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„Lasst uns auch noch einen Platz auf der Promenade“

Nienhagen „Lasst uns auch noch einen Platz auf der Promenade“

Nienhäger beklagen Rücksichtslosigkeit von Radlern auf der Promeniermeile im Ostseebad

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Von links: der kleine Aaron mit Schirm, Matteo auf dem Arm von Vivian Kersten, Dr. Jenny Hahs, Bela und Matilda.

Quelle: Sabine Hügelland

Nienhagen. So geht das auf gar keinen Fall mehr weiter, beschlossen junge Mütter, Väter und Großeltern. Sie hängten zwei Schilder an exponierten Stellen entlang der um die 200 Meter langen Nienhäger Promenade auf: eines gegenüber vom Strandrestaurant und ein weiteres am kleinen Pavillon am Wald. „Bitte absteigen – für uns“ steht da in krakeliger Kinderschrift. „Unsere Kinder malten die Schilder. Zwei haben wir noch als Reserve“, sagte Vivian Kersten. Denn auf der Promenade würden viele Fahrradfahrer keine Rücksicht auf Fußgänger nehmen: „Selbst vor großen Kindergartengruppen wird hier nicht Halt gemacht. Sie steigen nicht ab, fahren mitten durch, das ist gefährlich“, so die junge Mutter. „Viele rasen hier entlang, aber es steht ja auch 'Radfahrer frei' auf den Schildern, das verwirrt“, so Dr. Jenny Hahs. Die Gemeinde kennt das Problem und unternahm in diesem Jahr erste Schritte, indem sie den Weg neben dem Hotel „Nienhäger Strand“

verbreiterte, der nun als Umleitung dienen soll. Doch weiterhin sind ihnen vorerst die Hände gebunden.

„Es handelt sich schließlich um einen ausgewiesenen Europa-Rad-und Wanderweg, doch der Radweg ist mit knapp einem Meter Breite auch etwas schmal“, macht Gemeinderatsmitglied Wilhelm Chmiela klar. „Es kommt noch hinzu, dass für die Umsetzung der Umleitung des Radweges noch Grundstücksfragen mit der Gemeinde und der Strandkorbgenossenschaft, der diese Flächen gehören, zu klären sind“, so Chmiela.

„Das dürfte jedoch bald gelöst werden können", so Bürgermeister Uwe Kahl. Im Frühjahr verbreiterte die Firma Tief-und Rohrleitungsbau Rudolf Zimdars aus Dargun den um die 40 Meter langen Weg seitlich des Hotels „Nienhäger Strand“ von 1,50 Meter auf 2,10 Meter. Hinweisschilder, die dort entlang führen sollen, fehlen nun noch. „Sie wurden beim Straßenverkehrsamt beantragt", sagte Uwe Kahl. „Wir können allgemein nur an den guten Willen der Radfahrer appellieren.“

Gedacht ist die Umgehung am Hotel vorbei, von der Straße hinter der Pergola, rechts neben dem „Strandrestaurant“ entlang, um dann wie gewohnt an der Strandkorbwiese weiterzuführen. Es sind die wenigen Meter, die entlasten könnten. „Uns geht es allgemein darum, die Räder von der Promenade zu bekommen. Sie verstellen außerdem massiv den Weg, wenn sie geparkt werden“, sagt Kahl. Unter der Pergola ließ die Gemeinde bereits neue Fahrradständer installieren.

Sabine Hügelland

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