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Winterdienste sind gut aufgestellt

Bad Doberan Winterdienste sind gut aufgestellt

Die Bauhöfe haben tonnenweise Salz und Sand eingelagert / Anwohner zum Streuen verpflichtet

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Wenn starker Regen einsetzt, ist mit Salz auch erst einmal nicht viel zu machen. Marco Schultz, Bauhofleiter Satow

Bad Doberan. Glatte Straßen, Schnee und Minusgrade – der Winter ist endgültig angekommen. Die Winterdienste der Region waren und sind auf Kälteeinbrüche gut eingestellt.

OZ-Bild

Die Bauhöfe haben tonnenweise Salz und Sand eingelagert / Anwohner zum Streuen verpflichtet

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Erster Einsatz des Jahres am letzten Wochenende: „Wir haben am Samstag den ganzen Tag darauf gewartet“, sagt Hans-Joachim Krüger, Leiter vom Doberaner Bauhof. „Es war wie erwartet – dennoch sind wir mit einem blauen Auge davongekommen.“ Acht Tonnen Streusalz sowie fünf Tonnen Sand haben die Mitarbeiter des Bauhofs benötigt, um die Verkehrsflächen der Stadt vor dem Glatteis zu schützen. „Im Jahr brauchen wir durchschnittlich etwa 150 Tonnen Salz“, sagt Krüger. „Der Umwelt zuliebe greifen wir aber in zwei Dritteln der Fälle auf Sand zurück.“

Damit alles reibungslos abläuft, haben sich die 18 Mitarbeiter des Bauhofs bereits im Herbst auf die Saison vorbereitet – zwölf Fahrzeuge stehen bereit, zudem wurden 70 Tonnen Salz in Säcken und im Silo eingelagert, 23 Streusandcontainer aufgestellt. „Das sind Behälter am Straßenrand, aus denen sich Privatpersonen kleine Mengen Sand nehmen können“, erklärt der 61-Jährige. In reinen Wohnanliegerstraßen und Stichstraßen finde kein Dienst statt, in Wohngebieten werde nur an Hanglagen sowie auf Hauptstraßen gestreut. „Unsere Hauptschwerpunkte liegen auf den Umgehungsstraßen in Bad Doberan und Heiligendamm, am Busbahnhof sowie auf den Straßen An der Krim und Goethestraße“, erklärt er. Für Bundes-, Landes- und Kreisstraßen sei die Straßenmeisterei Kröpelin zuständig.

Auch in Neubukow verlief der erste große Wintereinsatz in dieser Saison für die sechs Mitarbeiter des Bauhofes ohne Probleme. „Wir haben ständig die Gehwege und Parkplätze kontrolliert und die wichtigsten Stellen per Hand abgestreut“, erzählt Bauhof-Leiter Ralf Winter. „Es war aber nicht so glatt, wie erwartet.“ Der Bauhof ist für die öffentlichen Parkflächen der Stadt sowie die Gehwege mit einer direkten Anbindung zu kommunalen Flächen verantwortlich. Um die Straßen im Stadtbereich kümmert sich hingegen die „DHI GmbH Neubukow“. „Wir sind ständig in Bereitschaft“, erklärt Geschäftsführer Maik Metelmann. Ein Fahrzeug mit Räumschild sowie Laugenbehälter stehe für den Winterdienst bereit. „Das Salz wird, bevor es auf die glatte Straße gestreut wird, angefeuchtet“, sagt Metelmann. „Sonst würde es vom Wind weggeweht werden.“

Wenn starker Regen einsetzt, sei jedoch auch mit Salz nicht viel zu machen, erklärt Marco Schultz, Bauhofleiter in Satow: „Dann muss man abwarten und noch einmal mit Kies nachstreuen.“ Sein Team, bestehend aus sechs Mitarbeitern, habe den Kälteeinbruch jedoch gut gemeistert. „Es gibt immer mal Stellen, wo es kleinere Probleme gibt“, sagt Schultz. „Aber wir sind gut aufgestellt.“

Zwei der Mitarbeiter seien in ständiger Bereitschaft, im Fuhrpark stünden drei Fahrzeuge zur Verfügung. „Wenn Schnee vorhergesagt wurde, fahren wir ab drei Uhr morgens raus, ansonsten beginnen wir um fünf Uhr“, sagt der Chef. Sein Bauhof ist für die Bereiche Satow, Hanstorf, Claustorf, Hohen Luckow sowie einzelne Wege anderer Ortslagen verantwortlich. „Der größere Teil wurde an Nachunternehmer abgegeben“, sagt Schultz.

Für seinen Zuständigkeitsbereich habe er am Wochenende etwa sieben Tonnen Streusalz verwendet. „Wir haben 40 Tonnen eingelagert. Wenn die Wetterlage häufiger so ist wie am Wochenende, reicht das nicht“, sagt er.

Pflichten für Anwohner

Laut Straßenreinigungssatzung der Stadt Bad Doberan wird der Winterdienst auf Gehwegen, einschließlich der gleichzeitig als Radweg gekennzeichneten Wege, auf die Eigentümer anliegender Grundstücke übertragen.

Gehwege sind in einer „für den Fußgängerverkehr erforderlichen Breite von Schnee freizuhalten". Bei Glätte wird mit abstumpfenden Mitteln, aber nicht mit Salz, gestreut.

Der Schnee ist zwischen 8 und 20 Uhr nach beendetem Schneefall zu entfernen, nach 20 Uhr gefallener Schnee ist bis 8 Uhr des Folgetages zur räumen.

Katharina Ahlers

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