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Pokal bleibt nun für immer in Neubukow

Neubukow Pokal bleibt nun für immer in Neubukow

Das Feuerwehr-Wettkampfteam der Schliemannstadt siegte zum dritten Mal in Folge beim Amtsausscheid

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Sieht gut aus, doch dann hielt es den Schlauch kaum an der Pumpe. Dafür brachte ihnen der 2. Lauf den Sieg.

Neubukow. Kurzer Löschangriff mit Sekt: Ein paar Schluck aus der Siegerflasche ergießen sich in praller Sonne über die Neubukower Kameraden, die ihre Feuerwehrhelme schnell durch schwarz-rot-goldene Deutschlandfanhüte ersetzt haben. Sie freuen sich an diesem Samstagnachmittag riesig über ihren dritten Sieg in Folge beim Feuerwehrausscheid des Amtes Neubukow-Salzhaff und der Stadt Neubukow. Denn noch im ersten Lauf war wertvolle Zeit aus einem Leck am Pumpenanschluss weggeflossen. Doch dank der besten Zeit im zweiten Lauf (28,16 Sekunden) dürfen die Schliemannstädter den im Jahr 2011 vom Amtsvorsteher gestifteten Wanderpokal nun endgültig behalten. Nur zehn Hundertstel Sekunden trennen sie vom Bastorfer Männerteam, das mit seinen 28,26 Sekunden aus dem ersten Lauf auf den 2. Platz kommt. Bronze holen die Alt Bukower (33,22 Sekunden).

OZ-Bild

Das Feuerwehr-Wettkampfteam der Schliemannstadt siegte zum dritten Mal in Folge beim Amtsausscheid

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Von den sechs angetretenen Jugendwehr-Teams schaffen es die Bastorfer in spannenden Läufen immerhin mit 37,18 Sekunden an die Spitze, gefolgt von Carinerland (37,50) und Biendorf (41,34).

Das Publikum sorgt die ganze rund vierstündige Veranstaltung lang für anspornenden Beifall und fiebert richtig mit.

„Das Ding ist gegessen. Die TS ging nicht und die rechte Düse haute gar nicht hin, hatte gar keinen Strahl. Das Wasser ging doch auseinander“, ereifern sich die Gebrüder Herbert und Axel Windt aus Rakow und Neubukow nach dem Jugendwehrlauf ihrer Nachfolger. Beide waren nämlich selbst jahrzehntelang (25 und 30 Jahre) in der Freiwilligen Feuerwehr am Haff.

Auch die drei Kumpel Cassian Bardehle (9), Niko Windt (9) und Max Schröder (11) geben sich total feuerwehrinteressiert. Der „Große“ war schon in Carinerland dabei gewesen, doch er ist auch Fußballer und „das war dann alles zu stressig“. Niko aus Neubukow denkt angesichts des Wettbewerbs noch darüber nach, ob er zur Jugendfeuerwehr gehen möchte. Diese Frage hat Cassian für sich schon entschieden:

„Ich möchte auf alle Fälle in Neubukow zur Jugendfeuerwehr“. Insgesamt sieben Kampfrichter kümmern sich um die Bewertung der beiden Läufe jeder Mannschaft, die Mitarbeiterinnen des Ordnungamtes um die Protokolle. Und natürlich stehen fast alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus den Teilnehmergemeinden des 20. Amtsausscheids ihren kleinen und großen Feuerwehrleuten zur Seite. Peggy Freyler erinnert dabei stolz daran, dass die Biendorfer Jugendwehr im Vorjahr den Wanderpokal nach dreimaligen Sieg in Folge behalten konnte. Und Heike Chrzan-Schmidt nimmt die Technik- und Materialvorbereitung unmittelbar vor dem Start persönlich in Augenschein. Jürgen Weymann ist wegen einer Fußverletzung mit Krücken und seinem 1. Stellvertreter, Hans-Adolf Barck, auf den Sportplatz an der Wismarschen Straße gekommen. Manfred Wodars kann sich schließlich über Bronze für Alt Bukow freuen und Roland Dethloff – bereits im neuen Hansetour-Sonnenschein-T-Shirt – über den Gesamtsieg.

Und der Neubukower Wehrführer erst: Ralf Winter tritt schließlich zum krönenden Abschluss des Ausscheids mit weiteren „alten Herren“ gegen sein Wettkampfteam an – beide mit der üblichen Einsatz-Ausrüstung von den Fahrzeugen. Die Jüngeren gewinnen und bescheren dem geneigten Publikum eine erfrischende Dusche.

Die weiteren Ergebnisse in Sekunden: Bastorfs Frauen kommen mit 35,07 auf Platz vier, Carinerland I mit 35,74, Biendorf 35,89, Carinerland II mit 36,46, Rerik 49,34, Am Salzhaff 50,74.

Bei den Jugendfeuerwehren erreichen die Neubukower mit 55,32 Sekunden den vierten Platz, gefolgt von den Rerikern mit 58,71 und Am Salzhaff mit 59,97.

Thomas Hoppe

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