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Neues Wohngebiet in Satow: 54 Häuser werden gebaut

Satow Neues Wohngebiet in Satow: 54 Häuser werden gebaut

Für das Baugebiet „Niederhagen“ hat sich endlich ein Investor gefunden / Rostocker Projektgesellschaft investiert über drei Millionen Euro

Satow. Endlich! Die Fläche hinter der Kindertagesstätte in Satow hat einen neuen Eigentümer. Und der will jetzt zügig investieren — über drei Millionen Euro. Ende März hat Frank Streeck mit der GSM Bauland Projektgesellschaft mbH aus Rostock das Grundstück erworben. Auf 69000 Quadratmetern können 54 Grundstücke bebaut werden.

„Vom Bungalow bis zum zweigeschossigen Haus ist alles möglich“, sagt der 38-jährige Bauherr. „Wir sind hier mitten in der Ortschaft. Satow ist eine tolle Gemeinde, in der man alles vorfindet — Ärzte, Schule, Kita, sogar den See für Schwimmunterricht. Die Großstadt Rostock ist nicht weit. Und Satow hat eine gute Autobahn-Anbindung“, wirbt er für das künftige Wohngebiet — und schwärmt für die ländliche Idylle, in der Kinder aufwachsen können. Und betont: „Ein so großes Engagement einer Gemeinde wie hier gibt es selten.“

Die Gemeinde ist froh, dass das Gebiet endlich erschlossen werden kann. Den B-Plan Nr. 6 für „Niederhagen“ gebe es schon lange, sagt Bürgermeister Matthias Drese (SPD). Ende August 2011 standen er und Maklerin Birgit Kaesler schon einmal hier, um den Startschuss für die Erschließung zu geben. Ein Mann aus Schleswig-Holstein hatte das Areal erworben. Seit 2011 war Birgit Kaesler vom damaligen Eigentümer beauftragt, einen Investor zu finden. Doch vergeblich. „Es braucht seine Zeit, den richtigen für Satow zu finden, der auch zu der Gemeinde passt“, sagt die Diplom-Betriebswirtin und ehrenamtliche Richterin am Schweriner Verwaltungsgericht. „Für mich war es wichtig, dass das vorhandene Baugebiet endlich mit Leben erfüllt wird“, so die gebürtige Satowerin.

Erste Anfragen habe es schon bei ihr, aber auch in der Gemeindeverwaltung gegeben. Für 85 bis 95 Euro je Quadratmeter können die Grundstücke gekauft werden. Der Verkauf erfolge teilweise bauträgerfrei. Es würden Hausgrundstücke für 220000 bis 250000 Euro werden, betont Frank Streeck.

Für die Windräder, die sich in der Ferne drehen, gibt er Entwarnung. Der Abstand sei groß genug. Schallschutzmaßnahmen seien nicht nötig. Auch der Verkehr auf der Autobahn sei nicht zu hören. Die Planungen seien fast abgeschlossen, der Erschließungsvertrag werde vorbereitet. „Die Erschließungsplanung wollen wir im Juni abgeben. Im Herbst soll der erste Spatenstich erfolgen“, so Streeck. Die Vermarktung kann beginnen. In der Sitzung am 28. April werden die Satower Gemeindevertreter noch Änderungen der Darstellung des Geltungsbereiches für den B-Plan Nr. 6 beschließen.

Fast zeitgleich mit dem Bau der neuen Wohnhäuser wird nebenan der Ersatzneubau für die Kita entstehen, macht Bürgermeister Matthias Drese auf eine notwendige Logistik während der Bauzeit aufmerksam.

Die Erweiterung der Kita ist notwendig. Junge Familien brauchen Kita-Plätze. Immer wieder suchen Familien Baugrundstücke. Die Gemeinde ist da eingeschränkt. In den kleinen Dörfern darf kaum noch gebaut werden. Deshalb habe man so dringend auf einen Investor gewartet, freut sich der Bürgermeister.

Im Wohngebiet „Wiesenblick“ an der Kröpeliner Straße entstehen gut 20 Wohnhäuser. Die meisten Grundstücke sind bereits bebaut. Investor Mirko Räth aus Groß Bölkow hatte Anfang Januar 2014 mit die Erschließungsarbeiten in Satow-Oberhagen — auf dem Gelände des ehemaligen Bauernmarktes — begonnen.

Von Renate Peter

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