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Wildunfälle auf der L 10: Amt erwägt Reflektoren

Satow Wildunfälle auf der L 10: Amt erwägt Reflektoren

Jürgen Schoknecht aus Heiligenhagen fordert Warnschild / Kreis: Bereich ist kein Unfallschwerpunkt / Alternative wird geprüft

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Blaue Reflektoren blenden herannahendes Wild.

Quelle: imago

Satow. Seit mehr als zehn Jahren fordert der Heiligenhäger Jürgen Schoknecht eigenen Angaben zufolge schon ein Schild, das Autofahrer auf der L 10 auf den Wildwechsel im Frühjahr und im Herbst hinweist. Hier würden sich Unfälle häufen, teilte auch die Polizei mit. Im Herbst 2015 hat die Gemeinde Satow ein entsprechendes Schild beim Landkreis als zuständige Verkehrsbehörde beantragt (die OZ berichtete). Nun hat der Landkreis geantwortet. „Laut polizeilicher Unfallstatistik für die vergangenen Jahre liegt für diesen Bereich keine Unfallhäufung vor“, teilte Sprecher Michael Fengler mit. Es werde jedoch geprüft, ob die Anbringung von Wildwarnreflektoren empfohlen werden kann. Dazu sei das Amt für Straßenbau und Verkehr sowie die Jagdbehörde bereits im Gespräch, ein Ergebnis liege jedoch noch nicht vor.

Um Wildunfälle auf Kreisstraßen möglichst zu vermeiden, sollte auf die Anpflanzung von Obst- und Nussbäumen am Straßenrand verzichtet werden, so Fengler weiter. Bei Unfallschwerpunkten müsse über eine stärkere Bejagung nachgedacht werden. Das Frühjahr ist neben dem Herbst die Zeit, in der vermehrt Wild die Straße überquert. Hauptsächlich sind Marder, Dachse und Wildschweine, aber auch Rehe betroffen. Dort, wo blaue Warnreflektoren an den Barken befestigt sind, sind die Unfälle laut Landesjagdbehörde um 80 bis 90 Prozent zurückgegangen. Die Kosten tragen im Moment die Jäger.

Katarina Sass

OZ

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