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Tausende Elektro-Fans feiern die rote Sonne

Bad Doberan Tausende Elektro-Fans feiern die rote Sonne

Geglückte Premiere für das „Red Sun Festival“ auf der Doberaner Rennbahn / Besucher über breites Angebot begeistert

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Ausgelassene Party-Stimmung: Vor der „Red Sun“-Bühne ließen sich Tausende Elektro-Fans von den DJs begeistern.

Quelle: Jens Wagner

Bad Doberan. „Ja“, sagt Maja Gehrke, lässt den Blick über das weitläufige Rennbahn-Gelände schweifen und setzt ihr breitestes Grinsen auf. „Genau so habe ich mir das vorgestellt.“ Gemeinsam mit ein paar Freunden hat sich die 21-Jährige aus Teterow auf den Weg nach Bad Doberan gemacht, um hier beim „Red Sun Festival“ vier Tage zu feiern. „Drei verschiedene Bühnen, überall elektronische Musik, dazu campen und gleichgesinnte Leute treffen – wo gibt’s das in unserer Region sonst noch?“

OZ-Bild

Geglückte Premiere für das „Red Sun Festival“ auf der Doberaner Rennbahn / Besucher über breites Angebot begeistert

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Drei Bühnen, 40 DJs

2500 Besucher tanzten am Samstag auf der Doberaner Rennbahn bis in die frühen Morgenstunden.

40 DJs legten während der Festival-Tage auf drei ganz unterschiedlichen Bühnen auf.

120 Leute waren beim „Red Sun Festival“ insgesamt im Einsatz – neben DJs auch Security- und Catering-Mitarbeiter.

600 Gäste nutzten das Camping-Angebot neben dem eigentlichen Festival-Gelände.

Ein Konzept, das sich auch nach Auffassung von Veranstalter Bastian Thielk schon bei seiner Premiere bewährt hat: „Für den Start gar nicht schlecht, ich habe bislang nur positives Feedback bekommen – das ist ungewöhnlich und ein gutes Zeichen.“ Erstmals wurde das Festival auf vier Tage ausgedehnt – mit den Hauptveranstaltungen am Freitag und Samstag. „Vor allem der Samstag war wirklich ein super Abend“, sagt Thielk. „Da haben hier gut 2500 Leute abgetanzt.“

Dabei hatten die „Red Sun“-Macher auch in diesem Jahr zunächst mit Wetterkapriolen zu kämpfen. Besser gesagt: mit den Vorhersagen. „Überall hieß es, dass wir am Freitag mit Unwettern rechnen müssen“, ärgert sich Thielk. „Und wenn dann über Rostock und Wismar dicke Wolken hängen, machen sich die Leute doch nicht extra auf den Weg zu uns.“

Diese offenkundige Skepsis habe sich auch in den Besucherzahlen niedergeschlagen, so Thielk: „Am Freitag waren auf dem Gelände rund 1200 Gäste unterwegs – da hätten wir schon deutlich mehr gebrauchen können.“ Denn diese Mammut-Veranstaltung müsse sich am Ende zumindest annähernd rechnen, erklärt der Doberaner Party-Macher: „Da können diese wagen Wetterberichte schon tödlich sein – wenn sie es nicht annähernd vorhersagen können, sollen sie es doch einfach lassen.“

Dennoch: Neben den Tagesgästen hätten immerhin gut 600 Camper das Übernachtungsangebot an der Rennbahn genutzt, freut sich Bastian Thielk: „Und wir haben den Leuten darüber hinaus ja auch jede Menge Angebote gemacht.“ Besonders hoch im Kurs: die „Beach Area“ in Heiligendamm. „Cool, dass es einen Shuttle direkt vom Gelände zum Strand gibt“, findet auch Sören Ebert, der sich mit Kumpel Martin Löscher auf den Weg zum Stand-up-Paddeln Richtung Seebad gemacht hat. „Wenn man schon aus Berlin anreist, will man auch die Ostsee sehen – eine tolle Idee, das so zu verbinden.“

Das „Red Sun Festival“ werde in den kommenden Jahren noch wachsen, ist Bastian Thielk überzeugt: „Mein Traum ist, dass es sich nicht nur zum größten Festival hier in Bad Doberan entwickelt, sondern darüber hinaus im ganzen Norden.“ Für Maja Gehrke ist die Sache klar: „Wir kommen 2017 auf jeden Fall wieder – und dann bringen wir noch ein paar mehr Leute mit.“

Lennart Plottke

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