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Oberliga-Handballer erneut in einem Derby gefordert

Bad Doberan Oberliga-Handballer erneut in einem Derby gefordert

Doberaner SV bestreitet zweites Landesduell in Folge auf der Insel Usedom

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Doberans Keeper Sebastian Prothmann, seit Mitte Januar Kapitän der DSV-Sieben hofft auf eine Außenseiterchance seines Teams im Derby. FOTOS (2): ANJA OTT

Bad Doberan. Mit dem kürzlichen 30:25-Heimerfolg gegen Fortuna Neubrandenburg (OZ berichtete) konnten die Handballmänner des Bad Doberaner Sportvereins erstmals in der laufenden Saison drei Siege am Stück erringen. Morgen steht für die DSV-Sieben ein weiteres Landesderby in der Oberliga Ostsee-Spree auf dem Programm. Beim HSV Insel Usedom (5. Platz/21:11 Punkte) wollen die Doberaner (9./14:20) ihren positiven Lauf möglichst fortsetzen.

OZ-Bild

Doberaner SV bestreitet zweites Landesduell in Folge auf der Insel Usedom

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Weitere Ansetzungen

Am Sonnabend stehen für folgende DSV-Teams Heimspiele an:

WJD: DSV – SV Eintracht Rostock (10 Uhr); MJC: DSV - SG Vorpommern (14 Uhr, beide Stadthalle);

Auswärtsspiele: WJB: TSV Bützow - DSV; 2. Frauen: SV Eintracht Rostock II - DSV II (beide Sa.).

„Um in diesem Derby zu punkten, muss allerdings schon sehr viel zusammenpassen“, gibt sich DSV-Coach Lars Rabenhorst vor dem winterlichen Ausflug auf die Sonneninsel jedoch erst einmal keinen größeren Illusionen hin.

Denn bislang haben die Münsterstädter ihre Zähler vornehmlich gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf geholt. Lediglich der Auftaktsieg gegen den mittlerweile auf Rang vier vorgerückten Ludwigsfelder HC (26:23) bildet hierbei die rühmliche Ausnahme. Ansonsten stehen für das Team von Lars Rabenhorst gegen die Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte zum Teil deutliche Niederlagen zu Buche.

Die 24:30-Pleite im ersten Aufeinandertreffen mit dem Drittliga-Absteiger HSV Insel Usedom reiht sich nahtlos in diese Bilanz ein. „Damals haben wir nur etwa zwanzig Minuten mitgehalten, danach waren wir im Grunde chancenlos“, erinnert sich Sebastian Prothmann. Der Stammkeeper ist eine der wenigen Doberaner Konstanten in dieser kniffeligen Spielzeit inmitten des Abstiegskampfes. Die Paraden des 30-Jährigen waren oftmals der Grundstein für erfolgreiche Spiele und auch sonst hielt der gebürtige Schweriner seine Vorderleuten oftmals den Rücken frei. Nicht nur deswegen hat Prothmann seit Mitte Januar das Kapitänsamt inne.

Seither gelangen dem DSV drei Siege in jenen drei Partien, die sein Trainer im Vorfeld als Endspiele tituliert hatte.

In der Tabelle ging es für die Doberaner dadurch bis auf Rang neun nach oben. Aller Sorgen ledig sind sie im Kampf um den Klassenerhalt aber noch längst nicht. Um das eigene Nervenkostüm nicht unnötig zu strapazieren, sollte das Punktesammeln möglichst zeitnah weitergehen. Und: Der morgige Gastgeber hat sich in Heimspielen gegen vermeintlich schwächere Teams des öfteren schwer getan – vielleicht liegt hier die Außenseiterchance für das DSV-Team, das vermutlich für längere Zeit auf den handverletzten Maximilian Lendner verzichten muss. Dafür sind die zuletzt grippegeschwächten Alexander Palm und Florian Voigt wieder mit an Bord.

Ebenfalls auswärts antreten muss am Sonnabend die zweite Männermannschaft. Beim Hagenower SV (8./8:22) will die DSV-Reserve (5./17:13) ihre theoretische Chance auf Rang vier mit einem Sieg wahren. An selber Stelle sind wenige Stunden zuvor auch die Doberaner A-Junioren gefordert.

Simone Seidel

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