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Rettungsschwimmer im Stress-Test

Rostock-Warnemünde Rettungsschwimmer im Stress-Test

Wettbewerb der DLRG startet heute in Warnemünde mit Teilnehmern aus sieben Nationen

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Die deutsche Nationalmannschaft gewann den DLRG Cup in Warnemünde im vergangenen Sommer zum dritten Mal in Folge.

Quelle: DLRG

Rostock-Warnemünde. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) lädt von heute an zum 20. DLRG-Cup an den Warnemünder Strand ein. Mehr als 350 Rettungsschwimmer messen sich an zwei Wettkampftagen im Schwimmen, Laufen und im Umgang mit verschiedenen Hilfsmitteln zur Wasserrettung.

Die Tage in Warnemünde sind eine gute Gelegenheit, den Rettungssport mehr Menschen zugänglich zu machen.“DLRG-Präsident Hans-Hubert Hatje

Die DLRG- Nationalmannschaft geht als Titelverteidiger ins Rennen. Ihre Konkurrenten heißen Belgien, Dänemark, Lettland, Niederlande, Tschechien und die Schweiz. Im nationalen Wettbewerb treten 47Mannschaften aus den bundesweiten DLRG-Ortsvereinen an.

„Die Tage in Warnemünde sind eine gute Gelegenheit, den Rettungssport mehr Menschen zugänglich zu machen“, sagt DLRG- Präsident Hans-Hubert Hatje. „Ich freue mich auf zwei spannende Tage an der Ostsee und wünsche allen Athleten viel Erfolg!“ Für die Athleten sei jedes Training für den sportlichen Vergleich auch ein Training für den Ernstfall. Denn schnelle und fitte Rettungsschwimmer, so Hatje, können Ertrinkenden schnell zu Hilfe eilen.

„Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer tragen eine enorme Verantwortung für die Sicherheit der Badenden – in Schwimm- und Freibädern, an Seen und Flüssen und am Meer“, sagt Roland Methling, Oberbürgermeister der Stadt Rostock, in seinem Grußwort. „Wie wichtig schnelle Hilfe bei Badeunfällen ist, zeigt die gestiegene Zahl der beim Baden und Wassersportaktivitäten Verunglückten. 488 Menschen sind im vergangenen Jahr in Deutschland ertrunken, darunter 14 Menschen an Nord- und Ostsee“, betont Methling. Er freut sich auf spannende und unterhaltsame Wettkämpfe.

Nach dem Einmarsch der Sportler in die Warnemünder Strandarena am Hauptaufgang eins wird die Veranstaltung um 11.30 Uhr eröffnet. Besondere Spannung bieten die Finalentscheidungen der Sprinter, die die Zuschauer heute ab 19.00 Uhr auf den Tribünen der Arena oder vom Strand aus verfolgen können.

Die verschiedenen Wettbewerbe – Einzel- und Staffeldisziplinen – des DLRG-Cups werden bereits ab 8.00 Uhr und am Sonnabend von 8.00 bis 17.00 Uhr ausgetragen. Der Eintritt ist frei.

Erst am vergangenen Wochenende präsentierte sich Danny Wieck (25) von der DLRG Stralsund, der Top-Rettungsschwimmer aus Mecklenburg-Vorpommern, in überragender Form.

In der Schwimmhalle der Bundeswehr-Sportschule in Warendorf (Nordrhein-Westfalen) demonstrierte er seine Ausnahmestellung. Auf einer seiner zwei Hauptstrecken – 100 Meter kombinierte Rettungsübung – stellte der zweifache Welt- und Europameister im Einzel in 59,62 Sekunden einen neuen Weltrekord auf. „Mit dem Weltrekord habe ich eines meiner Saisonziele erreicht. Jetzt will ich auch auf den anderen Strecken meine Zeiten bestätigen“, sagte Wieck. Der Sportsoldat gewann auch seine zweite Paradedisziplin, die 50 Meter Retten einer Puppe, und sammelte weitere Spitzenplatzierungen.

Insgesamt traten in Warendorf mehr als 100 der schnellsten Rettungssportler Deutschlands zum ersten Teil der Qualifikation für die Weltmeisterschaft im September an. In Rostock-Warnemünde startet Wieck heute für die DLRGNationalmannschaft.

DLRG

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V. (DLRG) ist eine gemeinnützige und selbstständige Wasserrettungs- und Nothilfeorganisation.

Sie arbeitet grundsätzlich ehrenamtlich mit freiwilligen Helfern.

Mit knapp über 550000 Mitgliedern in über 2000 örtlichen Gliederungen ist sie die größte freiwillige Wasserrettungsorganisation der Welt.

Sie ist im Vereinsregister Berlin-Charlottenburg eingetragen; Sitz der Bundesgeschäftsstelle ist das niedersächsische Bad Nenndorf.

Quelle: Wikipedia

Jan René Zengel und Tommy Bastian

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