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Bad Doberan Neue Wege für Fußgänger und Busse

Der Alexandrinenplatz wird umgestaltet / Denkmalgeschützter Brunnen abmontiert

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Der Alexandrinenplatz wird umgestaltet. Vor dem Kaffeehaus soll ein Fußgängerüberweg gebaut werden, die Einmündung zur Straße Am Kamp soll übersichtlicher werden.

Quelle: Fotos: Anja Levien

Bad Doberan. Regelmäßig sind Brems- und Hupgeräusche an der Kreuzung Am Kamp, Alexandrinenplatz und August-Bebel-Straße zu hören. Ab und zu stoßen hier auch die Autos zusammen. Einige Meter weiter queren die Gymnasiasten die Straße, obwohl es in unmittelbarer Nähe einen Zebrastreifen gibt. Bisher. Die Verkehrsflächen vor dem Gymnasium sollen neu geordnet, der Fußgängerüberweg verbessert werden. Über die Gestaltungs- und Entwurfsplanung sollen die Stadtvertreter auf ihrer Sitzung am 27. März entscheiden. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hat sich schon dafür ausgesprochen – einstimmig.

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Der Alexandrinenplatz wird umgestaltet / Denkmalgeschützter Brunnen abmontiert

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Alexandrinenplatz

Mit der Errichtung der Sommerresidenz der Mecklenburger Herzöge in Bad Doberan begann Anfang des 19. Jahrhunderts die städtebauliche Gestaltung des Alexandrinenplatzes. Als Sandplatz angelegt, erhielt er nach der Verlegung der Mollischienen 1889 und der Pflasterung der Verkehrsflächen 1934 im Wesentlichen seine heutige Gestalt, teilt die Stadtverwaltung mit.

Die Planung sieht unter anderem zwei Fußgängerüberwege vor. Einen zwischen Friedrich- Franz-Palais und der Straße Am Rosenwinkel rüber zum Kamp, einen weiteren vor dem Gymnasium in Richtung Kaffeehaus. Beide Überwege erhalten eine Mittelinsel. Zudem soll die Einmündung von der Kampstraße übersichtlicher werden. „Es soll genau klar sein, wo man entlangfahren kann“, sagte Stadtplanungsamtsleiter Norbert Sass im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt.

Von der August-Bebel-Straße kommend wird es am Kleinen Kamp eine drei Meter breite Busspur geben, ebenso auf der gegenüberliegenden Seite am Gymnasium. Dafür verschwindet die Mittelinsel zwischen Kleiner Kamp und Gymnasium, auf der bisher die Bushaltestelle angesiedelt war. Für den gesamten Bereich wird Tempo 30 angeordnet, teilte Norbert Sass mit. „Auch wegen des Lärmaktionsplanes.“ Die Planungen seien mit dem Behindertenbeirat des Landkreises Rostock abgestimmt. Das bestätigt Winfried Kändler vom Behindertenbeirat. „Wir hätten gerne eine Querung von Sparre zur Mollihaltestelle“, merkte er noch an. Das sei nicht Teil der Planung, die Stadt nehme es als Hinweis aber auf, so Sass.

Die Planungen sollen verwirklicht werden, wenn die Bauarbeiten auf dem Kleinen Kamp beendet sind. Hier wird seit Ende Februar gebaut. Neue Granitplatten und Kleinpflaster sollen den Platz aufwerten für den eigens ein Lichtkonzept entwickelt wurde, was auch bei der Umgestaltung des Alexandrinenplatzes aufgegriffen wird. Hinzu kommen Sitzbänke, Fahrradanlehnbügel, Abfalleimer sowie eine Info-Stele und Buswartehäuschen. Dafür wird der Platz komplett geräumt. Das Hochbeet ist längst weg, die alten Steinplatten verschwinden nach und nach. Nur die Wanne des denkmalgeschützten Brunnens erinnert noch daran, dass hier mal ein Platz war.

Dieser wurde 1958 nach einem Entwurf des Bad Doberaner Baumeisters Lutz Elbrecht als Teil der Außenanlagen des ebenfalls von ihm entworfenen ehemaligen HO-Kaufhauses – heutiges Kaffeehaus – errichtet. „Dieser Brunnen ist Bestandteil des Denkmalbereiches Alexandrinenplatz“, teilt die Untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises Rostock mit. Er sei zu erhalten und zu sanieren. Die bereits erfolgten Abbauarbeiten sind zwischen Denkmalschützern und Stadt noch zu klären, teilt Kreissprecher Michael Fengler mit. Fest stehe, dass der Brunnen wieder gemäß Original aufzubauen ist.

Anja Levien

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