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Pokal: FSV wirft Oberligist FC Anker raus

Pokal: FSV wirft Oberligist FC Anker raus

Mit einem 4:2-Sieg nach Verlängerung über Anker Wismar erreicht Landesligist Kühlungsborn das Achtelfinale.

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Ausgelassen feiert die Kühlungsborner Landesligamannschaft den Sieg über den Oberligisten FC Anker Wismar. Fotos (2): Rolf Barkhorn

Kühlungsborn „So sehen Sieger aus!“ skandierten die Landesligafußballer vom FSV Kühlungsborn im Jubelkreis. Sie hatten guten Grund, laut zu jubeln. Denn Kühlungsborn sorgte gestern für die Sensation in der zweiten Hauptrunde des Lübzer-Pils-Cup-Landespokals. Der Landesligist warf vor heimischer Kulisse das Oberligateam vom FC Anker Wismar aus dem Wettbewerb. 4:2 lautete das Resultat nach einer kurzweiligen Partie mit Verlängerung.

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Mit einem 4:2-Sieg nach Verlängerung über Anker Wismar erreicht Landesligist Kühlungsborn das Achtelfinale.

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Für FSV-Cheftrainer Jens Hillringhaus war das Erreichen des Achtelfinales das Ergebnis einer starken Leistung seines Teams: „Der Sieg ist hoch verdient. Wir haben den Gegner 120 Minuten lang unter Druck gesetzt und haben uns selbst dafür belohnt.“

Und auch sein Gegenüber, FC-Anker-Trainer Christiano Dinalo Adigo, kam nicht umhin, dem Gegner seinen Respekt zu zollen: „Es war ein Kampfspiel. Kühlungsborn hat besser gekämpft als wir und somit verdient gewonnen. Wir haben einfach versäumt, nach der 1:0-Führung das zweite Tor zu machen. Chancen hatten wir dafür genug, sie aber nicht genutzt.“

Dass die Partie in Kühlungsborn kein Spaziergang werden dürfte und der Landesligist sich mutig entgegenstellen würde, sollte Adigo aber vorher geahnt haben. Im Sommer war der FC Anker zu einem Testspiel im Ostseebad und gewann dieses nur mit 1:0.

Auch gestern kam der Gast aus der Oberliga nur schwer in Fahrt. Die Platzherren hingegen fingen sofort an, die Hansestädter unter Druck zu setzen. Aber dann gerieten sie in der 18. Minute in Rückstand. Im Anschluss an eine Standardsituation landete der Ball aus einem vielbeinigen Gewühl heraus im Netz. Danach gewannen die Gäste immer mehr die Oberhand und kamen zu weiteren Chancen. Aber ihre Torversuche blieben entweder in der Kühlungsborner Abwehr hängen oder sie wurden von FSV-Keeper Schwanitz kassiert. Aber auch die Angriffsmaschine bei den Kühlungsbornern lief weiter.

Für Jubel bei den Gastgebern sorgte Alexander Fogel kurz vor dem Halbzeitpfiff. Nach einem Eckball hatte Gästekeeper Vaizov den Ball mit der Hand aus dem Strafraum geschaufelt und diesen dem Kühlungsborner so fast vor die Füße gelegt. Fogel zögerte nicht, zog ab und traf zum 1:1-Pausenstand.

Im zweiten Durchgang waren es aber die Gäste, die nach einem Eckball in der 75. Minute erneut trafen und wieder in Führung gingen. Der FSV investierte daraufhin wieder mehr in die Offensive. Lucas Leutert, eingewechselt für Tino Säger, kam zu seinem ersten Einsatz nach mehrwöchiger Verletzungspause und hatte gleich zwei Riesenchancen. Sein Lupfer über den herausgeeilten Gästekeeper verfehlte jedoch das Tor und als er wenig später den Ball etwas zu lässig an Vaizov vorbei Richtung Tor schob, kratzte der Wismarer Zakharchenko das Spielgerät noch gerade so von der Linie. Dafür war Leutert am erneuten Ausgleich in der 88. Minute, der zur Verlängerung führte, beteiligt. Einen Abpraller fing er ab und flankte zu Robert Franke, der zum 2:2 einköpfte.

In der kurzen Erfrischungspause putschte Hillringhaus seine Spieler auf. „Wir hatten den Gegner 90 Minuten im Griff! Das schaffen wir auch in der Verlängerung!“

In der Zusatzzeit waren die Kühlungsborner das agilere Team und ganz auf Offensive ausgerichtet. Als Tim Schmitt in der 105. Minute der 3:2-Führungstreffer gelang, bahnte sich die Sensation an. Der Oberligist startete zwar noch ein paar vielversprechende Konter, die aber nicht zum Erfolg führten.

Dafür traf der FSV in der 115. Minute erneut: Stürmer Richie Ahrens, der schon ein immenses Laufpensum absolviert hatte, rannte mit dem Ball auf und davon, bis ihn Wismars Kashan Dzhaukhar im Strafraum regelwidrig stoppte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Stanislaw Puschkaruk.

Auch in den letzten fünf Minuten blieb die Partie unterhaltsam. Als Schieri Markhoff nach 123 Minuten abpfiff, beherrschte der Jubel den Platz. „Saubere Leistung unserer Jungs. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft“, twitterte FSV-Präsident Christian Mothes kurz nach der Partie.

Hinweis: Die Ansetzungen zum Achtelfinale werden morgen Abend ab 18.15 Uhr nach der Auslosung online veröffentlicht.

• Internet: www.oz-sportbuzzer.de

Statistik

FSV Kühlungsborn: Schwanitz – Hagedorn, Kelling, Puschkaruk, Bartsch,

Fogel, Ahrens (119. Stösser), Wilke,

Säger (55. Leutert), Franke, Schmitt.

Trainer: Jens Hillringhaus

FC Anker Wismar: Vaizov, Bode,

Ottenbreit, Zackharchenko, Rodrigues (100. Martens), Ostrowitzki, Köhn

(75. Hasici), Dzhaukhar, Unversucht, Schlatow, Pini (55. Rahming).

Trainer: Christiano Dinalo Adigo

Tore: 0:1 Ostrowitzki (18.), 1:1 Fogel (45.), 1:2 Zakharchenko (66.), 2:2 Franke (88.), 3:2 Schmitt (105.), 4:2 Puschkaruk (FE. 115.).

Schiedsrichter: Florian Markhoff,

Matthias Bastian, Rico Zander

Zuschauer: 135

Rolf Barkhorn

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