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Nach Sturmschäden: Ufernahe Route nicht in Sicht

Kühlungsborn/Bastorf Nach Sturmschäden: Ufernahe Route nicht in Sicht

Am 7. Mai erfolgt Startschuss für Ostseeküstenlauf / Bereits 136 Anmeldungen

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Veranstalter Roman Klawun (r.) und sein Mitarbeiter Norman Tzschoppe bereiten den 35. Ostseeküstenlauf vor.

Kühlungsborn/Bastorf. Der Ostseeküstenlauf, einer der ältesten Volksläufe in Mecklenburg, findet am 7. Mai bereits zum 35. Mal statt. Zum dritten Mal nach seiner Einführung vor zwei Jahren ist der Halbmarathon über 21,1 Kilometer wieder das Highlight des Events. Allerdings bereitet der Streckenverlauf den Veranstaltern von der Rostocker Agentur ProEvent noch etwas Kopfzerbrechen. „Wir möchten die Strecke gegenüber dem Vorjahr gern ändern“, erklärt Agenturchef Roman Klawun und berichtet von seinem Plan, dem Namen des Laufes noch mehr gerecht zu werden. Dafür sollte der Weg für den Halbmarathon von Kühlungsborn West nach Rerik und zurück über größere Abschnitte direkt an der Küste entlang führen. Doch daraus wird wohl nichts. Dieses Vorhaben wurde im Januar, als an der Ostseeküste Sturmtief „Axel“ wütete, zunichte gemacht. „Der Rad- und Fußwanderweg von Kägsdorf bis nach Meschendorf ist behördlich gesperrt. Eine nahe Alternative, die nur eine kleine Abweichung bringen würde, führt allerdings über privates Land.“

OZ-Bild

Am 7. Mai erfolgt Startschuss für Ostseeküstenlauf / Bereits 136 Anmeldungen

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Damit wird immer wahrscheinlicher, dass wieder auf eine Variante aus dem Vorjahr zurückgegriffen wird – auf den Betonplattenweg, der von Bastorf nach Meschendorf führt und von Radfahrern wie Autofahrern, die zwischen Kühlungsborn und Rerik unterwegs sind, häufig als Alternative zur Landesstraße L 12 benutzt wird. „Ich weiß, was das für ein beschwerlicher Abschnitt ist und dass es sich auf dem harten Untergrund auch nicht gut läuft. Auf dem Rückweg von Rerik ist diese Teilstrecke mit ihren Steigungen die größte Herausforderung für die Halbmarathonläufer“, betont Roman Klawun.

Als endgültig festgelegt gilt diese Streckenvariante zwar bis jetzt noch nicht, aber sie passt zumindest von der Länge her ins Konzept. Klawun ergänzt jedoch: „Wir haben mit der Kurverwaltung Rerik gesprochen, dort will man nochmal prüfen, ob es nicht doch eine Strecke in Wassernähe für uns geben könnte“.

Über die Unterstützung durch die Institutionen und Vereine vor Ort könne er ohnehin nur Positives sagen, erklärt der Veranstalter. „Ob bei der Stadtverwaltung oder dem Tourismus-Service in Kühlungsborn oder der Kurverwaltung in Rerik – die Zusammenarbeit ist vorbildlich. Wir werden stets mit offenen Armen empfangen und erhalten viel Unterstützung“, berichtet Roman Klawun.

Auch über Mangel an Helfern kann sich der Laufveranstalter nicht beklagen. Bei der Absicherung der einzelnen Abschnitte und Stationen durch Streckenposten wird die Agentur ProEvent von vielen unterstützt. „In Rerik sind es die Sportler vom SV Steilküste Rerik, die uns helfen, in Kühlungsborn sind die Mitglieder der Laufgruppe Ostsee seit vielen Jahren mit dabei“, lobt Klawun. Wichtig ist für den Veranstalter auch, dass die Gäste in den Hotels und Pensionen auf das Event aufmerksam gemacht werden. „Wenn es gewünscht ist, liefern wir die Startnummern auch ins Hotel“, kündigt der Organisator an.

Dass immer mehr Athleten aus anderen Bundesländern für die Teilnahme am Ostseeküstenlauf in Kühlungsborn oder Rerik ein Hotelzimmer buchen, bezeichnet Klawun als „beabsichtigten Nebeneffekt“.

Auch die Möglichkeit der Online-Anmeldung wird von den Athleten gut angenommen. Nach aktuellem Stand (gestern 19 Uhr) haben sich 136 Läufer über das Sportportal my4.raceresult.com für den 7.

Mai registriert, davon 65 für den Halbmarathon. Die genaue Route für den langen Kanten können die Teilnehmer einen Tag vorher besichtigen. Dafür wird dann extra eine geführte Radtour angeboten.

Internet: www.ostseekuestenlauf.de

Rolf Barkhorn

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