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Schwere Aufgabe in der Lausitz

Bad Doberan Schwere Aufgabe in der Lausitz

DSV-Handballer müssen beim LHC Cottbus antreten

Bad Doberan. Ein spielfreies Wochenende liegt hinter den Handballern des Doberaner SV, die nach zuletzt drei Niederlagen in Folge der Abstiegszone der Oberliga Ostsee-Spree wieder bedrohlich nah sind. Der Liga-Endspurt beginnt für die Münsterstädter morgen mit dem Auswärtsspiel beim LHC Cottbus.

Das ist in doppelter Hinsicht ein schwerer Gang für die Doberaner (10. Platz/14:26 Punkte): Denn die Cottbusser (1./32:8) sind nicht nur aktueller Tabellenführer, es ist mit knapp 370 Kilometern auch die längste Anreise für die Mecklenburger in der laufenden Saison. Zudem sind die Erfolgsaussichten für die DSV-Sieben angesichts ihrer oftmals gezeigten Lethargie in den bisherigen Spielen gegen Spitzenteams doch eher gering.

„In Cottbus hängen die Trauben für uns sicherlich sehr hoch. Aber mit Fortuna Neubrandenburg konnte erst kürzlich ein Team aus der unteren Tabellenregion ein Unentschieden in der Lausitz erringen“, weiß Doberans Trainer Lars Rabenhorst. Dennoch wäre alles andere als ein Erfolg des LHC eine riesengroße Überraschung.

In der Verbandsliga geht es ebenfalls in die Endphase. Die Männer-Reserve kämpft an diesem und am nächsten Sonnabend in einem Hin- und Rückspiel gegen den HSV Insel Usedom um Rang neun im Gesamtklassement. Zunächst wollen die Doberaner morgen ab 17 Uhr in eigener Halle vorlegen. Weil es der letzte Auftritt vor den eigenen Fans in dieser Spielzeit ist, lockt das Team die Zuschauer als Dankeschön mit Freibier, sowie kostenlosem Sektgenuss und alkoholfreien Getränken im Anschluss an die Partie in die Stadthalle.

Eine kurze Anreise zum Auswärtsspiel haben die Doberaner Handballfrauen (4./22:12), die am Sonnabend bereits ab 14 Uhr beim Schwaaner SV (9./9:23) im Einsatz sind. Im Kampf um Platz drei wollen die Doberanerinnen ihren spielfreien Rivalen vom Ribnitzer HV mit einem vollen Erfolg unter Druck setzen.

„Wir müssen alles gewinnen und auf Ausrutscher der Konkurrent hoffen. Wir haben zwar nur ein kleines Aufgebot, dennoch erwarte ich eine konzentrierte Vorstellung“, so Coach Torsten Römer. Ein Selbstläufer wird es ohnehin nicht, das mussten die DSV-Ladies schon bei ihrer 17:21-Heimpleite gegen den Nachbarn erleben.

Einen ganz wichtigen Schritt in Richtung Bezirksmeisterschaft können am Sonnabend die D-Junioren machen. Sie empfangen in der Stadthalle (Anwurf: 13 Uhr) den einzig verblieben Kontrahenten vom Schwaaner SV.

Weiteres Heimspiel: MJA: DSV - HSV Waren (Sa., 15 Uhr, Stadthalle). Auswärtsspiele: MJC: Stavenhagener SV - DSV; WJD: Rostocker HC - DSV (beide Sa.)

Simone Seidel

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