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Spannung bis zum Schluss

Spannung bis zum Schluss

Beide Landesligisten siegen auf fremden Plätzen, machen es aber spannend

Bad Doberan/Kühlungsborn Sowohl für den FSV Kühlungsborn als auch für den Doberaner FC endete die Auswärtspartie im letzten Moment noch erfolgreich.

 

OZ-Bild

Der Kühlunsgborner Hannes Zirnsack (l.) leitete mit seinem Anschlusstreffer zum 1:2 die Wende im Auswärtsspiel beim SV Warnemünde ein.

Quelle: Karsten Pflieger-Leutert

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Landesliga. SV Warnemünde — FSV Kühlungsborn 2:3 (1:0). Der Gastgeber zeigte sich nach seiner 1:10-Niederlage eine Woche zuvor motiviert, eine Antwort auf diese Demütigung zu geben. „Der Gegner hat das gut gemacht. Sie waren immer giftig in den Zweikämpfen und eng am Mann. Das 1:0 (5.) zur Pause geht daher auch in Ordnung“, beschreibt Kühlungsborns Trainer Jens Hillringhaus das Spiel beim SV Warnemünde. Auch ein Feldverweis (37.) für die Platzherren machte es dem FSV nicht leichter. Trotzdem war ein schneller Ausgleich die Vorgabe für die zweite Hälfte.

Kaum war diese angepfiffen, erhöhte jedoch Warnemünde. Hannes Zirnsack besorgte im Gegenzug den Anschluss und danach übte Kühlungsborn Dauerdruck aus. Robert Franke sorgte dann mit einem Doppelpack (82., 88.) für die Erlösung. Hillringhaus meinte zufrieden: „Der Wille, den das Team immer bis zum Ende zeigt, ist klasse. Sie sind lernbereit, um auch die letzten Fehler abzustellen.“

Empor Richtenberg — Doberaner FC 1:2 (0:1). Trotz der Tabellensituation nahm der DFC diese Partie nicht auf die leichte Schulter. Trainer Ronny Susa hob hervor „Richtenberg hat gerade in der Rückrunde auf sich aufmerksam gemacht und kämpft noch um den Klassenerhalt“. Zwar erspielten sich die Doberaner in der ersten Halbzeit genug Chancen, versäumten es aber nach dem Führungstreffer durch Carsten Schmidt (35.), das zweite Tor nachzulegen. „Im zweiten Abschnitt verloren wir den Zugriff und die Kräfte schwanden“, so Susa weiter. Dies gipfelte in der 82. Minute in einem umstrittenen Foulelfmeter, den Richtenberg zum Ausgleich nutzte.

Nach einem Handspiel der Gastgeber war es André Grenz, der noch in der Nachspielzeit den Siegtreffer per Elfmeter markierte. „Ein Punkt wäre zwar okay gewesen, aber den Sieg nehmen wir gern mit“, meinte Susa. Zufrieden war der DFC-Coach auch mit dem ersten Einsatz des erst 18-jährigen Tim Heilemann in der Startelf und dem Debüt des Palästinensers Ahmad Abojalil. Letzterer ist erst seit kurzem spielberechtigt. Sein Einsatz ist ein weiterer Mosaikstein in der Integrationsarbeit des Vereins.

Landesklasse. TSV Einheit Tessin — Kröpeliner SV 5:1. Gegen den TSV Einheit, der noch Aufstiegsambitionen hat, unterlag das Tabellenschlusslicht Kröpeliner SV mit 1:5. „Die Gastgeber haben unsere Fehler eiskalt bestraft. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir uns stabilisiert und eine Weile ganz gut mitgehalten“, ist KSV-Spielertrainer Jan Gehrmann froh darüber, dass sein Team den Schaden in Grenzen halten konnte. Den Ehrentreffer für Kröpelin erzielte Jahn Wähnke in der 82. Minute.

Statistik

FSV: Schwanitz — Bartsch, Wilke, Hogh Kelling, Reimann, Franke, Zirnsack, Keil (ab. 78 Hofmann), Levetzow, Jurk.

Tore: 1:0 Ahrens(5.), 2:0 Döscher (47.), 2:1 Zirnsack (49.), 2:2/2:3 Franke (82./88.)

DFC: Scheibner- Strelow, Reinisch (85. Oemler), Grenz, Godejahn, Garske, Urgast, Wiencke, Schmidt, Schweiz (73. Abojalil), Heilemann.

Tore: 0:1 Schmidt (35.), 1:1 Münster (82., Elfm.), 1:2 Grenz (90.+2).

KSV: Schalke — Kirchhoff, Wähnke, Matthews, Blödorn, Leipacher, Pusch, Dupke (73. Winkler), Schulz (89. Gehrmann), Schäfer, Weygandt.

Tore: 1:0,2:0,3:0,4:0, 5:0, (12./ 31./ 35./46./53.), 5:1 Wähnke (82.)

Von David Pusch

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