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Unter Zeitdruck: Jugendwehren treten in die Pedale

Rerik Unter Zeitdruck: Jugendwehren treten in die Pedale

Beim Tretbootrennen in Rerik hat die Reriker Jugendfeuerwehr den ersten Platz belegt / Insgesamt 15 Jugendfeuerwehren zeigten an drei Stationen ihr Können

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Die Reriker Nachwuchslöscher gaben beim Tretbootrennen alles und holten sich den Wanderpokal.

Quelle: Fotos: Anja Levien

Rerik. Kraft in den Beinen, Geschick beim Dosenwerfen und Wissen im Löschangriff haben die Jungen und Mädchen aus 15 Jugendfeuerwehren des Landkreises Rostock, der Stadt Rostock und Upahl (Nordwestmecklenburg) am Sonnabend in Rerik bewiesen. Beim Wettbewerb, der von der Freiwilligen Feuerwehr Rerik organisiert wurde, zeigten rund 240 Kinder an drei Stationen ihr Können.

OZ-Bild

Beim Tretbootrennen in Rerik hat die Reriker Jugendfeuerwehr den ersten Platz belegt / Insgesamt 15 Jugendfeuerwehren zeigten an drei Stationen ihr Können

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„Treten, treten, treten“, schallt es von den zwei Tretbooten auf dem Haff ans Ufer. „Wir werden Erster“, ruft Lukka optimistisch. Die Reriker Nachwuchslöscher legen sich ins Zeug, umrunden die zwei Bojen und kommen bei 1,34 Minuten und 1,39 Minuten ins Ziel. Das Tretbootrennen ist eine von drei Stationen an diesem Tag. Seit 20 Jahren findet es am Haffplatz statt. „Wir haben die kleinsten und leichtesten mit ins Boot genommen, dann tritt es sich leichter“, sagt Lea Winkler, die gerade ihren Truppmann bestanden hat und Ende des Jahres in die aktive Wehr wechselt. Die Jugendwehren können selbst entscheiden, ob neben dem zwei „Tretern“ auf den beiden Booten die anderen beiden zum Paddel greifen. Die Reriker haben sich dagegen entschieden. „Bei der zweiten Boje habe ich gemerkt, dass die Beine schwer werden. Es ist anstrengender als Fahrradfahren“, so die 17-Jährige. Bei der Auswertung wird berücksichtigt, wie viele Ältere und Jüngere an Bord waren.

Vor 20 Jahren hat Dietmar Rohn die Idee des Tretbootwettbewerbs aus Heiligenhafen mitgebracht. Dort veranstaltete die Partnerfeuerwehr ein Schlauchbootrennen. Tolle Idee, dachte sich der heutige Wehrführer von Rerik. „Das ,Spiel ohne Grenzen’ und der Löschangriff ,nass’ sind Wettbewerbe, die nebenher laufen, damit keine Langeweile auftritt“, sagt Rohn. „Der Löschangriff ist die Grundausbildung eines jeden Feuerwehrmannes.“ Dafür müssen die Kinder eine Schlauchlänge von 60 Metern zusammenkoppeln und das Wasser aus einem Behälter mit Hilfe einer Pumpe durch den Schlauch pumpen. Gar nicht so einfach, wie sich bei vielen Angriffen zeigt. Oftmals dauert es, bis der Maschinist die Pumpe aus DDR-Zeiten in Gang bekommt. Die bedient aus Sicherheitsgründen ein Erwachsener.

An der Station „Spiel ohne Grenzen“ hat sich der Satower Nachwuchs bereitgestellt. Hier müssen sie Treffsicherheit und Geschicklichkeit unter Zeitdruck zeigen. Beim Leitergolf muss ein Band, an dem zwei Bälle befestigt sind, auf eine Leitersprosse geworfen werden, danach müssen die Kinder einen Sperr in ein kleines Loch einer Dose stecken und diese aufgepikt auf die nächste Bank transportieren.

Dann geht’s ans Abwerfen des Dosenturms. „Macht in Ruhe, nicht zittrig sein. Ihr schafft das“, motiviert Karsten Krebs von der Freiwilligen Feuerwehr Satow den Nachwuchs. Die Jungen und Mädchen schlagen sich gut. „Wir sind zufrieden“, sagen sie danach einstimmig. Jetzt steht noch der Tretbootwettbewerb an. Ihre Taktik? „Schnell treten, desto schneller ist man“, sagt Mikko (10). „Und es wäre gut, wenn das Paddel nicht ins Wasser fällt“, sagt Michèle (15).

Die Neubukower haben ihr Rennen schon hinter sich. Nach 1,53Minuten waren sie im Ziel. „Die Kinder können hier ihre Grenzen austesten und haben Spaß“, lobt Anika Heiden von der Neubukower Wehr die Veranstaltung. Letztes Jahr haben sie den zweiten Platz beim Tretbootwettbewerb geholt.

Dieses Jahr hat es nicht geklappt. Den Pokal sicherten sich die Reriker. Im Löschangriff hatte Rostocks Jugend aus Groß Klein die beste Zeit, im „Spiel ohne Grenzen“ holte sich Upahl den Sieg.

Anja Levien

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