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Mulsow behauptet Spitzenplatz

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Mit 4:0 besiegen die MSV-Kicker den Nachbarn SG Zetor Benz

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Die Not- bremse des Gästekeepers war überflüssig. Damit schadete er nur unnötig seinem Team.“Jens Neumann, Trainer Mulsower SV

Kirch Mulsow Der Mulsower SV bleibt auch nach dem 4:0 gegen die SG Zetor Benz am vierten Spieltag der Fußball-Landesklasse VI und dank eines Sieges in einem vorgezogenen Punktspiel Tabellenführer und weiter ungeschlagen.

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Mit 4:0 besiegen die MSV-Kicker den Nachbarn SG Zetor Benz

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MSV: Deckert - M. Westphal, Becker, Losch, Zöller, P. Voß, Brüsehaver (64. Dudszoweit), Kandler (75. Braun), T. Westphal, Petereit (60. M. Voß), C. Voß.

Tore: 1:0 Kandler (5.), 2:0, 3:0 C. Voß (57., 64.), 4:0 Becker (82. FE).

Schiedsrichter: Niclas Rose, Patrizia Aylin Schütz, Grabow.

Zuschauer: 150.

Landesklasse VI: Mulsower SV – SG Zetor Benz 4:0 (1:0). Das Heimspiel gegen den Nachbarn aus dem zwölf Kilometer entfernten Ort Benz bescherte den Mulsowern einen weiteren Sieg und trotz des Strandwetters am Sonntagnachmittag zahlreiche Zuschauer.

Nach dem furiosen Start in die neue Saison galt die Heimmannschaft in dieser Partie als Favorit. Dieser Rolle wurde sie weitestgehend gerecht. So konnte MSV-Trainer Jens Neumann nach Beendigung der Partie einschätzen, dass der Sieg „hoch verdient“ war.

Der Grund: Im gesamten Verlauf der Partie hatten die Gäste, die nach einer halben Stunde durch eine Gelb-Rote Karte nur noch zu Zehnt auf dem Platz standen, lediglich eine Großchance. Diese einzige für Mulsow brenzlige Situation nach etwa 30 Minuten, in der Benz hätte ausgleichen können, klärte MSV-Keeper Tim Deckert, indem er den Distanzschuss über die Latte lenkte.

Ansonsten bestimmten die Mulsower das Geschehen auf dem Platz. Bereits nach fünf Minuten durch Florian Kandler mit 1:0 in Front gebracht, ließ die Zielstrebigkeit aus der Anfangsphase jedoch bald nach. Was wohl auch der drückenden Hitze geschuldet war. Auch der Platzverweis für die Gäste half dem MSV zunächst nicht. Im Gegenteil – häufig fehlten bei de Mulsowern die Anspielstationen oder überhastet geschossene Pässe landeten beim Gegner. Aus Position der Mulsower Fans war diese Phase wenig ansehnlich. „Es sieht so aus, als hätte sich unsere Mannschaft dem Spiel des Gegners angepasst.

Dabei können sie es viel besser“, hieß es vom Spielfeldrand.

In der Pause machte MSV-Trainer Jens Neumann seiner Mannschaft klar, dass das Spiel noch längst nicht entschieden war und Mulsow Gefahr lief, den Sieg fahrlässig zu verschenken. Die Pausenkritik wirkte. Nach dem Wiederanpfiff zeigten sich die Mulsower wieder geordneter. Zug um Zug trugen sie ihre Angriffe vor und brachten die Gästeabwehr in Schwierigkeiten. Dagegen hatte die eigene Abwehr kaum noch etwas zu tun.

Der nächste Treffer schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Nach sehenswerter Vorlage von Eric Zöller erhöhte Christian Voß dann in der 75. Minute auf 2:0. Und als derselbe Schütze sieben Minuten später das 3:0 erzielte, war die Partie entschieden.

Für die Gäste kam es in der Schlussphase des Derbys noch dicker. Für eine Notbremse sah der SG-Keeper in der 82. Spielminte die Rote Karte und den fälligen Elfmeter verwandelte Thomas Becker sicher zum 4:0-Endstand. „Diese Notbremse war überflüssig. Damit hat der Gästekeeper seiner Mannschaft nur unnötig geschadet. Das Spiel war da doch längst entschieden“, meinte MSV-Coach Jens Neumann. Den vorherigen Platzverweis für einen Gästespieler in der ersten Halbzeit wertete Neumann als „harte Entscheidung.“ Über das Resultat seiner Mannschaft freute sich der Mulsower Trainer, bemerkte aber, dass er mit der gezeigten spielerischen Qualität seines Teams noch nicht ganz zufrieden sei.

Rolf Barkhorn

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