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Brusow Windradbauer standen Rede und Antwort

Zum „Tag der erneuerbaren Energien“ veranstaltete eno energy vor Brusow ein Windparkfest

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Moderne Technik mitten in einem Rapsfeld vor Brusow.

Brusow. Die zwei Erprobungsanlagen von der „eno energy GmbH“ stehen zurzeit mitten in einem Rapsfeld vor Brusow. Von unten geht der Blick weit nach oben: Bis zur Nabenhöhe sind es 92 Meter.

OZ-Bild

Zum „Tag der erneuerbaren Energien“ veranstaltete eno energy vor Brusow ein Windparkfest

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Am Sonnabend fand am Fuße der Anfang 2015 in Betrieb genommenen Windenergieanlange „eno 114“ im Rahmen des bundesweiten „Tages der erneuerbaren Energien“ in Brusow ein Windparkfest statt. Die OSTSEE-ZEITUNG und „eno energy“ verlosten im Vorfeld Turmbesteigungen. Wer nicht das Glück hatte, erhielt die Möglichkeit zur Besichtigung des Turmfußes und der Servicefahrzeuge.

Die 19-jährige Jenifer Heckmann war eine der Gewinnerinnen und stieg als erste mit ihrem 15-jährigen Cousin Maximilian Strehlke hinauf. „War spannend, auch anstrengend“, so ihr Cousin. Denn auch wenn es mit einem Fahrstuhl bis fast nach oben ging, galt es zusätzlich steile Leitern hinaufzuklettern. Vor der Turmbesteigung erhielten die Probanden eine Schutzausrüstung mit Helm, Klettergeschirr und großen Karabinerhaken.

Beim Anlegen half einer der Geschäftsführer der Firma „Triowind“- Spezialisten, wenn es um sicheres Arbeiten in der Windenergiebranche geht: „Innen stehen andere Fachkräfte helfend zur Seite“, gab Mathias Jäniche mit auf den Weg. Selbst im sehr engen Fahrstuhl waren die Gäste niemals ungesichert.

Im Herzstück des Windrades, der Gondel mit der umfangreichen Technik, war Hinunterschauen nur aus einer Luke möglich: „Ganz nach oben wäre zu risikoreich“, sagte Helmut Dethlefs, freier Mitarbeiter bei Triowind. Er und Robyn Ahrens, Leiter der Forschung und Entwicklung bei „eno energy“, erklärten die leistungsstarke und leise Technik.

Auch Bernd Schauer durfte bis dorthin: „Ich bin Atomgegner, deshalb interessieren mich Windräder. Sie sind eine saubere Sache“, sagte der 59-Jährige aus Kröpelin. Ewald Hoch (77) aus Wittenbeck war ebenfalls oben: „Diese Dimension an Technik, das begeistert“, so der Ingenieur.

„Mir macht es Spaß den Leuten heute alles näherzubringen“, sagte Servicetechniker Ronny Prien, „unsere Berufe haben Zukunft.“ Am Fuße der Windkraftanlage befanden sich Infostände von „eno energy“", waren auch Mitarbeiter der Kleinwindanlagen produzierenden „Dethloff und Lange GmbH“ aus Neubukow vor Ort.

„Mit Erhalt des Einheitenzertifikates ist die innovative Windenergieanlage 'eno 114' endgültig aus dem Erprobungsstadium heraus“, sagt Andreas Jessel, Leiter für Marketing und Kommunikation bei „eno energy“. „Die Vermessung der Leistungskennlinie ergab projektabhängig einen um bis zu vier Prozent höheren Ertrag als prognostiziert.“

In Mecklenburg-Vorpommern unterstützt Energie-Minister Christian Pegel (SPD) den Aktionstag, der auch ein aufklärender sein sollte: „Wir beantworten offene Fragen“, sagte Jaqueline Wünsch, Abteilungsleiterin der Projektentwicklung. „Wer heute herkommt merkt, die Windräder stehen weiter vom Ort, als geschätzt. Es geht uns natürlich auch um Akzeptanz und Bürgernähe,“ sagte sie.

„Schallemission, Schattenwurf, Naturschutz, Ausgleichsmaßnahmen — diese Fragen treten häufig auf“, sagte Christian Schubert aus dem Bereich Projektentwicklung.

Auf dem Windparkfest experimentierten Kinder an einem Windforschertisch. Gegenüber des Zeltes, in dem Jennewitzer Landfrauen selbstgebackenen Kuchen anboten, stand eine Kletterwand. Nachmittags spielte das Bad Doberaner Blasorchester und trat eine Kindertanzgruppe aus Kröpelin auf.

„Ich würde mir gern eine Kleinanlage leisten“, sagte Lissi Theodor aus Neubukow.

„Das könnte ich mir auch vorstellen“, so Matthias Finger aus Schmadebeck, der auch zu den glücklichen Gewinnern gehörte.

Von Sabine Hügelland

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