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Verbandsligisten feiern glanzlose Heimsiege

Bad Doberan Verbandsligisten feiern glanzlose Heimsiege

Doberaner Handball-Teams bezwingen Gegner aus dem Tabellenkeller

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Nach dem Sieg gegen den SV Crivitz bedanken sich die Verbandsliga-Handballer des Doberaner SV beim Publikum für die Unterstützung.

Quelle: Fotos: Anja Ott

Bad Doberan. In den Handball-Verbandsligen konnten die Männer-Reserve und die Frauen des Doberaner SV am vergangenen Wochenende weitere Siege einfahren.

OZ-Bild

Doberaner Handball-Teams bezwingen Gegner aus dem Tabellenkeller

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Statistik

DSV II: Hartlieb, Polkow - Störp, Wachtel 1, Ludwig 3, Sachs 6, Busse, Voß 1, Furche 4/1, Schlüter, Möde, Kröplin 8/2, Kotzian 1/1.

DSV/Frauen: Schreiner - Dobbert 4, Berg 6, Münickel 3/1, Wende 5, Menzel, Ott 2, Rosenkranz 2, Krause 2, Kraeft 4, Busch 2, Davidek 1, Seering 1.

Verbandsliga West, Männer: Bad Doberaner SV II – SV Crivitz 24:21 (11:13). Wie schon in den vergangenen Wochen machte der DSV-Reserve ihre akute Schwäche in der Chancenverwertung zu schaffen. Das fiel gerade in der ersten Halbzeit enorm ins Gewicht, weil die Doberaner diesmal auch in der Abwehr zunächst nicht die richtige Einstellung fanden. Das bemängelte auch Trainer Henning Krüger. „Wir sind lethargisch ins Spiel gegangen und haben viele einfache Gegentore bekommen. Durch unsere schlechte Wurfausbeute haben wir nur schwer den Anschluss halten können“, sagte er.

Die Gäste – als Tabellenvorletzter angereist – hatten so leichtes Spiel und lagen nach zwanzig Minuten mit 12:8 in Front. Zur Pause verkürzten die Hausherren auf 11:13, obgleich beide Teams in den letzten fünf Minuten davor gar nicht mehr trafen.

Nach dem Seitenwechsel benötigten die Münsterstädter wieder etwas Anlaufzeit. „Wir waren erneut nicht konsequent genug, haben den Rückstand aber zumindest halten können“, meinte Krüger, der in der Phase rund um Minute 40 den Wendepunkt sah. „Wir waren plötzlich aggressiv in der Abwehr. So kam auch Torhüter Mathias Polkow im Tor besser ins Spiel“, meinte der DSV-Coach, der mit Tom Kröplin und Michel Ludwig zwei weitere maßgebende Personalien an diesem Abend hervorhob. „Bocker (Spitzname von Tom Kröplin/d. Red.) hat die Zügel gerade ab der 40. Minute in die Hand genommen und Michel immer wieder in Szene gesetzt. Beide haben über die gesamte Zeit ein starkes Spiel gemacht“, lobte Coach.

Die Gastgeber konnten den 14:17-Rückstand (37.) binnen zwölf Minuten in eine 21:18-Führung umwandeln und gaben diese trotz einiger banger Momente bis zum Schluss nicht mehr her.

Für die Doberaner war es der fünfte Erfolg im fünften Heimspiel. Mit 10:4 Zählern halten sie Kontakt zum TSV Bützow, der sich an der Spitze allerdings weiterhin keine Blöße gibt. Am Wochenende hielt sich der verlustpunktfreie Tabellenführer auch im Top-Spiel beim VfL Neukloster (3.) schadlos. An selber Stelle muss die DSV-Reserve am kommenden Sonnabend Farbe bekennen. Der makellosen Heimbilanz soll dann endlich der erste Auswärtssieg der Saison beigefügt werden.

Verbandsliga, Frauen: Bad Doberaner SV – SG Uni Greifswald/Loitz 32:29 (13:8). Der erwartete Erfolg der DSV-Ladies gegen das Liga-Schlusslicht war letztlich nicht mehr als ein Arbeitssieg. Die Gäste zeigten sich dabei mit dem Resultat am Ende sehr zufrieden, hatten sie doch nach eigenen Angaben beim Spitzenreiter mit einer deutlicheren Schlappe gerechnet.

Dass es nicht dazu kam, lag vornehmlich an den Doberanerinnen, die spätestens nach dem 24:16 (44.) nur noch Stückwerk produzierten. Das war allerdings durchaus das Kalkül von Trainer Torsten Römer.

„Ich wollte für die bevorstehenden Spiele einige Dinge austesten. Es kam keine Gefahr mehr auf, zum richtigen Zeitpunkt haben wir immer wieder mit einem Tor antworten können.“ Diese Momente gab es in der Schlussphase beim 27:22 (50.), 30:26 (56.) und 31:28 (59.) gleich mehrmals.

„Es war sicher kein schönes Spiel, aber wichtig sind am Ende die zwei Punkte“, betonte Mia Menzel. Doberans Nummer zehn hatte die in allen Mannschaftsteilen auftretenden Mängel ebenfalls erkannt.

„Wir waren streckenweise zu unkonzentriert und zu überhastet und haben viele Fehler im Spielaufbau gemacht. Hinzu kam die mangelnde Torausbeute“, bilanzierte die 28-Jährige.

Vor richtige Probleme wurden die DSV-Handballerinnen von den Gästen dennoch nicht gestellt. In der Tabelle reichte der Doberaner Pflichtsieg sogar aus, um die Tabellenführung vorerst auszubauen. Die bis dato punktgleiche Konkurrenz aus Teterow und Ribnitz konnte ihre Spiele am Wochenende nicht gewinnen. Die nächste Aufgabe erwartet die DSV-Damen (12:2 Punkte) am kommenden Sonnabend im schwer zu berechnenden Auswärtsspiel bei der HSG Uni Rostock (6./7:5).

Simone Seidel

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