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Retschow plant barrierefreie Wohnanlage für Senioren

Retschow Retschow plant barrierefreie Wohnanlage für Senioren

Am Standort der „Alten Schule“ soll auf knapp 1000 Quadratmetern eine altersgerechte Einrichtung samt Tagespflege entstehen / Einwohner können sich bei Plänen einbringen

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Studie: So könnte die Senioren-Wohnanlage „Alte Schule Retschow“ einmal aussehen. Grafik: Architekturbüro Feddersen Gesellschaft von Architekten mbH

Retschow. Die „Alte Schule“ in Retschow wird im Oktober abgerissen – um Platz zu machen für den Bau einer Seniorenwohnanlage und -Tagespflege des „Pflegedienst Ostsee“. Jetzt kamen Bauherren, Architekt und interessierte Einwohner zusammen, um über die ersten Entwürfe zu sprechen. Vorab betonte Retschows Bürgermeister Berno Grzech, dass es sich nur um eine reine Informationsveranstaltung handelt, um den Stand der Planung zu zeigen.

OZ-Bild

Am Standort der „Alten Schule“ soll auf knapp 1000 Quadratmetern eine altersgerechte Einrichtung samt Tagespflege entstehen / Einwohner können sich bei Plänen einbringen

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„Wir haben jetzt eine Machbarkeitsstudie, mit der wir agieren können“, sagte Dieter Kögler, Verwaltungsleiter der Einrichtung mit Sitz in Doberan. „Es gibt noch keinen endgültigen Lageplan – die Studie wird sich weiterentwickeln.“ Man wolle, dass Vorstellungen der Gemeinde und zukünftiger Bewohner mit einfließen und sei offen für Ideen, so Kögler. Mit der Planung wurde das Berliner Architektenbüro „Feddersen Gesellschaft von Architekten MBH“ beauftragt. Es steht für generationengerechte Architektur und mehr als 30-jährige Erfahrung im Bereich des Sozialbaus.

Jörg Fischer als einer der beiden Geschäftsführer legte die Machbarkeitsstudie im Gemeindezentrum vor. Die Architektur wird sich am örtlichen Baustil orientieren, auch in der Traufhöhe. Die Seniorenwohnanlage und -Tagespflege ist als offenes Haus angedacht, für Menschen, die in Eigenständigkeit leben. Mit der Option, bei Bedarf Pflege und Dienstleistungen des „Pflegedienst Ostsee“

nutzen zu können. „Alle Wohnungen werden barrierefrei sein“, so der Architekt. Künftig könnte die Anlage 16 Wohnungen von Ein- bis Dreiraum mit Flächen zwischen 40 bis etwa 80 Quadratmeter umfassen.

Die größten Wohnungen befinden sich im Dachgeschoss. Im Erdgeschoss sieht die Planung eine Senioren-Tagesstätte mit 16 Plätzen vor, die sich jedoch bis auf 23 erweitern könnte. Die Anzahl der Wohnungen ist noch variabel und wird der Nachfrage angepasst. „Ich habe mich schon angemeldet und möchte dort einziehen“, sagte etwa die Sievershägerin Christel Bachmann. „Ich kenne den Pflegedienst und möchte weiter von dort betreut werden.“

Seit drei Jahren leben Dieter Kögler und seine Frau Angela in Retschow – sie ist die Inhaberin und Leiterin des „Pflegedienst Ostsee“. Beide sind daran interessiert, ein Haus zu bauen, in dem auch Platz für öffentliches Gemeindeleben ist. Die Planung sieht dafür einen Raum vor, der in die Fläche der Tagesstätte eingebettet ist und für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden kann. Wert wird auch auf den Gartenbereich gelegt. Soweit es geht, soll der alte Baumbestand erhalten bleiben. Angedacht sind ein Bereich für Garten-Therapie sowie Flächen für gemeinschaftliche Nutzung.

„Von den 2600 Quadratmetern werden nur knapp 1000 Quadratmeter bebaute Fläche sein“, betonte Kögler. Das alte Gartenhaus bleibt erhalten und bekommt als Backhaus eine neue Funktion. „Nutzbar für gemeinsame Aktivitäten, auch mit der Gemeinde", sagt Kögler. Noch gibt es ein paar freie Kapazitäten. Ende 2017 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein.

Info: 038 203/81 765

Sabine Hügelland

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