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Stadt nutzt Fördergeld für Neubaugebiete

Rostock Stadt nutzt Fördergeld für Neubaugebiete

Rostock will Tag der Städtebauförderung nutzen, um mit den Bürgern über künftige Stadtentwicklung ins Gespräch zu kommen

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Mit einem Tag der offenen Tür stellt sich am Freitag das neue Stadtteil- und Begegnungszentrum in Dierkow am Kurt-Schumacher-Ring vor.

Rostock. Die Hansestadt beteiligt sich am Freitag und Sonnabend mit einem Rundgang, einem Tag der offenen Tür, einem Sportfest sowie einer Radtour am bundesweiten Tag der Städtebauförderung. Sie will so auf Sanierungen und Projekte aufmerksam machen, die es ohne diese Städtebauförderung in Rostock nicht geben würde. „Der wirtschaftliche Aufschwung und die steigende Attraktivität unserer Hansestadt wären ohne den klugen Einsatz der Städtebauförderung so kaum möglich gewesen“, bestätigt Finanzsenator Chris Müller (SPD).

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Rostock will Tag der Städtebauförderung nutzen, um mit den Bürgern über künftige Stadtentwicklung ins Gespräch zu kommen

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Der Tag sei so ein gutes Angebot, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfolge zu feiern, Ideen zu entwickeln und gemeinsam über die zukünftige Stadtentwicklung zu beraten, so Müller. Er erinnert daran, dass die Stadt seit 1991 von der Städtebauförderung profitiert habe. Bis Ende 2015 seien insgesamt rund 404 Millionen Euro – einschließlich rund einem Drittel Eigenanteil der Stadt – für das Sanierungsgebiet „Stadtzentrum Rostock“ und die fünf Fördergebiete eingesetzt worden.

Die Fördergebiete sind die Wohngebiete Groß Klein, Schmarl, Evershagen, Dierkow und Toitenwinkel. Um sie vor einer sich nach 1990 abzeichnenden Abkoppelung von der gesamtstädtischen Entwicklung zu bewahren, wurden und werden sie gezielt gefördert. Es entstanden unter anderem Stadtteil- und Begegnungszentren (SBZ) wie zuletzt das „Twinkelhus“ in Toitenwinkel oder das neue Gebäude in Dierkow am Kurt-Schumacher-Ring. Das Dierkower SBZ wird am Freitag von Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) eröffnet. Ab 15 Uhr startet dort auf dem Außengelände das Bürgerfest, und um 19 Uhr tritt Musiker Thomas Putensen auf.

Dass die Städtebauförderung vor allem auch den Neubaugebieten zugute kommt, unterstreicht auch Sigrid Hecht, Geschäftsführerin der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung (RGS), die im Auftrag der Hansestadt die Stadtsanierung betreibt.

„Durch die sogenannten 50000-Euro-Bürgerprojekte können Rostocker gezielt Einfluss auf die Entwicklung ihres Stadtteils nehmen“, sagt die RGS-Chefin.

Durch die Stadtsanierung konnte in den vergangenen Jahren das gesamte Straßennetz der Östlichen Altstadt saniert und das Petriviertel entwickelt werden. Auch die Sanierung von privaten und öffentlichen Gebäuden wurde unterstützt. Beispiele sind das Haus der Musik, das Innerstädtische Gymnasium und das Kloster zum Heiligen Kreuz.

Im Rahmen der Städtebauförderung sei in diesem Jahr der Ausbau der Kooperativen Gesamtschule in der Südstadt die größte Aufgabe, informiert Sigrid Hecht. Das ehemalige Berufsschulgebäude in der Erich-Schlesinger-Straße soll als erweiterter Standort für die Schule dienen und einen Ausbau von Kapazitäten an Schulplätzen im Innenstadtbereich ermöglichen. Außerdem werden 2016 mit Mitteln der Städtebauförderung die Planungen zur Umgestaltung der Steintor-Kreuzung aufgestellt, die im kommenden Jahr umgesetzt werden soll. Weitere städtebauliche Planungen sollen angeschoben werden. Zu ihnen gehören das Quartiersblatt zur Bebauung der Nordkante des Neuen Marktes sowie der Rahmenplan „Erweiterungsgebiet Güterbahnhof“.

• Informationen: www.rgs-rostock. de

Rundgang zum Aktionstag

Ein Rundgang Petriviertel beginnt am Freitag um 16 Uhr am Slüterdenkmal bei St. Petri. Der Rundgang zeigt die Geschichte der früheren Industriebrache und geht auf die verschiedenen Wohnprojekte ein.

Einen Tag der offenen Tür gibt es am Freitag im Stadtteil- und Begegnungszentrum Dierkow im Kurt-Schumacher-Ring 160 von 10 bis 21.30 Uhr.

Die Fahrradtour „Stadterneuerung erleben“ beginnt Sonnabend um 10 Uhr am Parkplatz Petrischanze, Slüterstraße.

Anmeldungen: anmeldung@rgs-rostock.de oder: ☎ 0381/4560742

Thomas Sternberg

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