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Fachsimpeln über Wasserwanderrastplatz und Sedimente

Nienhagen Fachsimpeln über Wasserwanderrastplatz und Sedimente

Der Strand solle dahin geschafft werden, wo die Menschen sind und nicht dahin, wo der Wald ist.

Nienhagen. Der Strand solle dahin geschafft werden, wo die Menschen sind und nicht dahin, wo der Wald ist. So begründete CDU-Gemeindevertreter Helmut Juerß

gegenüber der OZ, warum im Ostseebad Nienhagen eine östliche Strandverbreiterung angedacht werde: „Weil sich der Ort nach Osten entwickelt“. Zuvor war in einer Bürgerrunde am Samstagvormittag an der Promenade angeregt worden, wegen der strömungsabhängigen Sedimentbewegungen eher im Westen an einen Wasserwanderrastplatz und eine damit zusammenhängende Strandverbreiterung zu denken. Zu den Teilnehmern gehörten auch solche Experten wie Bernd Rosenlöcher (bis 1990 verantwortlich für den Küstenschutz im Bezirk Rostock), eine frühere Baudirektorin im Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie, Projektentwickler Dr. Metelmann, Dr. Karl-Heinz Breitzmann, bis 2006 Chef des Ostsee-Instituts für Marketing, Verkehr und Tourismus. Bernd Rosenlöcher sagte klar: „Dieser Standort für den Wasserwanderrastplatz ist aufgrund der sedimentologischen Verhältnisse vollkommen verkehrt. Er müsste auf die andere Seite, in Richtung Westen“. Grundsätzlich sei aber nichts gegen so einen Rastplatz, der ja keinesfalls eine Marina sei, zu sagen. Für Vizebürgermeister Rico Joppich (CDU) ein Grund, sich Papier und Stift zu besorgen, um manche Hinweise der erfahrenen Männer und Frauen zu notieren. Mehrere Nienhäger warnten vor den Nachfolgekosten des angedachten Millionenprojekts, z.B. für nötige Strandaufspülungen, für die Unterhaltung. Einer bezweifelte die Chance für neue Strandzugänge. Rico Joppich verwies darauf, dass der derzeit diskutierte Projektvorschlag nicht die Ultima Ratio sei, sondern eine Vision, die den realen Gegebenheiten angepasst werden müsse. Ähnlich äußerte sich der Projektleiter Dr.-Ing. Architekt Haie-

Jann Krause von Inros Lackner aus Rostock. Er will Bürgern angeboten haben, in einer internen Arbeitsgruppe mitzuarbeiten. CDU-Fraktionschef Rudi Derer hatte zuvor einen Bürger über die Möglichkeit informiert, einen Parkplatz für den Rastplatz zu errichten, dort, wo auf einem Privatacker heute wild geparkt werde. Bürgermeister Uwe Kahl war mit der Bürgerrunde zufrieden: „Viele wünschen uns Erfolg.“

Von T. Hoppe

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