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Upstalsboom-Hotel: Still ruht die Baustelle

Börgerende Upstalsboom-Hotel: Still ruht die Baustelle

Die endgültige Genehmigung für den Bau der Tiefgarage liegt noch immer nicht vor / Börgerendes Bürgermeister drängt auf Start

Börgerende. Vor gut einem Monat wurde in Börgerende der offizielle Baustart für die neuen Upstalsboom Waterkant Suites vollzogen. Doch seitdem hat sich An der Waterkant direkt hinter dem Deich nicht mehr viel getan. „Ich sehe hier nicht wirklich Bagger buddeln“, ärgert sich Bürgermeister Horst Hagemeister (parteilos). „Das ist schon ein bisschen deprimierend.“

Denn eigentlich sollte die Erdarbeiten längst in vollem Gange sein. Drei Erdschichten tief – ein Stockwerk – muss gegraben werden, um die Unterkellerung für die Tiefgarage zu schaffen. Hier wird es 75 Stellplätze geben, dazu 35 Abstellräume und Platz für die Haustechnik – etwa für das Schwimmbad und die Saunalandschaft. Dabei werden 20000 Kubikmeter Erde abgetragen.

„Und genau für dieses Kellergeschoss liegt die Teilfreigabe vom Landkreis noch immer nicht vor“, sagt Hagemeister. „Wir warten jeden Tag darauf.“ Das Problem: Vor etwa vier Wochen hatte es zwischen der Waterkant Suites GmbH und dem Landkreis Rostock Unstimmigkeiten wegen noch fehlender Unterlagen zur Statik gegeben. Diese Unterlagen sind aber Voraussetzung für einen tatsächlichen Baubeginn (die OZ berichtete). „Das liegt jetzt alles vor“, sagt Hagemeister. „Es könnte also losgehen.“

Die aktuelle Situation sei für alle Seiten unbefriedigend, macht der Bürgermeister deutlich: „Um das Grundstück ist ein großer Bauzaun gezogen, die bauausführende Firma steht in den Startlöchern – und auch die Leute fragen immer wieder, warum sich hier nichts tut.“ Darüber hinaus habe er gehofft, dass ein Großteil der Erdarbeiten noch vor Beginn der Hauptsaison abgeschlossen seien, stellt Hagemeister klar: „Das kann ich mir jetzt abschminken – und die direkten Nachbarn dürften auch nicht gerade begeistert sein.“

Denn während der Bauphase müsse natürlich mit jeder Menge Dreck gerechnet werden: „Wenn die Leute da in unmittelbarer Umgebung in den Restaurants und Cafés sitzen und sich auf ihrem Eis der Staub ablagert, ist das bestimmt auch nicht lustig.“

Ganz so dramatisch sehe er die Sache nicht, sagt Leon Kunst, Projektleiter der Upstalsboom Waterkant Suites GmbH: „Zwei Bagger werden für die Bodenarbeiten ausreichen – wenn keine archäologischen Funde oder ähnliche Überraschungen auftreten, dauert der Aushub etwa zwei bis drei Monate.“

Sobald die Tiefbauarbeiten abgeschlossen seien, beginnen die Installationen für die Entwässerung, so Kunst. „Leitungen und Bodenplatten werden verlegt. Dabei nehmen die technischen Anlagen des Spa-Bereichs allein rund 50 Quadratmeter der Nutzfläche ein.“ Im Anschluss könnten dann die Hochbauarbeiten beginnen.

Das neue Hotel besteht ausschließlich aus Suiten – dazu kommen Tiefgarage, Gastronomie sowie Spa-Bereich. Das Haus wird künftig von der Upstalsboom Hotel + Freizeit GmbH & Co. KG betrieben, die rund 70 Hotel- und Ferienanlagen an der Ost- und Nordsee betreut. Sollte der Zeitplan doch noch eingehalten werden, ist die Eröffnung für Anfang 2018 geplant.

Lennart Plottke

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