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Tourismus: Börgerende baut Angebot aus

Börgerende Tourismus: Börgerende baut Angebot aus

An der Waterkant entsteht neues WC-Haus mit Kiosk / Mehr Bänke an der Küste /Strandvogt weiter im Gespräch

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Öffentliche Toiletten und Kiosk in Strandnähe

An der Ecke An der Waterkant/Parkstraße soll das WC-Haus neben dem geplanten Hotel (eingezäunte Fläche) entstehen.

Börgerende. Öffentliche Toilette, Strandkiosk und mehr Bänke – Börgerende schafft weitere Infrastruktur für Einheimische und Urlauber. Auf einer Fläche neben dem geplanten Hotel Upstalsboom Waterkant Suites soll auf 100 Quadratmetern ein Toilettenhaus mit Kiosk gebaut werden. Die Gemeindevertreter stimmten auf ihrer letzten Sitzung dem Aufstellungsbeschluss zur Änderung des Bebauungsplanes (B-Plan) zu. Wird der B-Plan und der Bau genehmigt, könnten im Frühjahr 2017 die Arbeiten beginnen, zu Saisonbeginn wäre das Haus fertig, kündigt Bürgermeister Horst Hagemeister an.

OZ-Bild

An der Waterkant entsteht neues WC-Haus mit Kiosk / Mehr Bänke an der Küste /Strandvogt weiter im Gespräch

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Investition und Planung übernimmt die ABC-Projektentwicklung aus Börgerende. Neben vier Damen- und vier Herrentoiletten entsteht auch eine behindertengerechte Toilette sowie ein Kiosk. Der Kioskbetreiber solle auch die öffentlichen Toiletten in seiner Verantwortung haben, so Hagemeister. Diese sei dringend notwendig, da im Strandbereich An der Waterkant/Parkstraße keine vorhanden sei.

Die nächsten öffentlichen Toiletten sind in östlicher Richtung auf dem Campingplatz und in westlicher Richtung am Parkplatz an der Deichstraße.

Auch die Situation am Campingplatz soll sich ändern. „Derzeit gibt es auf dem Zeltplatz eine private Toilette, da zahlen wir eine Pauschale für die Nutzung“, erläutert Hagemeister und wünscht sich eine sanitäre Anlage vor dem Campingplatz. Die Gemeinde habe bereits eine Fläche ins Auge gefasst und Gespräche mit der Naturschutzbehörde geführt.

Bedarf sieht der Bürgermeister bei der Infrastruktur auch an Sitzmöglichkeiten. „Ich würde gerne mehr Bänke auf dem Deich haben“, sagt Hagemeister und hat bereits mit dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg gesprochen. Vor allem vom Campingplatz Richtung Nienhagen entlang der Steilküste gebe es Bedarf. „Da müssen wir den Standort richtig wählen, weil es dort auch zu Küstenabbrüchen kommt.“ Auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung regte Helfried Roubicek an, auch am Bootsliegeplatz Bänke aufzustellen. „Da müssen wir sehen, was effektiv ist und mit der Touristinformation zusammenarbeiten“, sagt Hagemeister.

Der Einsatz von Strandvogten am drei Kilometer langen Strand von Börgerende sind für diese Saison vom Tisch. „Der Sozialausschuss soll sich nächstes Jahr damit befassen“, sagt Hagemeister. Für den Bürgermeister macht ein Strandvogt Sinn. „Die FKK-Leute beschweren sich, dass angezogene zwischen ihnen liegen.“ Auch gebe es Kritik, dass in den Dünen gebuddelt werde und Hundehalter mit ihren Tieren nicht an den Hundestrand gehen.

Ob ein Strandvogt notwendig ist, kann Urlauberin Patricia Eypper nicht beurteilen. Sie ist mit ihrem Mann und den beiden Kindern das erste Mal in Börgerende. Der Müll am Strand sei ihr jedoch aufgefallen, ob angespült oder liegengelassen, könne sie nicht sagen. Aber: „Da liegt einiges rum“, sagt sie. Jede Wochen würden fünf Tonnen Müll im Strandbereich eingesammelt, sagt Hagemeister. Dass Toiletten gebaut werden, sei immer gut, sagt Patricia Eypper. „Bänke fehlen schon“, sagt die Minderin. Das findet auch Gertrud Gärtner. Die Krefelderin geht in ihrem Urlaub viel spazieren. Ihr gefalle an Börgerende, dass nicht Bude an Bude stehe und der Ort noch seine Ursprünglichkeit habe.

WC neben Hotel

200 000 Euro soll das neue Haus hinter dem Deich kosten, in dem öffentliche Toiletten und ein Kiosk zu finden sein werden. Direkt daneben soll noch in diesem Jahr mit dem Bau des Hotels Upstalsboom Waterkant Suites begonnen werden. In dem Haus sollen 75 Suiten und insgesamt 150 Betten, öffentliche Gastronomie sowie Wellness- und Spa-Bereich entstehen. Zudem ist eine Tiefgarage mit 75 Stellplätzen geplant. Der Neubau soll den Weg zum Ostseebad-Titel für Börgerende freimachen.

Anja Levien

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