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Regiopole zeigt Optimismus: „Wir sind im Wachsen!“

Bad Doberan Regiopole zeigt Optimismus: „Wir sind im Wachsen!“

Wirtschaft in und um Rostock legt zu / Doberaner Metallbauer will Belegschaft fast verdoppeln

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Symbolträchtige Kinderbaustelle auf dem Kamp. Fotos (4): Thomas Hoppe

Bad Doberan. „Die Chefin von der Rostocker Marktgesellschaft war auch schon hier und ich bin froh, dass wir heute nach Bad Doberan gegangen sind“, sagt Bio-Gärtner Wolfgang Rohde aus dem Rostocker Tannenweg und ergänzt: „Weil das hier so ein System ist, wie wir es auch lieben, und wo wir gerne mal hingehen, um zu zeigen, wie Bio das Leben lebenswerter macht.“

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Wirtschaft in und um Rostock legt zu / Doberaner Metallbauer will Belegschaft fast verdoppeln

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Mit grundsätzlich ähnlichen Motiven sind auch andere regionale Unternehmer an diesem Wochenende auf dem Kamp der Münsterstadt mit ihren Ständen angerückt. So kurvt Elektrofachkraft Björn Schumacher von „Enerix – alternative Energietechnik GmbH“ aus Kritzmow sogar mal auf einem batteriegetriebenen „Scuddy“-Miniroller über die Wiese, um dann dem Publikum des hiesigen Tages der Regionen von seiner Arbeit zu erzählen: „Ich möchte dafür sorgen, dass der Fortschritt in unserer Region vorankommt.“

Ein Techniker ist auch Julian Jakubzyk, er ist Projektleiter bei „Metallbau Ott“ in Bad Doberan und dort für die Aus- und Weiterbildung im Unternehmen verantwortlich. Zum regionalen Engagement dieser Firma, der 26-Jährige ist hier auch stellvertretender Geschäftsführer, verweist er nicht nur auf die Unterstützung des Doberaner Fußballklubs und der Rostocker Wasserspringer, sondern kündigt an, dass „Metallbau Ott“ vor Ort expandieren wolle: „Wir haben derzeit 27 Mitarbeiter – davon vier Auszubildende – und streben für die nächsten Jahre eine Firmenerweiterung an, wir wollen die Mitarbeiterzahl annähernd verdoppeln“. Das Münsterstädter Unternehmen kooperiere zudem mit Partnern in Finnland und Ungarn, bis hin zum zeitweisen Austausch der Azubis.

„Das kommt ja dem Ziel, das die Regiopolregion Rostock hat, zugute, dass wir die Stärken aus der Region auch international bekannt machen“, meint dazu der Moderator der diesjährigen „Tage der Regionen“ in Bad Doberan, Michael Fengler. Der Mann, der hauptberuflich als Sprecher des Landrats unterwegs ist, hatte zuvor dem Publikum erläutert, was Sinn und Zweck dieser bundesweiten Veranstaltungsreihe sei: Die jeweilige Region den Leuten näherbringen und mit ihnen ins Gespräch kommen, wie man die Region voranbringen könne. Die sogenannte Regiopolregion Rostock, sei ein Territorium mit gut 430000 Menschen, das viele Reize habe und seine Identität zwischen den großen Städten Kopenhagen im Norden, Berlin im Süden, Hamburg im Westen und Stettin im Osten suche: „Wir haben gute Karten, um Leute in unsere Region zu holen. Wir wachsen wirtschaftlich und wir wachsen kulturell.“ Und Bad Doberan sei ein Motor in der Region zwischen Wismar und Rostock, ergänzt dazu der Münsterstädter Bürgermeister Thorsten Semrau (parteilos). Vor ein paar Jahren sei Doberan in den roten Zahlen gewesen, jetzt aber da „herausgerutscht“, verrät er und sagt, dass man sich die Regiopolregion rund um Rostock so ähnlich wie die Metropole rund um Hamburg vorstellen könne, „ein bisschen kleiner, aber wir sind im Wachsen!“

Der Referent vom Schweriner Landwirtschaftsministerium wirft ein, dass kleine Unternehmen aus seiner Branche, die auf solcherart Veranstaltungen gehen, wie die „Tage der Regionen“, gefördert werden könnten. Jährlich stünden dafür insgesamt 400000 Euro zur Verfügung. So würden 50 Prozent des Geldes für Miete und Standbau auf Antrag erstattet werden.

Die Projektleiterin vom Regionalmarketing aus Rostock, Nadine Boese, berichtet, dass derzeit eine Standortuntersuchung für die Regiopole Rostock in Arbeit sei, für die knapp 2000 Unternehmen angeschrieben worden seien, von denen sich 551 Firmen beteiligt hätten: „Die Daten werden derzeit ausgewertet.“

Thomas Hoppe

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