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Mulsower Störche schlagen Spitzenreiter

Mulsower Störche schlagen Spitzenreiter

Landesklasse: MSV besiegt Güstrow II mit 2:1 / Kreisoberligist Parkentin baut Tabellenführung aus

Landesklasse VI. Mulsower SV – Güstrower SC II 2:1 (2:0). Die „Störche“ vom Mulsower SV haben am Sonntag für die Überraschung des Spieltages in der Landesklasse VI gesorgt, indem sie den Tabellenführer Güstrower SC II mit 2:1 besiegten. „Unser Ziel für die Halbserie, 20 Punkte zu holen, haben wir damit erreicht“, zeigte sich Mulsows Trainer nach Abpfiff der gegen Ende noch hektischen Partie, erleichtert. Die Minuten vor dem Ende wurden zum Nervenkitzel besonders aus Sicht der Mulsower. Zwar hatten sie mit einer guten Vorstellung in der ersten Halbzeit eine 2:0-Führung durch gut herausgespielte Treffer von Hannes Neumann und Thomas Brüsehaver erlangt. Ein Grund, sich zurückzulehnen war das für die Mulsower aber nicht. MSV-Trainer Jens Neumann ahnte es. Erst zwei Wochen zuvor gegen Brüel hatte Mulsow eine Zweitoreführung im Heimspiel preisgegeben: „Güstrow ist keine schlechte Truppe. Die haben gute Leute und in der Pause dreifach gewechselt und dann nochmal richtig Gas gegeben.“

Mitte der zweiten Halbzeit gelang den Gästen mit einem Glücksschuss aus der Distanz der Anschlusstreffer. Von da an erhöhten die Güstrower den Druck. Die Nicklichkeiten auf dem Platz nahmen zu und die Güstrower verstanden es gut, ihre Gegenspieler zu provozieren. Nur Schiedsrichter Grabow bekam dies offensichtlich nicht mit. Einige Regelverstöße der Güstrower übersah er, kleine Rempler der Mulsower wurden sofort geahndet. „Das ist total einseitig, wie er heute pfeift. Das geht gar nicht“, schimpfte Neumann nicht ganz unbegründet. So konnte einmal ein Güstrower Feldspieler an der Außenlinie den Ball mit beiden Händen packen und noch Sekunden festhalten. Alle bekamen es mit, nur der Schiedsrichter hatte es nicht gesehen.

In den letzten Minuten liefen bei den Mulsowern kaum noch Offensivaktionen. Sie waren viel mehr darauf bedacht, den eigenen Kasten sauber zu halten und verteidigten mit Mann und Maus. Obwohl es zuvor kaum Unterbrechungen gegeben hatte, zeigte der Schiedsrichter vier Minuten Nachspielzeit an, als die zweite Habzeit schon 47 Minuten alt war. Die Güstrower bekamen so noch ein paar Gelegenheiten nach vorn zu spielen, waren ihrerseits bei den Schüssen aber zu ungenau.

Erst acht Minuten nach Ablauf der regulären Spielzeit ertönte beim Stand von 2:1 der von den Mulsowern ersehnte Schlusspfiff. „Dass wir noch so ackern mussten, war unsere eigene Schuld. Wir hätten den Sack schon vorher zumachen müssen“, übte MSV-Spieler Peter Voß Selbstkritik.

Kreisoberliga Warnow. Aufsteiger SV Parkentin bleibt in der Kreisoberliga ungeschlagen.

SV Parkentin – TSV Bützow II 3:0 (0:0). Der Erfolgszug des SV Parkentin rollt weiter durch die Kreisoberliga. Dabei ließen sich die Gastgeber auch von einer 53-minütigen Unterzahl nicht aufhalten. Gegen den Tabellendritten siegte der SVP mit 3:0. Tom Blödorn und André Buchholz trafen jeweils nach Standards. Kurios dabei: In seinen zehn Jahren beim Kröpeliner SV traf Blödorn nur zweimal. Nun hat der Neuzugang bereits drei Saisontore auf dem Konto. „Der Sieg war alles andere als leicht. Umso glücklicher bin ich über die beiden Tore“ freute sich der 29-Jährige.

An der bissigen Zweikampfführung des TSV rieben sich die Gastgeber lange Zeit erfolglos auf. Negativer Höhepunkt war der Platzverweis für Sascha Matz. Nach dem rüdem Einsteigen eines Bützowers beleidigte Matz diesen lautstark. Auch mit seinem Trainer geriet der Kapitän später aneinander.

Von derlei Zwischenfällen zeigten sich die verbliebenen Parkentiner unbeeindruckt. In Unterzahl verteidigte der Spitzenreiter konzentriert und ließ keine Chance des TSV mehr zu. „Eine super Leistung“, freute sich Trainer Christoph Wagner.

FC Rostock United – SSV Satow 4:2 (0:2). Wie in der Vorwoche verspielte der SSV wieder einen 2:0-Vorsprung. Toni Altmann war für agile Gäste zunächst doppelt erfolgreich. „Wir verpennen den Beginn der zweiten Hälfte. Das kostet uns den Sieg“, so Spieler Nico Oemler.

TSG Neubukow – SV Pastow II 1:0 (0:0). Gegen das Schlusslicht aus Pastow feierte die TSG einen enorm wichtigen Heimsieg. Stefan Burmeister traf dabei nach Vorlage von Maik Hallmann. In einem Spiel der Sorte „Not gegen Elend“ sind wir der verdiente Sieger“, betonte Trainer Jan Alexander Wendt.

FSV Kühlungsborn II – Schwaaner Eintracht 3:2 (1:0). Eine Vielzahl vergebener Chancen wäre dem FSV gegen Schwaan beinahe zum Verhängnis geworden. Doch fünf Minuten vor Schluss erzielte Max Stösser den Siegtreffer für den FSV. „Unsere rechte Seite mit Max und Jonathan Niemann war heute bärenstark“, freute sich Trainer Stefan Schielke.

Rolf Barkhorn und Jan Gehrmann

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