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Lücke soll verschwinden: Pläne für Wohnhaus mit Ladenzeile

Bad Doberan Lücke soll verschwinden: Pläne für Wohnhaus mit Ladenzeile

Lückenschluss in der Severinstraße: Die hkc GmbH möchte auf der freien Fläche nahe dem Rathaus vor allem Wohnungen bauen / Grundstück muss noch erworben werden

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Die Fläche an der Severinstraße 8 soll endlich bebaut werden. Das vorherige Haus stürzte im Juni 2011 ein.

Quelle: Anja Levien

Bad Doberan. Eine seit Jahren klaffende Lücke in der Severinstraße könnte bald geschlossen werden. Für das Grundstück nur wenige Meter neben dem Rathaus gibt es einen Investor. Die hkc GmbH aus Rostock möchte die Fläche vom jetzigen Eigentümer erwerben und darauf ein Haus mit Ladenflächen und Wohnungen bauen. Nicht das erste Projekt, dass das Unternehmen in Bad Doberan realisiert. Die Planer sind bereits für das neue Wohn- und Geschäftshaus am Markt verantwortlich.

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Lückenschluss in der Severinstraße: Die hkc GmbH möchte auf der freien Fläche nahe dem Rathaus vor allem Wohnungen bauen / Grundstück muss noch erworben werden

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An der Severinstraße 8 stand einst ein prachtvolles Wohn- und Handelshaus. Geplant und gebaut von Doberans Baumeister Carl Theodor Severin. Anfang des neuen Jahrtausends zogen die letzten Mieter aus.

Das denkmalgeschützte Gebäude stand acht Jahre leer. Zerfiel zusehends. Nach mehreren Bränden stürzte das mehr als 200 Jahre alte Haus 2011 ein. Mehrfach geriet Eigentümer Klaus Brüggemann deshalb in die Kritik. Jetzt soll die Lücke geschlossen werden.

„Wir vollen das vollständige Grundstück bebauen“, sagt hkc-Geschäftsführer Marc Hackmann, der in Gesprächen mit dem Eigentümer sei, um das Grundstück zu erwerben. „Wir orientieren uns an der Geschossigkeit in Richtung Rathaus.“ Über die Gebäudehöhe könne noch diskutiert werden. Geplant seien drei Vollgeschosse sowie ein Stapelgeschoss. In zwei Stockwerken sollen Wohnungen zwischen 60 und 90 Quadratmeter Größe entstehen, im Dachgeschoss vier Wohnungen auf einer Gesamtfläche von 460 Quadratmetern. Zudem sind im Erdgeschoss zur Severinstraße hin Ladenflächen geplant. Die Gestaltung der Fassade werde mit dem Denkmalpflegeamt abgestimmt. „Die neue Bebauung muss sich nicht an der Gestalt des ehemaligen Gebäudes orientieren“, teilt Denkmalpfleger Andreas Baumgart mit. Vielmehr sei eine qualitätsvolle Architektur und Gestaltung wichtig.

Geklärt werden müsse laut Marc Hackmann noch die Erschließung, denn auf dem hinteren Teil des Grundstückes sollen im Erdgeschoss Parkmöglichkeiten geschaffen werden. Der Weg zwischen der Severinstraße 8 und dem Nachbarhaus ist privat. Mit dem Eigentümer sei man in Kontakt.

Für das Vorhaben muss jedoch der Bebauungsplan geändert werden. Denn in diesem ist nur ein Haus mit zwei Stockwerken vorgesehen. „Der B-Plan sieht ein Zweigeschosser vor, weil das damalige Gebäude unter Denkmalschutz stand. Das steht ja nicht mehr. Die Nachbargebäude sind alle dreigeschossig“, erläutert Bauamtsleiter Norbert Sass.

In diesem Zusammenhang könne man auch gleich zwei weitere Vorhaben in den B-Plan mit aufnehmen. Dieser müsse wegen des Neubaus der Sporthalle sowieso geändert und angepasst werden. „Der Neubau braucht mehr Fläche als die alte Halle, deshalb müssen wir hier auch in den B-Plan eingreifen“, sagt Norbert Sass. Zudem habe der Doberaner FC vor, ein Vereinsheim zu errichten, wofür Baurecht geschaffen werden müsse.

Investor des Marktquartiers

22 Eigentumswohnungen zwischen 49 und 149 Quadratmetern sind in dem Wohn- und Geschäftshaus am Markt entstanden, das vor fast einem Jahr Richtfest feierte. Die hkc GmbH aus Rostock hat es für 4,7 Millionen Euro errichten lassen. Im Erdgeschoss zieht die Ostseesparkasse ein, die ihre Räume in der Mollistraße aufgibt.

Zum Tag der offenen Tür lädt die Ostseesparkasse am Donnerstag, 14. April, von 9 bis 17 Uhr alle Interessierten ein. 20 Mitarbeiter werden in den Räumen arbeiten.

Von Anja Levien

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