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Kammerhof: Jetzt starten die Häuslebauer

Bad Doberan Kammerhof: Jetzt starten die Häuslebauer

Erschließungsarbeiten an der Dammchaussee sind so gut wie abgeschlossen / Bislang rund 70 Grundstücke verkauft

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Bürgersteige und Straßen sind fast fertig: Jetzt können die ersten Häuslebauer an der Dammchaussee loslegen.

Quelle: Lennart Plottke

Bad Doberan. Feste Straßen und Bürgersteige schlängeln sich über das Gelände, an allen Ecken und Enden ragen frisch verlegte Leitungsanschlüsse aus der Erde, jede Menge Bagger sind im Einsatz: Die Erschließung für die Erweiterung des Wohngebietes Kammerhof in Bad Doberan ist so gut wie abgeschlossen. „Eigentlich sollten die ersten Häuslebauer schon in diesen Tagen loslegen“, sagt Arno Gutzmer, Geschäftsführer der Ostseewohnpark GmbH, einer Tochterfirma der stadteigenen Wohnungsgesellschaft Wig. „Aber die Asphaltarbeiten haben sich etwas verzögert – in zwei Wochen dürfte hier aber der Baustart erfolgen.“

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Erschließungsarbeiten an der Dammchaussee sind so gut wie abgeschlossen / Bislang rund 70 Grundstücke verkauft

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250 neue Grundstücke entstehen im erweiterten Wohngebiet Kammerhof.

170 Wohneinheiten vermarktet aktuell die Ostseewohnpark GmbH, eine Tochterfirma der stadteigenen Wohnungsgesellschaft Wig.

70 Grundstücke wurden bereits verkauft – weitere knapp 70 sind reserviert.

1500 bis 1600 Quadratmeter – diese Fläche haben die größten Grundstücke parallel zur Dammchaussee.

Zwischen Dammchaussee, Randstraße und bereits bestehendem Wohngebiet sollen in den kommenden Monaten etwa 250 Wohneinheiten entstehen. „Aktuell vermarkten wir 170 Grundstücke und haben bereits rund 70 verkauft“, freut sich Gutzmer. „Weitere knapp 70 Grundstücke sind reserviert – das ist ein hervorragender Stand. Und die Nachfrage ist nach wie vor groß.“

Das neue Wohngebiet ist das größte Bauvorhaben der Stadt seit der Wende. Eigentlich war auf der Fläche jahrelang ein Ferienpark vorgesehen. Eine Investorensuche vonseiten der Stadt blieb erfolglos.

Nachdem der Bedarf an Einfamilienhausflächen stieg, wurde entschieden, das danebenliegende Wohngebiet Kammerhof zu erweitern und den Flächennutzungsplan entsprechend zu ändern.

Das Besondere: „In der ersten Reihe, direkt an der Dammchaussee, sind die Grundstücke erheblich größer“, erklärt Doberans Bauamtsleiter Norbert Sass. „Hier erlaubt der Plan auch eine andere Bebauung als im Rest des Wohngebietes.“

Konkret sei auf den 1500 bis 1600 Quadratmeter großen Flächen der Bau von zwei- bis dreigeschossigen Häusern möglich, so Sass: „Ziel ist, an diesem besonderen Standort – parallel zur Chaussee – auch eine besondere Bebauung zuzulassen.“ Was nach einem Paradies für Architekten und Raumplaner klingt, berge aber auch Gefahren, weiß der Bauamts-Chef. „Natürlich versuchen potenzielle Bauherren die vorgegebenen Richtlinien nach oben auszureizen – das liegt in der Natur der Sache.“ Hier gelte es, das richtige Maß einzuhalten, betont Sass: „Es geht nicht darum, ein Bild mit prachtvollen Villen aus dem Jahr 1845 wiederherzustellen – aber wir erhoffen uns letztlich ein vielfältiges, hochwertiges Erscheinungsbild.“

Damit auf dem Kammerhof künftig ein ruhiges Wohnen möglich ist, soll an der Randstraße ein Lärmschutzwall errichtet sowie eine Lärmschutzwand gebaut werden. Nach Informationen des Rathauses wurde die Wand bereits ausgeschrieben – der Baubeginn ist noch für dieses Jahr vorgesehen.

Lennart Plottke

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