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Positives Feedback auf Instituts-Pläne

Börgerende Positives Feedback auf Instituts-Pläne

Bei einer zweiten Bürgerversammlung bekam Investor Carlo Schmidt für sein „Haus der Energien“ mehrheitliche Unterstützung.

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67 Meter hoch: So soll das geplante Forschungsinstitut am Börgerender Ortsrand aussehen.

Quelle: Wind-Projekt

Börgerende. Überwiegend sachlich verlief am Dienstagabend auch die zweite Bürgerversammlung zum geplanten Forschungsinstitut in Börgerende. 120 Meter vor dem Deich will die ortsansässige Wind-Projekt GmbH um Geschäftsführer Carlo Schmidt ein 67 Meter hohes Gebäude samt Wohnungen für die Mitarbeiter, Restaurant, Fitnessbereich und kleinem Hotel für Tagungsteilnehmer und Fachpersonal bauen (die OZ berichtete).

„Wir wollen hier im Ort ein grünes Technologiezentrum etablieren“, sagte Schmidt. Er brenne für dieses Projekt, machte der potenzielle Investor deutlich – und die Mehrzahl der rund 100 Besucher ließen sich von der Begeisterung ganz offensichtlich anstecken. „Wir wurden im Jahr 1961 für verrückt erklärt, als wir die Turnhalle bauen wollten“, sagte etwa die Rethwischerin Gerda Bonhoff. „Und mit dem Sportplatz ging es uns wenig später genauso.“ Beide Baumaßnahmen hätten sich letztlich als richtig und erfolgreich erwiesen, so Bohnhoff: „Also kann ich Carlo Schmidt nur ermutigen, hier weiterzumachen.“

Auch Roland Schmidt aus Rethwisch riet seinem Namensvetter, sich nicht kleinkriegen zu lassen: „Hier nimmt ein privater Investor Geld in die Hand, die von uns gewählte Gemeindevertretung entscheidet am Ende über die Pläne – wenn das Projekt weiter so transparent kommuniziert wird, sehe ich kein Problem.“Dennoch gab es auch kritische Stimmen: „Das Haus wird das Ortsbild von Börgerende bestimmen“, meinte Hans Lüssow, der am Driftweg wohnt. „Aktuell sehe ich den Kran am Baufeld des Upstalsboom-Hotels schon vom Netto aus – und der ist noch 20 Meter niedriger als das geplante Gebäude.“

Lennart Plottke

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