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3,5 Millionen Euro für Projekte in Nordvorpommern

Barth 3,5 Millionen Euro für Projekte in Nordvorpommern

Leader-Aktionsgruppe hat die Planung für 2016 diskutiert / Auch Wegeausbau in Bad Sülze kann nun gefördert werden

Barth. Leader bewegt Millionen. Das ist bei der jüngsten Beratung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) für Nordvorpommern wieder deutlich geworden. Einige Projekte, die von diesem Förderprogramm profitieren, sind derzeit schon im Gang. Dazu gehören die Sanierung der Türme der Ribnitzer Klosterkirche und das Aufstellen großformatiger Tourismus-Tafeln in der Vogelparkregion Recknitztal.

 

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Die LAG-Mitglieder tagten im Barther Bibelzentrum. Johannes Pilgrim stellte ihnen dort den Bibelgarten vor.

Quelle: Peter Schlag

Insgesamt, erläuterte Leader-Regionalmanagerin Karen Hoppenrath auf der LAG-Tagung im Niederdeutschen Bibelzentrum in Barth, liegen dieses Jahr Bewilligungen für eine Gesamthöhe von rund 3,5 Millionen Euro vor, für 2017 sind weitere 712 600 Euro schon vergeben. Besonderheit bei der LAG in Nordvorpommern: Welche Projekte besonders wichtig sind, legen die Mitglieder selbst fest. Für 2016 erfolgte das im Herbst vergangenen Jahres. Aufgrund dieser Rangfolge wurden 20 Projekte ausgewählt, die definitiv gefördert werden. Das reicht von der Orangerie in Parow bis zu einem vom Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst geplanten Hörbuch.

Das Leader-Budget ist groß. Deshalb konnten die Bad Sülzer jetzt erfreut zur Kenntnis nehmen, dass ihr Projekt für den Ausbau touristischer Wege plus Beschilderung nun ebenfalls gefördert wird. Es stand als Projekt Nummer 21 in der Rangfolge, sozusagen als Nachrücker. Kostenpunkt für die geplanten Arbeiten: 283 080 Euro.

Zu einem Schwerpunkt in der Diskussion gestaltete sich das Projekt Papenhof in Barth. Dieser ist das wahrscheinlich älteste weltliche Gebäude zwischen Rostock und Stralsund. Die Stadt Barth hat damit Großes vor, will es zu Museum und Veranstaltungszentrum ausbauen.

Das geht nicht ohne Förderung. Über Leader hinaus. Die Stadt habe sich um Mittel aus einem Bundesprogramm beworben, erläuterte Bauamtsleiter Manfred Kubitz. Problem dabei: Der denkmalgeschützte Papenhof soll einen modernen Anbau bekommen. Dafür sollten vorwiegend die Leader-Gelder eingesetzt werden dürfen, warb Manfred Kubitz.

Ein Ansinnen, das in der LAG nicht durchweg Befürworter hatte. Während der Dierhäger Kurdirektor Stephan Fellmann hier eine neue Situation sah, sah der Ribnitz-Damgartener Bauamtsleiter Heiko Körner „einen regionalen Mehrwert“. Würden die Bundesmittel fließen, könnte das Projekt schneller fertig sein: „Man kann Barth ja nicht dafür bestrafen, dass sie sich noch um weiteres Geld bemüht haben.“

Letztlich wurde dazu kein Beschluss gefasst, der Wunsch der Barther soll per Umlaufbeschluss an alle Mitglieder versendet werden.

Von ps

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