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Ohne Punkt: Kröpeliner SV sorgt für Novum in der Statistik

Kröpelin Ohne Punkt: Kröpeliner SV sorgt für Novum in der Statistik

Bevor die Fußballer vom Kröpeliner SV am Sonnabend für vermutlich längere Zeit ihr letztes Punktspiel in der Landesklasse gegen die LSG Elmenhorst starteten, wurden Abschiedsgeschenke veteilt.

Kröpelin. Bevor die Fußballer vom Kröpeliner SV am Sonnabend für vermutlich längere Zeit ihr letztes Punktspiel in der Landesklasse gegen die LSG Elmenhorst starteten, wurden Abschiedsgeschenke veteilt. Unter den Empfängern war auch KSV-Kapitän Tom Blödorn, der 22 Jahre für Kröpelin spielte, jetzt aber zum Kreisoberligaaufsteiger SV Parkentin wechselt. Am Ende war mit insgesamt 13 die Zahl der verabschiedeten Fußballer größer, nur sieben Spieler bleiben.

Auf dem Platz hielten die Kröpeliner dann bis zur 84. Minute dem Gegner stand, der viele Torchancen liegenließ. Als auch die scheidenden Kröpeliner Jan Gehrmann (Doberaner FC) und Florian Thielert (Laufbahnende) ihre „Hundertprozentigen“ nicht verwerteten, rächte sich dies. Einen Freistoß leitete Peter Schulz unhaltbar an KSV-Keeper Blödorn vorbei zur Führung für die Gäste. Als Oliver Geppert vier Minuten später per Strafstoß das zweite Tor für Elmenhorst besorgte, war klar, dass Kröpelin auch den 26. Spieltag punktlos beenden würde.

Dass Mannschaften in der Endabrechnung ohne einen Punkt dastehen, kam seit Einführung der Landesklassen im Jahr 2009 in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt fünf Mal vor. Aber davon betroffen waren stets Mannschaften, die im Lauf des Spieljahres abgemeldet wurden. Der Kröpeliner SV ist das erste punktlose Landesklassenteam, das bis Saisonende im Wettbewerb stand.

„Es ist eine große Blamage für den Verein, da gibt es nichts zu beschönigen. Positiv anrechnen kann man der Mannschaft, dass sie bis zum Schluss den Mut hatte, anzutreten. Nun hoffe ich, dass uns der Neustart in der 1. Kreisklasse besser gelingt“, meint Mathias Hausburg, Abteilungsleiter Fußball im Kröpeliner SV.

Das Fazit von Spielertrainer Jan Gehrmann lautet: „Vielleicht wäre der jetzige Schritt schon im Vorjahr besser gewesen. Wir wollten dem Verein helfen. Dass wir dafür so bestraft werden, ist brutal.

Das heutige Spiel war symptomatisch für die Saison. Großes Herz und Leidenschaft haben nicht gereicht.“

RoBa

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