Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 6 ° Regenschauer

Navigation:
Viele tolle Hüte: Jury vergab vier Preise

Heiligendamm Viele tolle Hüte: Jury vergab vier Preise

Gestern startete das 24. Ostsee-Meeting auf der ältesten Galopprennbahn – Heute ist zweiter und letzter Renntag

Voriger Artikel
Brasilianer gewinnt Auftaktrennen in Bad Doberan
Nächster Artikel
„Mit viel Aufwand noch alles gewuppt“

Die Sieger des Hutwettbewerbs in den Kategorien elegant, pompös und floral sowie für den Kinderpreis.

Quelle: Fotos: Renate Peter

Heiligendamm. Während Francisco Da Silva auf Dingo gestern das erste Rennen gewann – und damit den Glashäger Cup, war der Hutwettbewerb der Damen schon im vollen Gange.

OZ-Bild

Gestern startete das 24. Ostsee-Meeting auf der ältesten Galopprennbahn – Heute ist zweiter und letzter Renntag

Zur Bildergalerie

Heute Hauptrenntag

Sonnabend, 20. August

11 Uhr: Doberaner Musikkapelle

12 Uhr: PMU-Rennen, Übertragung weltweit

14 Uhr: Großer Lübzer Pils Ostseepreis

18 Uhr: Ende der Rennen

19 Uhr: Ende der Veranstaltung

Eintritt: 10 Euro, inklusive Parkgebühr und Programmheft, Kinder unter zehn Jahren frei

Bei herrlichem Sonnenschein startete auf der ältesten Galopprennbahn Deutschlands gestern das Ostsee-Meeting. Dieses Jahr nur an zwei Tagen. Und traditionsgemäß gab es den Ladies Day. Damen zeigten sich mit tollen Hüten. Sehen und gesehen werden.

An die 50 Damen mit Hut bewarben sich um die Preise. Der Neubukower Fotograf Michael Mundt fotografierte sie alle. Sie wurden notiert und nummeriert. Und dann hatte eine dreiköpfige Jury die Qual der Wahl vor dem Bildschirm des Laptops. Die Bad Doberaner Anwältin Dietlind Schnabel, Mitglied des Rennvereins, die Event-Managerin Ilona Becker aus Hohenfelde sowie Modistin Maria Güldner aus Bad Segeberg, aber gebürtige Doberanerin, vergaben die Punkte in drei Kategorien: elegant, pompös und floral. Zwischen einem und fünf Punkte konnte jeder vergeben. Und das war nicht leicht. „Es sind so viele schöne Modelle“, sagte Ilona Becker. Da war ein „sterbender Schwan“, dessen Kombination die drei Juroren bewunderten. Da war sogar ein Cappy mit Federn zu einem Prachthut geworden.

Viele Blumen hatten Christiane Falck-Steffen und ihre Enkelin Chiara in ihre Hüte verarbeitet. Sie waren extra aus Greifswald nach Heiligendamm gekommen. „Ich hatte schon so viel über das Rennen gelesen, war aber nie hier. Da noch Ferien sind, bin ich mit meiner Enkelin hergefahren“, erzählt die Oma. Ihre Hüte hätten beide selbst gestaltet. Die Siebenjährige hatte die Ideen und beschaffte auch das Material, erzählt sie.

Mindestens zum 10. Mal war Elke Schuschan mit Hut gekommen. „Mich packt das immer wieder“, sagt die 65-Jährige. Eigentlich kommt sie von Anfang an zu den Rennen – mit wenigen Ausnahmen. Dieses Jahr hat sie ihren Hut gemeinsam mit einer Bekannten aus Schwerin kreiert. „Wir sind hier zwischen Doberan und Heiligendamm. Da muss der Hut maritim sein“, erklärt sie. Die letzten Utensilien hat sie noch kürzlich besorgt. „Wir sind nah an der Küste“, zeigt sie Details ihres künstlerischen Kopfschmucks, der an die Seefahrt erinnert. Kein Wunder: Elke Schuschans Mann ist Seemann. „Das hat viel Arbeit gemacht“, erklärt sie. Doch die hatte sich gelohnt. Die Bad Doberanerin gewann einen der Preise, den in der Kategorie pompös. Dafür gab es eine Flasche Sekt.

Die Jury-Mitglieder machten es sich nicht leicht. In den beiden anderen Kategorien vergaben sie Gruppenpreise. Der für die eleganten Hüte ging an Tina, Luise und Katrin Salow. Sie erhielten bei der Siegerehrung auf der Bühne eine Flasche Champagner. Nicht irgendeinen, sondern den angeblich weltbesten von De Watère.

Der Preis für die Kategorie floral nahmen fünf Damen in Empfang: Anke Köster, Monika Vogel, Doris Martin, Astrid Schultz und Bärbel Wiesenhöft. Sie erhielten ein Korb, gefüllt von Travel Charme Hotels.

Da sich auch Kinder am Wettbewerb beteiligten, wurde extra ein Kinderpreis vergeben. Er ging an Chiara Falck.

Wenn die Organisatoren vor der Veranstaltung noch skeptisch waren, ob denn auch viele Zuschauer kommen würden, staunten sie nicht schlecht über die lange Schlange, die sich am Eingang gebildet hatte.

Die Besucher standen nach Tickets an.

Ende Mai war das Galopprennen noch fast abgesagt worden. Doch die 24. Galopprenntage des Doberaner Rennvereins von 1822 finden statt – in komprimierter Form. Der Verein habe erst im Januar/Februar mit dem Sponsoring begonnen. „Zu spät“, so Rennvereins-Vorsitzender Harald Morgenstern. Doch in drei Monaten sei alles mit letzter Kraft geschafft worden auch dank des neuen Hauptsponsor, der Verpackungsfirma Anpak Superpackage GmbH aus Hamburg, und weiterer Unternehmen aus der Region.

Renate Peter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
OZ-Bild
mehr
Mehr aus Sport Doberan
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.