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Volleyballerinnen in Abstiegsnöten

Volleyballerinnen in Abstiegsnöten

Drittligist Warnemünde unterliegt trotz Führung noch 2:3 beim VC Olympia Berlin II und fällt zurück auf den vorletzten Tabellenplatz

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Susan Kords (l.) und Andrea Bock (M.) – hier bei einem Blockversuch in einer früheren Partie – unterlagen mit Warnemünde in Berlin. FOTO: Ronny Susa

Berlin/Rostock. Fassungslos sahen sich die Volleyballerinnen des SV Warnemünde nach dem Abpfiff der Partie beim VC Olympia Berlin II an. Drei Matchbälle hatte der SVW im vierten Satz, konnte jedoch keinen nutzen und ging noch als Verlierer vom Feld. Mit 2:3 (22:25, 26:24, 25:19, 27:29, 13:15) unterlagen die Ostseestädterinnen am Sonntag in der Hauptstadt.

SVW-Trainer Matthäus Kuna war über die Art und Weise der Niederlage verärgert. „Wenn wir bei unserem Matchball einen technischen Fehler machen, dann haben wir den Sieg auch nicht verdient“, haderte der 35-Jährige.

Dabei schien die Begegnung schon zugunsten der Gäste entschieden. Nach schwacher Anfangsphase gerieten die Mecklenburgerinnen mit 0:1 in Rückstand und drohten auch den zweiten Satz zu verlieren. Doch das Kuna-Team kämpfte sich zurück ins Spiel, drehte nicht nur das Ergebnis im zweiten Durchgang, sondern ging später verdient 2:1 in Führung.

Auch danach kontrollierten die Warnemünderinnen um die Ex-Doberanerin Susan Kords das Geschehen. Sie verpassten es allerdings, die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. Stattdessen nutzten die Gastgeberinnen aus Berlin eine unkonzentrierte Phase des SVW und gewannen sowohl den vierten als auch den entscheidenden fünften Abschnitt.

Warnemünde zeigte nicht zum ersten Mal Nerven. Bereits im Heimspiel gegen Rotation Prenzlauer Berg verspielte der Drittliga- Aufsteiger eine 2:0-Führung.

Laura Müchler ist sich dennoch sicher, dass sich schon bald Erfolgserlebnisse einstellen werden. „Es ist bitter, nur einen Punkt mit nach Hause nehmen zu können. Aber mit der Teamleistung werden wir in den nächsten Spielen mehr Punkte holen“, gibt sich die Zuspielerin kämpferisch.

Durch die Niederlage rutschten die Warnemünderinnen auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Doch schon am kommenden Sonnabend kann der SVW mit einem Sieg wieder auf einen Nichtabstiegsplatz klettern.

Einfacher wird die Aufgabe allerdings nicht. Die Damen reisen erneut nach Berlin, wo sie auf den Tabellenzweiten BBSC Berlin treffen. Um sicher drinzubleiben, muss der SVW drei Vereine hinter sich lassen.Oliver Behn SV Warnemünde: Gallas, Schumann, Kords, Stassewski, Müller, Schnittger, Müchler, Valerius, von Wiedebach, Kraeft, Bock, Ostwald.

3. Liga Nord, Frauen

VCO Berlin II – SV Warnemünde 3:2

SC Potsdam II – Kieler TV 1:3

SC Alstertal-L. – VG WiWa Hamburg 3:1

Eimsbütteler TV – BBSC Berlin 0:3

R. Prenzlauer Berg – Kieler TV 0:3

G-W Erkner –VSV H. Oranienburg 0:3

1. VSV Oranienburg 7 21:2 20
2. BBSC Berlin 7 18:9 16
3. SC Alstertal-L. 6 15:9 13
4. VCO Berlin II 8 18:15 13
5. R. Prenzlauer Berg 8 14:16 12
6. Kieler TV 7 12:16 9
7. SC Potsdam II 8 13:17 8
8. WiWa Hamburg 7 11:15 8
9. Eimsbütteler TV 6 11:15 7
10. SV Warnemünde 7 11:17 7
11. G-W Erkner 7 7:19 4

OZ

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