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Kühlungsborn Trendsport mit hohem Spaßfaktor

Am Sportstrand in Kühlungsborn Ost findet am Samstag zum Saisonstart ein Turnier im Beach Tennis statt.

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Sie trafen sich schon am vergangenen Samstag am Kühlungsborner Weststrand, um für das Turnier zu üben: Tina Hübner, Thomas Oberwalder, Christian Bender, Heiko Dehne und Andreas Herbst (v.l.n.r.). Fotos (3): Rolf Barkhorn

Kühlungsborn. Thomas Oberwalder hofft, dass sich der April am kommenden Sonnabend von seiner milden Seite zeigt, damit einem erfolgreichen Event nichts im Wege steht. Denn im Rahmen der bundesweiten Aktion „Deutschland spielt Tennis“ findet dann am Kühlungsborner Sportstrand zwischen Seebrücke und Bootshafen ein Turnier in der Trendsportart „Beach Tennis“ statt. Dafür liegen schon zahlreiche Meldungen vor, darunter sogar welche aus Berlin und New York.„In Kühlungsborn ist es das erste Beach Tennis Turnier. Es ist für alle Spielstärken offen und das erste Strandturnier dieses Jahres. Parallel findet in Süddeutschland ein Weltranglistenturnier statt. Der Kühlungsborner Wettkampf bildet den Auftakt zu einer Reihe von Beach Tennis-Turnieren an der Ostseeküste“, erklärt Oberwalder vom Beach Tennis-Team des TC Kühlungsborn.

OZ-Bild

Am Sportstrand in Kühlungsborn Ost findet am Samstag zum Saisonstart ein Turnier im Beach Tennis statt.

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Dem Beach Tennis räumt der 50-jährige Marketing-Experte an der Küste von Mecklenburg-Vorpommern große Chancen ein. „Im Sommer startet der Tennisverband MV erstmals einen Ligaspielbetrieb in dieser Sportart. Start dazu ist am 9. Juli im Ostseebad Dierhagen“, informiert Oberwalder.

Aber auch beim Strandturnier am Sonnabend in Kühlungsborn geht es schon um Ranglistenpunkte. „Aber im Vordergrund steht der Spaß“, betont Thomas Oberwalder, der Beach Tennis als Sport für sich vor einem Jahr entdeckte und in der deutschen Rangliste unter Nummer 120 zu finden ist. Klar, dass es sich der Organisator nicht nehmen lässt, am Sonnabend selbst mitzuspielen. Vom TC Kühlungsborn gehen außer Oberwalder noch sein Doppelpartner Christian Bender und Tina Hübner an den Start. „Tina geht bei den Damen mit guten Siegchancen ins Rennen“, sagt Oberwalder über die 24-jährige Kühlungsbornerin. Sie fing schon als Kind an, beim TCK Tennis zu spielen.

„Beac Tennis macht mir einfach Riesenspaß und in Kühlungsborn haben wir dafür die besten Bedingungen“, betont Tina Hübner.

Wie gut Tina, Christian und weitere Akteure vom TCK Beach Tennis beherrschen und mit dem kürzeren Schläger, dem sogenannten „Paddl“ klarkommen, davon konnte sich Thomas Oberwalder vor kurzem überzeugen. Am äußersten Weststrand von Kühlungsborn hatte er am vergangenen Sonnabend das 8 Mal 16 Meter große Spielfeld abgeteilt und das Netz mit zwei Masten gespannt. Das Wetter spielte auch gut mit und vermittelte den Akteuren schon einen Hauch von Sommerfeeling am Ostseestrand.

Dass nebenher von einem Recorder Musik abgespielt wurde, störte die Sportler nicht — im Gegenteil: Während sich Zuschauer beim klassischen Tennis still verhalten, um die Spieler nicht abzulenken, gehört Musik beim Beach Tennis wie selbstverständlich dazu. „Beach Tennis ist auch viel leichter zu erlernen, es ist in der Technik nicht so anspruchsvoll wie das klassische Tennis“, erklärt Oberwalder und lädt alle Interessenten am Sonnabend an den Sportstrand ein: „Wer möchte, kann dann gern mal probieren.“

Für den ortsansässigen TCK ist das Beach Tennis Turnier nur ein Mosaikstein zum Saisonauftakt.

Bereits am Freitag um 16 Uhr treffen sich die Mitglieder zum clubinternen Kuddelmuddelturnier und am Sonntag ist von 10 bis 13 Uhr „Tag der offenen Tür“ auf der Tennisanlage des TCK im Kühlungsborner Lindenpark.

Beach Tennis

Beach Tennis ist eine Mischung aus Tennis, Beachvolleyball und Badminton. Die Regeln der Trendsportart, die vorzugsweise am Strand im Sand gespielt wird, sind weitgehend vom Tennis übernommen.

Die Beinarbeit und die Atmosphäre hingegen lassen sich eher mit der vom Beachvolleyball vergleichen. Die erforderliche Reaktionsfähigkeit entspricht der des Badminton. Die Schläger, auch Paddles genannt, sind spezielle Tennis-Schläger. Sie haben kleine Löcher und bestehen zumeist aus Carbon und Fiberglas.

Neben den Beach Tennis-Nationen wie Italien, Brasilien und Frankreich wird die Sportart mittlerweile in mehr als 50 Ländern aktiv gespielt.

Die Strände der Ostseeküste bieten optimale Voraussetzungen für den Sport.

Von Rolf Barkhorn

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