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Mulsower „Störche“ feiern Aufstieg

Mulsower „Störche“ feiern Aufstieg

Mit einem 4:1-Erfolg über Kühlungsborn sichern sich die MSV-Kicker den Staffelsieg in der Kreisoberliga.

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Großer Jubel bei den Mulsowern nach dem Treffer zum 2:1. Damit hatte der umringte Torschütze Eddy Bormann die Weichen auf Sieg gestellt.

Bad Doberan In der Kreisoberligastaffel I ist der Mulsower SV nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen. Durch den 4:1-Auswärtserfolg sicherten sich die „Störche“, wie sich die Mulsower selbst nennen, neben dem Staffelsieg den Aufstieg und das Ticket zum Kreismeisterschaftsfinale. Die 3:4-Niederlage des Verfolgers TSG Neubukow in Klein Belitz hatte einen Tag später keinen Einfluss mehr auf den Kampf um den Spitzenplatz.

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Mit einem 4:1-Erfolg über Kühlungsborn sichern sich die MSV-Kicker den Staffelsieg in der Kreisoberliga.

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FSV Kühlungsborn II – Mulsower SV 1:4 (1:2). Nach drei Jahren Abstinenz sind die Mulsower Fußballer zurück in der Landesklasse. Im Frühsommer 2013 waren sie aus der Landesklasse VI abgestiegen.

Auch von der mit Spielern des Landesligakaders verstärkten FSV-Reserve, ließ sich die Elf von Trainer Jens Neumann am Sonnabend nicht aufhalten. Die Gäste siegten verdient mit 4:1 und bleiben damit in der Rückrunde ohne Punktverlust.

Die Führung der Gastgeber, herbeigeführt von Tommy Kelling (10.), hielt nur fünf Minuten. Teamkollege Jan Gieseke glich per Eigentor aus. Eddy Bormann brachte seinen MSV mit zwei Toren auf 1:3 in Front und in der Nachspielzeit besiegelte Florian Kandler den Aufstieg mit seinem Treffer zum 1:4.

„Wir haben eine unglaubliche Qualität in der Mannschaft, die durch unsere Neuzugänge im Sommer und Winter nur noch erhöht wurde. Gleichzeitig haben wir uns den Spaß und den Zusammenerhalt in der Truppe bewahrt“, nannte Jens Neumann die Zutaten zum Mulsower-Erfolgsrezept.

Bei Co-Trainer Lothar Berndt überwog hingegen die Erleichterung: „Wir haben es schon etwas länger probiert und sind letztes Jahr nur knapp gescheitert. Schön das es jetzt endlich geklappt hat".

SV Klein Belitz – TSG Neubukow 4:3 (4:3). Hätte Mulsow in Kühlungsborn nicht gewonnen, dann wäre es noch auf das Resultat des Verfolgers TSG Neubukow angekommen, der seine Auswärtspartie in Klein Belitz erst gestern Nachmittag bestritt. Doch da wussten die Neubukower schon, dass Mulsow nicht mehr einzuholen ist. „Vielleicht spielte das auch eine Rolle, denn was wir da abgeliefert haben, war teilweise chaotisch“, berichtet TSG-Trainer Jan Alexander Wendt.

Immerhin kann er seiner Mannschaft zugute halten, dass diese sich nach einem 1:4-Rückstand zur Hälfte der ersten Halbzeit nicht aufgegeben hatte und bis zum Pausenpfiff auf 4:3 herangekommen war. Für Neubukow hatten Burmeister (2:1), Steinke (4:2) und Ebel (4:3) getroffen.

Doch die Hoffnung, das Spiel im zweiten Durchgang noch zu eigenen Gunsten drehen zu können, erfüllte sich nicht. In der „chaotischen zweiten Hälfte“ gelang es den Gastgebern, das knappe Resultat über die Zeit zu bringen.

Mit der vorzeitigen Entscheidung des Kampfes um den Aufstieg ist für das am kommenden Sonnabend (Anstoß 14 Uhr) stattfindende „Hellbachderby“ in Kirch Mulsow der Druck raus. Dennoch gehen auch die Neubukower hoch motiviert ins Prestigeduell: „Aufstieg hin oder her. Dieses Derby will man gegen Ende einer solchen Saison unbedingt gewinnen“, bleibt Wendt kämpferisch.

SG Fiko Rostock – SSV Satow 2:1 (1:1). Durch die Niederlage haben die Satower den endgültigen Klassenerhalt noch immer nicht in der Tasche. Vier Punkte trennen sie noch von einem möglichen Abstiegsplatz. Den Rückstand konnte Toni Altmann in der 23. Minute ausgleichen. Der junge Offensivakteur traf aus dem Gewühl heraus. Doch die Treffsicherheit kam den Gästen in der Folgezeit abhanden. „Wir hatten große Möglichkeiten in Führung zu gehen, ließen aber klare Chancen liegen“, ärgerte sich Trainer Thorsten Altmann. Nach einem Sonntagsschuss der SG standen die Gäste gar mit leeren Händen da.

SV Reinshagen – FC Rostock United 3:1 (0:1). Zur Halbzeitpause war in Reinshagen alles wie gewohnt. Der SVR lag mit 0:1 im Rückstand und es bahnte sich die zwölfte Niederlage in Folge an. Doch dann zeigten die Gastgeber um einen starken Keeper Pape Courage und drehten die Partie. Toni Langkau, Marcel Biemann und Mario Lange schossen die Tore für den zweiten Saisonsieg.

„Schön mal wieder gewonnen zu haben“, freute sich Trainer André Zeimert, der den SVR zusammen mit René Kruppa am Saisonende verlässt. Andreas Bartsch und Denny Lüth übernehmen.

Statistik

FSV Kühlungsborn II: Vrabec – Gieseke (55. Petersen), Hofmann, Weigel, Prietzsch (72. Gräber), Westphal, Kelling, Schultz, O. Säger, T. Säger, Ahrens.

Mulsower SV: von Fabeck – Ohde, Becker, M. Westphal, T.Westphal, Bormann, Gieseke (46. Losch), Zöller, Kandler, Voß (88. Klimt), Neumann.

Tore: 1:0 Kelling (10.), 1:1 Eigentor Gieseke (15.), 1:2, 1:3 Bormann (22.,47.), 1:4 Kandler (90+1.)

Zuschauer: 80

TSG Neubukow: Krüger – Hallmann (63. Steinmacher), Burmeister, Tessnow, Dinse, Never, Blattmeier (73. Neumann), Ebel, Koziolek, Steinke, Flohr.

Tore: 1:0, 4:1 Rahmel (4., 37.), 2:0 Block (10.), 2:1 Burmeister (24.), 3:1 Bahr (33.), 3:2 Steinke (38.), 4:3 Ebel (45.).

Zuschauer: 85

SSV Satow: Krötsching – Bendin, Milewski, Lange (73. Schulz), Götz, Drecol, Kirstein, Rodatz (60. Kandula), Altmann, Schütt (89. Kaczmarek).

Tore: 1:0 Scharmentke (8.), 1:1 Altmann (23.) 2:1 (80.) Graap.

Zuschauer: 25

SV Reinshagen: Pape – Biemann, Schröder, Ahrens, Lange, Feller, Langkau (85. Roß), Schwarz, Bilo (46. Bleckert), Will, Frehse.

Tore: 0:1 Penke (5.)1:1 Langkau (53.), 2:1 Biemann (77.), 3:1 Lange (90.+2).

Zuschauer: 65

Jan Gehrmann

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