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Nach bitterer Niederlage: Wittenbeck ist abgestiegen

Nach bitterer Niederlage: Wittenbeck ist abgestiegen

Konkurrent Rühn profitiert von Sportgerichts-Urteil und sichert damit Klassenerhalt

Bad Doberan Trotz der Schützenhilfe durch die DFC-Reserve, die gegen Rühn mit 3:0 gewann, beenden die Wittenbecker die Saison der Kreisliga auf einem Abstiegsplatz. Den Klassenerhalt sicherte sich damit der FSV Rühn. Und das, obwohl die Rühner nur acht Spieler aufbieten konnten und die Begegnung schon in der 30. Minute abgebrochen wurde.

Nach einem Sportgerichtsurteil in der vergangen Woche waren dem FSV drei Punkte aus dem Heimspiel gegen Arminia Rostock zugesprochen. Zuungunsten der Wittenbecker, deren Rückstand gegenüber dem Hauptkonkurrenten damit auf fünf Punkte anstieg.

Kreisliga: Doberaner FC II – FSV Rühn 3:0. Die Prust-Elf nahm die unglückliche Aufgabe gegen die acht Gegenspieler sehr ernst. René Krempin (5.), Alexander Grenz (15.) und Ismail Mustafa (25.) trafen zum schnellen 3:0. Kurze Zeit später wurde die Partie aufgrund zweier Verletzungen auf Seiten der Gäste abgebrochen. „Kompliment an unsere Gegner, die trotz zweier Trauerfälle angetreten sind", meinte Trainer Max Prust, der mit seiner Elf die Saison als beste Heimmannschaft abschließt.

SG Motor Neptun Rostock II – SV Wittenbeck 2:1 (1:1). Die Schützenhilfe der Doberaner konnten sich die Wittenbecker nicht zu Nutzen machen. Aufgrund eines Treffers in der Nachspielzeit (90.+3) verloren die Wittenbecker mit 2:1. Damit ist der sportliche Abstieg der Wittenbecker besiegelt.

„Ab Mitte der zweiten Hälfte haben wir aufgemacht und voll auf Sieg gespielt. Leider hat es nicht gereicht", so SVW-Spieler Thomas Strupp.

Die 1:0-Führung in der 23. Minute konnten die Gäste noch durch Paul Mietzelfeld (24.) ausgleichen.

Besonders schwer wiegt für den SVW nun der Abzug von sechs Punkten wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls (OZ berichtete). Ob die Rand-Kühlungsborner dennoch auf ein Schlupfloch in Richtung Klassenerhalt hoffen können, konnte Strupp nicht bestätigen: „Sportlich sind wir abgestiegen. Daher befassen wir uns mit der 1. Kreisklasse. Alles andere haben wir nicht in der Hand, es wäre aber ein gern gesehener Bonus".

SV Parkentin – TSV Bützow II 3:0 (1:0) – Nachdem die Gastgeber in der Vorwoche den Sprung auf die Tabellenspitze noch verpassten, sicherte sich der SVP den Spitzenrang nun im direkten Duell. Dem bisherigen Tabellenführer Bützow II gaben die Parkentin mit 3:0 das Nachsehen.

„Man hat von Anfang an gemerkt, dass meine Jungs Erster werden wollten. Wir waren von Beginn an gut im Spiel und immer wieder gefährlich“, meinte SVP-Coach Christoph Wagner.

Arne Ruge (17./48.) und Sascha Matz (54., Foulelfmeter) erzielten die Tore zum 21. Saisonsieg.

Kreisoberliga: SV Pastow II - SSV Satow 0:3 (0:0). Den sicheren Klassenerhalt machten am Sonnabend die Satower klar. Mit dem 3:0-Sieg gegen den direkten Konkurrenten kann der SSV nicht mehr auf die letzten beiden Tabellenplätze fallen. Damit entledigten sich die Satower einer Abhängigkeit von möglichen Startverzichts und Auf-, und Abstiegsregelungen.

Mit einem achten Saisontor brachte Toni Altmann (69.) die Gäste auf die Siegerstraße. Dirk Kulla (86.) und Martin Haack (89.) machten den Deckel drauf.

Jan Gehrmann

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