Neubukow patzte hingegen in Schwaan.

SV Klein Belitz — Mulsower SV 1:8 (1:3). Auch beim viertbesten Rückrundenteam kamen die Mulsower nicht ins straucheln und siegten mit 8:1. Damit bleibt der MSV klar auf Aufstiegskurs. 42:2 Tore in der zweiten Halbserie zeugen vom eindrucksvollen Lauf der Mulsower. Ein Kantersieg war nach der ersten halben Stunde aber noch nicht zu erahnen. Zu Beginn war das Spiel sehr zerfahren und die Belitzer ein konterstarker und unangenehmer Gegner.

Doch in der 34. Minute war der Bann gebrochen. Florian Kandler traf nach einem Solo zum 0:1. Thomas Brüsehaver (37., 61.) und Hannes Neumann (44., 50.,) entschieden die Partie mit ihren Doppelpacks um die Halbzeitpause.

In der Schlussphase trugen sich drei weitere Spieler in die Torschützenliste ein. Eric Zöller (70.), Brian Gieseke (82.) und Eddy Bormann (87.) trafen zum 1:8-Endstand. Für Trainer Jens Neumann ist die Variabilität seines Teams ein großer Trumpf im Aufstiegsrennen.

„Wir haben wohl das Team mit der größten Substanz und sind fast zum Erfolg verdammt“. Die Aufstiegsfeier ist laut Neumann aber noch nicht geplant: „Das war es mit Sicherheit noch nicht. Wir haben noch ein paar schwere Spiele vor der Brust“, warnt der Coach.

Schwaaner Eintracht — TSG Neubukow 3:1 (1:1). Nach der überraschenden 1:3-Niederlage in Schwaan hakt TSG-Trainer Jan-Alexander Wendt den Aufstieg ab: „Wenn man sieht, wie die Mulsower marschieren ist die Entscheidung wohl gefallen.“

Dabei begann die Partie hoffnungsvoll für die Neubukower. Martin Tessnow brachte die TSG in der 10. Minute in Führung. Die Gäste blieben auch danach spielbestimmend, verpassten es aber, das zweite Tor zu machen. So konnte die Heim-Elf, die mit einer Hypothek von vier Niederlagen in Folge, in die Partie ging, das Spiel drehen. Torjäger Maik Peters (40., 60., 65.) traf dreifach und stellte damit den Spielverlauf auf den Kopf. Für Wendt, dessen Team zudem die Trikots vergaß, war es ein verkorkster Tag. „Es war eine unnötige Niederlage", haderte der Neubukower Trainer.

Von Jan Gehrmann

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