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Nächster Testlauf für DSV-Handballer

Bad Doberan Nächster Testlauf für DSV-Handballer

Oberligist startet morgen beim Peenetal-Cup in Loitz/ Auch die Männer-Reserve und die Frauenteams machen sich fit

Bad Doberan. Noch eine Menge zu tun haben die Männer des Bad Doberaner SV bis zum Saisonstart in der Oberliga Ostsee-Spree Anfang September. Das wurde unlängst beim vereinseigenen OSPA-Cup in der Stadthalle deutlich (OZ berichtete). Schon morgen steht für das Team von Trainer Lars Rabenhorst das nächste Vorbereitungsturnier in Loitz auf dem Programm.

Beim 14. Peenetalcup treffen die Doberaner auf ihren Liga-Kontrahenten VfL Lichtenrade, den Landesligisten AMTV Hamburg sowie die gastgebende SG Uni Greifswald/Loitz, die nach dem letztjährigen Abstieg personell stark verstärkt die sofortige Rückkehr in der Ostsee-Spree-Liga anstrebt.

Ein Favorit ist in dem Teilnehmerfeld im Vorfeld allerdings nicht auszumachen. „Für uns ist das Turnier eine weitere Zwischenstation auf dem steinigen Weg, eine neue, schlagkräftige Mannschaft zu formen", sagt Coach Rabenhorst. Nachdem seine Spieler am vergangenen Wochenende neben dem Turnierstress auch zeitgleich ihr dreitägiges Trainingslager absolvierten, gilt die Konzentration diesmal dem Geschehen auf dem Handballfeld.

„Die Platzierung spielt eine untergeordnete Rolle“, meint Lars Rabenhorst. Für ihn geht es vielmehr um die Feinabstimmung bei bekannten Abläufen oder die Entwicklung neuer Spielstrukturen. Dazu gehört der „siebente Feldspieler“. Seit Sommer gilt hier weltweit eine neue Regelung die besagt, dass der für den Torwart eingewechselte Akteur nicht mehr zwingend mit einem Leibchen markiert sein muss. In diesem Fall ist das aktive Verhindern von Toren im eigenen Sechsmeterkreis jedoch untersagt. „Das kann durchaus ein probates Mittel sein. Wir nehmen das immer wieder in unser Trainingsprogramm mit au", so Rabenhorst.

Auch beim olympischen Handballturnier in Rio setzen einige Teams dieses neue taktische Mittel bereits ein - ähnlich wie die Doberaner beim OSPA-Cup mit sehr unterschiedlichem Erfolg. Sowohl in der Weltelite als auch im Amateurbereich sind immer häufiger Würfe auf das verwaiste Tor des Gegners zu beobachten. „Aus dem vermeintlichen Vorteil kann bei Ballverlust halt auch ganz schnell ein Nachteil werden", meint Kay Landwehrs.

Der 26-Jährige läuft seit 2008 für die Doberaner auf und ist mittlerweile der dienstälteste Spieler im Kader. In der neuen Saison führt der sichere Siebenmeterschütze die Münsterstädter als Kapitän auf das Feld. In dieser Rolle ist er in einer wohl schwierigen Serie, die auf die Doberaner Männer wartet, gemeinsam mit den erfahrenen Yann Vizhbovskyy (39), Matthias Jahn (29) und Keeper Sebastian Prothmann (30) inmitten einer verjüngten Mannschaft mehr denn je als Führungsfigur gefragt.

Ebenfalls hart arbeiten derzeit die Spieler und Spielerinnen der beiden Verbandsliga-Mannschaften des Doberaner SV. Die weiterhin trainerlose Männer-Reserve tat dies unter anderem mit einer gemeinsamen Trainingseinheit mit der ersten Mannschaft.

Die Frauen zeigen sich den eigenen Fans erstmals morgen bei einem Vorbereitungsturnier in der Stadthalle. Mit der TSG Wismar (3. Liga) und dem SC Hoyerswerde (Mitteldeutsche Oberliga) hat sich namhafte Gegnerschaft angekündigt.

Simone Seidel

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