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Umstrittene Heim-Chefin stellt sich als Behörden-Opfer dar

Güstrow/Plau am See Umstrittene Heim-Chefin stellt sich als Behörden-Opfer dar

Der Landkreis Rostock will ihre Pflegeeinrichtungen dichtmachen. Jetzt ging die Unternehmerin aus Güstrow an die Öffentlichkeit: Alles sei in Ordnung, sie sei das Opfer einer Verschwörung.

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Pflegeunternehmerin Ani Sargsyan aus Güstrow und ihr Anwalt Peter-Michael Diestel am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Güstrow

Quelle: Gerald Kleine Wördemann

Güstrow/Plau am See. Wegen schwerer Misstände will der Landkreis Rostock drei Pflegeeinrichtungen in Güstrow und Krakow am See schließen lassen . Am Donnerstag wehrte sich die Betreiberin Ani Sargsyan bei einer Pressekonferenz in Krakow am See.

Sie sei das Opfer einer Verschwörung von Landkreis, Krankenkassen und Staatsanwälten, sagte die 30-Jährige. „Es geht um die Zerstörung der Einrichtungen und der Arbeitsplätze“, sagt ihr Anwalt Peter-Michael Diestel.

Alle Behauptungen des Kreises seien falsch. Die Heimaufsicht des Landkreises sei gar nicht zuständig, weil sie keine Heime, sondern Wohngemeinschaften betreibe. Sie sei bloß die Vermieterin, sagte Sargsyan. Von der Schließungsandrohung wisse sie nur aus den Medien.

Die junge Frau mit armenischen Wurzeln ist an sechs Unternehmen beteiligt, in Güstrow und Krakow am See, die sich vorwiegend mit Pflege beschäftigen. Laut der Auskunftei Creditreform musste Sargsyan in den vergangenen zwölf Monaten viermal Auskunft über ihre persönlichen Vermögensverhältnisse geben, was früher umgangssprachlich Offenbarungseid genannt wurde.

Die AOK und der Medizinische Dienst der Krankenkassen erhoben bereits ähnlich Vorwürfe wie der Kreis, unter anderem fehlendes Fachpersonal und ungeeignete Räume. Laut Diestel würden diese Vorwürfe nach einem Vergleich nicht mehr erhoben.

Von Kleine Wördemann, Gerald

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