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Weiter gesperrt: Steganlage wird erst 2018 erneuert

Heiligendamm Weiter gesperrt: Steganlage wird erst 2018 erneuert

Am Heiligendammer Strand sind Folgen des Sturmtiefs noch immer sichtbar

Heiligendamm. „Kein Durchgang – Lebensgefahr“ steht auf dem Schild am Heiligendammer Strand. Dazu erwarten Spaziergänger ein paar Meter weiter ein gesperrter Steg sowie weitere Barrieren. „Einladend ist anders“, sagt Lothar Seiler, der mit Frau Erika für einige Tage aus Potsdam zum Kurzurlaub an die Ostsee gereist ist. „Überall Verbotsschilder und Hinweise auf mögliche Unfall-Quellen – das macht hier keinen Spaß.“

 

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Noch ist der Steg am Heiligendammer Strand gesperrt.

Quelle: Foto: Anja Levien
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Uns wurde eine 90- prozentige Förderung in Aussicht gestellt – die Planungen haben wir jetzt in Auftrag gegeben. Thorsten Semrau Bürgermeister

Eigentlich sollten Einheimische und Gäste diesen Spaß an der Küste des Seebades längst wieder haben. Denn nachdem Sturmtief „Axel“ im Januar dieses Jahres auch in Heiligendamm heftig gewütet hatte – unter anderem waren am Rettungsturm die Bootsgarage demoliert, vom barrierefreien Strandzugang der Handlauf an der Einstiegshilfe abgerissen und an den Strandübergängen die Fundamente ausgespült worden – kam vom Land die Zusage für eine schnelle Beseitigung der Schäden.

Vieles wurde bereits repariert – Steg ist Sonderfall

„In diesen Fällen ist ja auch schon viel passiert“, sagt Doberans Bürgermeister Thorsten Semrau (parteilos). „Lediglich der Bereich rund um die Steganlage unter dem Alexandrinen-Cottage muss noch grundlegend erneuert werden.“

Dabei hatte es auch hier bereits Förderzusagen und Genehmigungen für einen vorzeitigen Baubeginn gegeben. „Allerdings wurde dann von der Landesregierung angeregt, den Steg nicht nur zu reparieren und in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen, sondern die gesamte Anlage gleich richtig zu verbessern“, erklärt Ellen Stage, Mitarbeiterin im Doberaner Bauamt.

Heißt: Der dann komplett neue Steg wird auf beiden Seiten jeweils mit rund 50 Meter langen Rampen verlängert – aus stabilem Tropenholz, das mindestens 15 Jahre halten und die Konstruktion sicherer befestigen soll. 360 000 Euro werde die Erneuerung insgesamt kosten, so Semrau: „Dabei wurde uns eine 90-prozentige Förderung in Aussicht gestellt – die entsprechenden Planungen haben wir jetzt in Auftrag gegeben.“ Aufgrund einer Vereinbarung mit der Entwicklungs- Compagnie Heiligendamm (ECH) seien die zehn Prozent Eigenanteil gesichert, erklärt Semrau: „Die ECH übernimmt die Kosten der Stadt.“

Ursprünglich sollten die vorbereitenden Arbeiten für die neue Steganlage bereits in diesem Frühjahr beginnen – „aber aufgrund des umfassenden Neubaus wird das Vorhaben dann eben wie ein ,normaler’

Antrag geprüft und bearbeitet“, erklärt Ellen Stage. „Und das dauert leider auch etwas länger.“

Spätestens zur kommenden Saison soll das Bauvorhaben abgeschlossen sein – dann dürfte am Heiligendammer Strand auch wieder ein barrierefreier und vor allem gefahrloser Spaziergang möglich sein...

Lennart Plottke

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