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Strandzentrum: Neubau kann kommen

Heiligendamm Strandzentrum: Neubau kann kommen

Das Gebäude in Heiligendamm soll eine Höhe von 10,20 Meter haben / Stadtvertreter stimmten B-Plan-Änderung zu

Heiligendamm. Während vor drei Jahren noch um die Gebäudehöhe für ein neues Strandzentrum in Heiligendamm mit dem damaligen Investor Klaus König gestritten wurde, ist eine Mehrheit der Stadtvertreter nun mit einem Neubau an der Seedeichstraße, der 1,20 Meter höher werden soll als der Bebauungsplan vorgibt, einverstanden. Sie stimmten auf ihrer jüngsten Sitzung einer entsprechenden Änderung des B-Planes zu.

Klaus König wollte damals 10,5 Meter anstatt der erlaubten neun Meter in die Höhe bauen. „Wir haben jahrelang neun Meter Höhe gegen den Investor König eingehalten. Jetzt stellt sich dar, das neun Meter Höhe keine Rolle mehr spielt“, kritisierte daher Stadtvertreter Guido Lex (UDI) und befürchtet, dass eine Schadensersatzklage auf die Stadt zukommen könnte. „Ich würde mir eine Verzichtserklärung geben lassen. Ich glaube, die Stadt geht da ein Risiko ein“, so Lex. „Wir müssen uns absichern, dass kein Schadenersatz kommt. Ich kann mich erinnern, dass der Investor stocksauer war“, sagte auch Joachim Seehaus (CDU) und schlägt vor, dass in den städtebaulichen Vertrag mit reinzunehmen.

Die WBG Projektentwicklung GmbH & Co. KG möchte an der Seedeichstraße ein Strandzentrum mit Ferienwohnungen, öffentlicher Toilette sowie Gastronomie bauen. Letztere soll der ehemalige Investor Klaus König betreiben. „Die Erhöhung des Gebäudes muss Vorteile für die öffentliche Nutzung haben“, sagte Thomas Römhild (UDI). Fraktionskollege Hannes Roggelin sah das eher kritisch. „Wir haben da ein Naturschutzgebiet. Wir machen einem Investor hier ein großes Geschenk. Ich halte das nicht für loyal.“

Die Stadtvertreter entschieden, die Herstellung eines öffentlichen Zuganges zur Gästeterrasse im oberen Teil des Gebäudes als planungsrechtliche Voraussetzung mit in den Bebauungsplan aufzunehmen.

Dies würde dem Gemeinwohl dienen – und damit sei auch die Änderung des B-Planes gerechtfertigt, hieß es.

al

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