Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Pokal: Ladies scheitern im Achtelfinale

Neukloster Pokal: Ladies scheitern im Achtelfinale

Personell geschwächte DSV-Handballerinnen verlieren mit 18:35 in Neukloster

Voriger Artikel
Die Zimpies räumen ab
Nächster Artikel
Handball-Minis zeigen ihr Können

Julia Krause beim Torwurf. Im Pokalspiel in Neukloster steurte sie zwei Tore zum Trefferkonto der DSV-Ladies bei.

Quelle: Foto: Anja Ott

Neukloster. Schon im Vorfeld hatte sich Doberans Trainer Torsten Römer für das Pokalspiel der Handballerinnen des Bad Doberaner SV in Neukloster angesichts zahlreicher personeller Probleme in seinem Team nicht sonderlich viel ausgerechnet. Am Ende stand für die DSV-Damen dann eine ebenso wenig überraschende wie auch deutliche 18:35 (6:18)-Niederlage, verbunden mit dem vorzeiten Aus im Pokalwettbewerb.

Statistik

DSV: Frank - Berg 5, Wende 3/1, Menzel 1 Couball 2, Nowak, Ott 1, Krause 2, Busch, Meyer 3, Lenz.

Der letzte Funken Optimismus war quasi mit Beginn der Doberaner Auswärtsreise zum verbandsligainternen Cup-Duell beim Tabellenzweiten erloschen. Denn unter den elf einsatzfähigen Spielerinnen des Liga-Vierten suchte man eine etatmäßige Torhüterin vergebens. „Alle drei Keeperinnen waren krank oder verletzt. Wir wollten das Spiel noch kurzfristig verlegen lassen, aber Neukloster hat sich dazu nicht bereit erklärt“, sagte Torsten Römer, der das Vorgehen des VfL nicht ganz nachvollziehen konnte. Viel Wirbel wollte er darum aber auch angesichts der geringen Wertschätzung des Pokals nicht machen: „Jetzt sind wir halt raus“, meinte er lapidar.

Anstelle von Dana Schreiner, Anne Stahnke und Claudia Krause rückte Co-Trainerin Anja Frank vor lediglich 30 Zuschauern zwischen die Pfosten. Die Gastgeberinnen nutzen die durchaus verständliche Doberaner Unsicherheit und sorgten mit einem 9:1-Lauf vom ersten Anwurf weg schnell für klare Verhältnisse. Auch eine frühe Auszeit von Torsten Römer in der neunten Minute konnte diesen Umstand nicht verhindern. „Bei uns ging von Beginn an nicht viel zusammen. Das Abwehrverhalten war im Prinzip nicht vorhanden, dabei wollten eigentlich alle Anja (Frank/d. Red.) bei ihrer undankbaren Aufgabe unterstützen", bilanzierte Römer.

Schon zur Pause war der Rückstand der Gäste, die noch im Dezember im Ligaspiel in Neukloster triumphierten, auf satte zwölf Treffer angewachsen. Zu Beginn der zweiten dreißig Minuten lief es für die DSV-Ladies nach einigen Umstellungen aber zunächst etwas besser.

Bis zum 23:12 hielten die Doberanerinnen das Resultat so stabil, ehe es zum Ende hin doch noch deutlicher wurde. „Wir haben immer wieder durchgewechselt, was angesichts des Spielstandes und der gesamten Situation auch absolut richtig war", so Römer nach dem Abpfiff einer Begegnung, die unter derartigen Rahmenbedingungen zum Auftakt des neuen Handballjahres eigentlich niemand gebraucht hat.Simone Seidel

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Hintergrund

Die Spur des Berliner Attentäters Anis Amri führte monatelang durch deutsche Amtsstuben und ein Gefängnis, durch Akten der Ermittler und der Terrorexperten.

mehr
Mehr aus Sport Doberan
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.