Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 3 ° Regen

Navigation:
Wittenbeck und Pepelow triumphieren

Bad Doberan Wittenbeck und Pepelow triumphieren

Mit Turnieren in Bad Doberan und Kröpelin beenden Herrenteams die Hallensaison

Bad Doberan. Großer Jubel bei den Fußballern aus Wittenbeck und Pepelow. Die beiden Kreisligisten feierten am Sonnabend ihre ersten Turniersiege in diesem Winter und gehen so mit einem Erfolgserlebnis in die Wochen der Vorbereitung auf die Mitte März beginnende Rückrunde im Kreisverband Warnow. Beide Turniere bildeten in der Region zugleich den Abschluss der Hallensaison bei den Herren.

Während dem SV Wittenbeck beim 18. Turnier um den „Reimer-Cup“ in der Stadthalle Bad Doberan der erste Turnierieg überhaupt in der Halle gelang, hatten die Pepelower den „Klöcking-Cup“ in Kröpelin schon einmal geholt – bei seiner ersten Auflage Anfang 2015.

Beim traditionsreichen Reimer-Cup in Bad Doberan wetteiferten insgesamt sieben Mannschaften im Turniermodus „jeder gegen jeden“. Dominiert wurde das Teilnehmerfeld vom gastgebenden SV Rethwisch, der gleich drei Mannschaften ins Rennen schickte.

Die Alten Herren und die ehemalige B-Jugend des Vereins, die im Sommer aufgrund fehlenden Personals abgemeldet werden musste, schafften den Sprung auf das Treppchen. Die Oldies belegten den zweiten Rang vor der B-Jugend. Mit Sebastian Mohring (Bester Spieler) und Lorenz Dietrich (Bester Torwart) sahnten die Gastgeber zudem zwei Spieler-Ehrungen ab.

„Grundsätzlich bin ich mit dem Verlauf des Turniers zufrieden. Die Spieler hätten jedoch ein paar mehr Zuschauer verdient gehabt", meinte Frank Lange vom Organisationsteam des Gastgebers.

Der B-Jugend gelang auch der einzige Sieg gegen den späteren Sieger aus Wittenbeck. Mit 15 Punkten und 30:12 Toren war der SVW aber dennoch die herausragende Mannschaft des Abends.

„Der Turniersieg ist klar verdient. Bis auf den Ausrutscher im ersten Spiel war es ein starker Auftritt von uns", freute sich Wittenbecks Spieler Paul Mietzelfeld, der mit 12 Toren als bester Torschütze des Turniers ausgezeichnet wurde.

Die Pepelower hatten bei ihrem zweiten Hallenauftritt in Kröpelin hingegen ziemliche Startschwierigkeiten. Mit lediglich zwei Punkten zog der SVP ins Halbfinale ein, wo Gastgeber Kröpelin mit 3:2 geschlagen wurde. Gegen die TSG Neubukow II gewann die von André Tylla betreute Mannschaft im Finale mit 3:0. „In der Vorrunde sind wir mit Glück weitergekommen, das Turnier aber haben wir letztlich verdient gewonen", so der Trainer der Siegermannschaft.

Dass der Fußball aber auch nur allzu oft in den Hintergrund rücken kann, zeigte sich ebenfalls bei der dritten Auflage des Klöcking-Cup.

Mathias Hausburg, Leiter der Abteilung Fußball beim Kröpeliner SV, der als Torwart bei seinem „Dream-Team“ im Einsatz war, zog sich bei einem Zweikampf eine schwere Armverletzung zu. Eine mehrminütige Unterbrechung war die Folge. „Das tut mir echt leid für Hausi. Ich hoffe, er wird schnell wieder gesund", meinte André Tylla, der nur zu gut weiß, wie sich eine schwere Verletzung anfühlt. Zog er sich doch vor drei Wochen beim Mitternachtsturnier in der Schusterstadt einen Achillessehnenriss zu.

Für positive Nachrichten waren bei beiden Turnier aber auch die Mannschaften auf den hinteren Plätzen mit verantwortlich.

In der Münsterstadt versammelten die Freizeitfußballer von „Lokomotive Bad Doberan“ die größte Fangruppe hinter sich, die ihr Team stets lautstark anfeuerte.

Und beim Kröpeliner-Turnier sorgte der VFB Odelum aus Niedersachsen für mächtig Furore. Dem Club um den ehemaligen KSV- und Schmadebeck-Kicker Martin Kreiter gehörte an diesem Abend aufgrund ihrer herzlichen Art die volle Sympathie des Publikums.

Mehr über Fußball online:

Internet: www.oz-sportbuzzer.de

Jan Gehrmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Greifswald
Dieses Foto mit Eisstrukturen am Kooser See – aufgenommen im Januar 2017 – schickte uns OZ-Leser Wolfgang Schielke. Eingefügt hat er ein Gedicht von Ernst Moritz Arndt (1769-1860). „Von mir ein stiller Gruß an den verehrten Namenspatron meiner früheren Universität“, schreibt Schielke, der von 1974 bis 1979 an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald studiert hat.

Täglich erreichen die OZ-Redaktion weitere Leserbriefe zur Namensablegung der Uni Greifswald

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Doberan
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.